Archiv für das Jahr: 2017

Landingpages und die Suchmaschinenoptimierung

Mehr Conversions mit Landingpages – Die Gestaltung von Zielseiten

Webseiten haben u. a. das Ziel dem Kunden die Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens näher zu bringen und somit relevante Informationen darzustellen. Doch wie genau werden aus Besuchern und Lesern am Ende tatsächlich neue Kunden für das Unternehmen?

Die Antwort auf diese Frage lautet „Conversions“. Darunter werden bestimmte Aktionen verstanden, die Besucher auf einer Webseite ausführen. Das kann eine Produktbestellung sein, ebenso wie das Absenden eines Kontaktformulars, das Angeben einer Rückrufnummer oder die Anmeldung für einen Newsletter.

Die sogenannte Conversion Rate gibt an, welcher Anteil der Besucher die gewünschten Aktionen auf der Seite ausführt. Ein geeignetes Mittel zur Erreichung von Conversions sind Landingpages. Diese Lande- oder Zielseiten sind speziell eingerichtete Unterseiten, die den Besucher am Ende einer Verlinkung erwarten und maßgeblich den Erfolg unterschiedlichster Maßnahmen im Onlinemarketing bestimmen.

Ein Beispiel für eine solche Weiterleitung ist das Anklicken einer Werbeanzeige oder eines Suchergebniseintrags auf Google. Landingpages sollen Inhalte vereinfacht darstellen und Interaktionen, also Conversions, der Zielgruppe fördern. Wir zeigen, wie Sie Landingpages optimal gestalten und welche SEO-Anforderungen eingehalten werden sollten.

Landingpages und die Suchmaschinenoptimierung

Wie bereits angesprochen, sollen Landingpages in erster Linie die Conversionrate einer Webseite erhöhen. Bevor sie aber zur Konvertierung eines Besuchers in einen Kunden beitragen, müssen diese Unterseiten jedoch gefunden werden. Das kann über bezahlte Kanäle geschehen, z. B. indem man eine Landingpage als Zielseite von Online- oder Offline-Anzeigenkampagnen platziert.

Alternativ werden sie von interessierten Nutzern „organisch“ über Suchmaschinen aufgespürt. Die Sichtbarkeit der Landingpages im Suchmaschinenindex ist dabei die Grundvoraussetzung für den Erfolg dieses Unterfangens.

Die Kriterien, welche das Ranking von Landingpages im Suchmaschinenindex beeinflussen, unterscheiden sich dabei kaum von den Rankingfaktoren normaler Unterseiten. Um für relevante Keywords möglichst weit oben in den Suchmaschinen zu erscheinen, ist demnach eine Suchmaschinenoptimierung der Landingpages von enormer Bedeutung.

Inhalt, Keywords und AIDA – Die Grundpfeiler der optimalen Landingpage

 

  • Inhalt

    Eine Landingpage sollte stets so wenig Inhalt, wie möglich, aber so viel wie nötig enthalten. Das Filtern von relevanten Informationen stellt hier die Herausforderung dar, denn die Landingpage soll den Leser nicht mit zu viel Content abschrecken oder ablenken, andererseits jedoch ausreichend über die Thematik informieren.

    Eine große Bedeutung hat ebenfalls der sog. „Call-to-Action“. Dieser löst als Button, Banner oder ein ähnliches Element die Conversion aus und sollte demnach möglichst prominent auf der Seite dargestellt werden.

  • Keywords

    Die Keywords, also die Suchbegriffe, unter welchen die Landingpage über Suchmaschinen gefunden wird, sollten auch ausreichend auf der Seite platziert werden. Beispielsweise können die H1- und H2-Überschriften, die Texte sowie Metadaten die relevanten Keywords enthalten. Dabei sollte die Keyworddichte (Keywords im Verhältnis zur Gesamtwortanzahl) zwischen 2 und 4% betragen. Zu beachten ist, dass eine höhere Keyworddichte sich nicht positiv, sondern negativ auf das Ranking auswirkt.

  • AIDA

    Bei der Erstellung der Landingpage und dem Verfassen der Inhalte sollte das AIDA-Prinzip angewandt werden. Die Abkürzung steht dabei für die gewünschten Phasen der Werbewirksamkeit auf den Besucher der Seite. Die optimale Landingpage sollte demnach…

    • Aufmerksamkeit erregen (Attention),
    • Interesse wecken (Interest),
    • Verlangen befördern (Desire)
    • und eine Aktion auslösen (Action).
  • Design

    Für das Design von Landingpages können wir Ihnen folgende Tipps mit auf den Weg geben:

    Eine Landingpage sollte im Einklang mit dem Corporate Design und dem Stil der Webseite sein. Um auf den ersten Blick Vertrauen aufzubauen, empfiehlt es sich zudem Auszeichnungen, Siegel und Kundenmeinungen abzubilden. Von großer Bedeutung ist ebenfalls eine sprechende URL, welche folgendermaßen aussehen könnte: musterfirma.com/de/musterprodukt.

Canvas als Beispiel der zukünftigen Landingpage

Als Ausblick in die Zukunft der Landingpages soll Canvas dienen, die Landingpage aus dem Hause Facebook. Diese Seiten erscheinen als gesponserte Anzeige im Newsfeed des Nutzers, jedoch nur auf Tablet und Smartphone. Durch das Anklicken der Anzeige, öffnet sich eine Landingpage im Vollbildformat.

Das folgende Video zeigt ein Beispiel einer gelungenen Canvas-Seite und stellt ebenfalls die vielen Möglichkeiten zur Gestaltung der Seite dar:

Der große Vorteil bei Canvas ist, dass die Anzeigen nicht in einem externen Browser, sondern direkt in der Facebook-App geöffnet werden. Dadurch werden Ladezeiten reduziert, welche eine große Bedeutung für den Erfolg von Landingpages haben.

Das moderne und ansprechende Design sowie die zahlreichen Möglichkeiten zur Gestaltung der Landingpages sprechen ebenfalls für Canvas. Vor allem im B2C-Bereich ist das Potenzial von Canvas groß, da hier die Möglichkeiten des Social Media Marketings und der Landingpages kombiniert werden können.

Mit mi-marketing die gewünschten Conversions erreichen

Landingpages bieten Ihnen die Möglichkeit zielorientiert Kunden auf eine Webseite zu leiten und Interaktionen (Leads) zu generieren. Nutzen Sie das Potenzial von Zielseiten und lassen Sie sich von den Experten von mi-marketing auf dem Weg zu Ihrer optimalen Landingpage beraten.

Ebenfalls bieten wir Ihnen die Möglichkeit der kostenlosen Analyse Ihrer bisherigen Landingpages. Dabei erhalten Sie neben der Analyse zusätzlich Tipps zur optimalen Gestaltung Ihrer Unterseiten.

Tipp, Ratschläge und Hinweise zur neuen Google Prüfung.

Onlinewerbung und Vertrieb – Die neue Google Zertifizierung

Das so wichtige Zusammenspiel von Vertrieb und Marketing in Unternehmen und die Wege zum digitalen Miteinander haben wir kürzlich in einem Blogartikel aufgegriffen. Auch Google verknüpft die beiden Fachbereiche in seinen Dienstleistungen und hat sein Portfolio an Zertifizierungen im Herbst 2017 um einen weiteren Punkt ergänzt: die Prüfung „Onlinewerbung und Vertrieb“.

Als Google Partner können sich Agenturen künftig (neben den drei bisher bestehenden Spezialisierungen für AdWords (seit Juli 2018 Google Ads), Analytics und Mobile Websites) auch in diesem Gebiet prüfen und zertifizieren lassen. Konkret werden hier Kenntnisse über die Vorteile der Google-Lösungen zur Onlinewerbung in Verbindung mit der richtigen Kommunikationsstrategie gegenüber dem Kunden abgefragt.

Das Ziel der neuen Google Zertifizierung ist es, die Marketingexperten von Agenturen so auf Vertriebsgespräche vorzubereiten, dass der bestehende oder potenzielle Kunde kompetent, individuell und überzeugend über die Vorteile von Onlinewerbung beraten wird.

Auch wir haben nicht lang gefackelt und die neueste Google Prüfung erfolgreich abgelegt.

Vorbereitung, Umfang und Fragen der Prüfung

Grundlegende Kenntnisse von Onlinewerbung im Allgemeinen, den Google Diensten AdWords bzw. Google  Ads und Analytics oder Vertriebsstrategien sind als Vorwissen nicht unbedingt vonnöten, erleichtern aber natürlich den Einstieg. Zur Prüfungsvorbereitung können wir wie gewohnt die Google-Hilfeseiten empfehlen.

  • Diese beinhalten neben Tipps zu Verkaufsgesprächen
  • und den Vorteilen von Onlinewerbung
  • auch hilfreiche Informationen zur Planung, Einstellung und Messung von Kampagnen.

Zusätzlich kann der Lehrstoff zu Verkaufsgesprächen gesichtet werden, welchen Google in schriftlicher (Foliensatz mit Tipps und Hinweisen) und audio-visueller (englischsprachige YouTube-Videoserie) Form zur Verfügung stellt.

Das erarbeitete Wissen der drei Themenkomplexe wird schließlich in der Prüfung abgefragt. Diese hat einen zeitlichen Rahmen von 90 Minuten und umfasst 55 Fragen. Zum Bestehen der Prüfung müssen mindestens 80% Prozent der Fragen korrekt beantwortet werden. Die Zertifizierung hat eine Gültigkeit von 24 Monaten und muss anschließend durch erneutes Absolvieren der Prüfung bestätigt werden.

Exzellent beraten – Onlinemarketing von mi-marketing

Wir von mi-marketing sind damit nun durch Google zertifizierte „Berater für digitale Medien“.

Sie möchten die Möglichkeiten des Onlinemarketings für Ihr Unternehmen nutzen und über Google AdWords/Ads & Co. informiert werden? Wir helfen Ihnen gern bei Ihrem Vorhaben und beraten Sie als zertifizierter Google-Partner umfassend zu den Vorteilen und Methoden im Onlinemarketing.

Dabei gehen wir auf Ihre individuellen Bedürfnisse, Erwartungen und Zielstellungen als Unternehmung ein und wählen gemeinsam mit Ihnen eine passende Strategie. Kontaktieren Sie uns für eine kostenlose und unverbindliche Beratung. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Agentur, Inhouse oder Hybridlösung? Was ist die beste Wahl fürs Onlinemarketing

Onlinemarketing als Agenturleistung oder in der Inhouse-Abteilung?

Ein Unternehmen mit eigenem Webauftritt wird auf dem Weg zum Erfolg früher oder später die Thematik des Onlinemarketings aufgreifen. Dabei stellt sich in jedem Fall die entscheidende Frage, ob man hierfür eine spezialisierte Agentur beauftragt oder die eigenen Mitarbeiter mit den anfallenden Aufgaben der Vermarktung des Unternehmens, der Produkte und Dienstleistungen beschäftigt.

Eine absolute und richtige Lösung kann es hierfür natürlich nicht geben und leicht ist die Entscheidung ebenso wenig, auch wenn Geschäftsführer oft zu einem schnellen Schluss kommen, wenn sie die Nettokosten als primären Faktor betrachten und das Outsourcen der Marketing-Tätigkeiten deshalb ablehnen. In der Praxis sprechen zahlreiche Punkte für die Zusammenarbeit mit einer Onlinemarketing Agentur.

Kostenvorteil im Inhouse-Onlinemarketing?

Der Volksglaube besagt, dass Selbermachen kostengünstiger ist, als das Kaufen von Produkten oder Dienstleistungen. Auf das Onlinemarketing angewendet, würde man die Paket- oder Stundenpreise betrachten und die beschriebene These wäre fälschlicherweise schnell bestätigt.

Doch für die Berechnung der tatsächlichen Kosten sind nicht nur die gezahlten Preise für den Zukauf der Dienstleistung zu betrachten, sondern auf der anderen Seite beim Inhouse-Onlinemarketing auch die notwendigen Investitionen für das Erlernen des Fachwissens und die beständige Weiterbildung der Mitarbeiter. Als Grundsatz kann hierzu folgende, vereinfachte Gleichung dienen:

Kosten = Qualifikation + Personal + laufende Weiterbildung

Dies bedeutet, dass fehlendes Know-how in Sachen Onlinemarketing zunächst erlernt werden muss, was die Mitarbeiter am Ausüben der eigentlichen Geschäftstätigkeit hindert. Auch ist die ständige Veränderung des Marktes und die Erweiterung der Möglichkeiten, also z. B. neue Funktionen in der Suchmaschinenwerbung oder die rasante Entwicklung des Webdesigns und damit der Suchmaschinenoptimierung, zu beachten, wodurch zusätzlich Kosten für das Weiterbilden der Mitarbeiter entstehen.

Nicht zu unterschätzen sind außerdem die regelmäßig anfallenden Kosten der Onlinemarketing-Aufgaben für eine interne Stelle oder Abteilung. Mitarbeiter müssen ggf. kontinuierlich Zeit investieren, welche in kleinen Unternehmen von der eigentlichen Geschäftstätigkeit abgezweigt werden muss.

Die anfallenden Maßnahmen im Onlinemarketing sind dabei sehr vielfältig und folgende Aufgabenbereiche können dazu zählen:

 

  • Suchmaschinenoptimierung

    Tätigkeiten der Suchmaschinenoptimierung umfassen sämtliche Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Positionierung einer Webseite in der Google-Suche.

  • Suchmaschinenwerbung

    Im Rahmen der Suchmaschinenwerbung werden Google AdWords Kampagnen (Juli 2018 Umbenennung in Google Ads) erstellt, beobachtet, ausgewertet und optimiert.

  • Content Marketing

    Unterschiedlichste Inhalte für Webseiten, Newsletter, Blogs und sonstige Veröffentlichungen müssen erarbeitet.

  • Social Media Marketing

    Im Bereich des Social Media Marketings geht es um die Konzeption von Anzeigenkampagnen und die redaktionelle Betreuung von Unternehmensprofilen auf zahlreichen Plattformen, wie Facebook, Twitter, XING oder LinkedIn.


Fasst man also die Kosten der Erstschulung, der laufenden Betreuung und der notwendigen Weiterbildung zusammen, ergeben sich für die Inhouse-Lösung Preise, welche deutlich über den angebotenen Paket- und Stundenpreisen von renommierten Onlinemarketing Agenturen liegen.

Sind Agentur und Inhouse-Onlinemarketing gleichzeitig möglich?

Die Entscheidung zugunsten der Onlinemarketing Agentur, bei nicht ausreichend qualifiziertem Personal innerhalb des Unternehmens, erscheint aufgrund des Kostenaspektes recht einfach. Jedoch kann beim Hinzuziehen von externen Experten zu einer internen Abteilung auch für das Inhouse-Onlinemarketing argumentiert werden.

Eine solche Hybridlösung bietet sich in einigen Fällen durchaus an. Eine Agentur wird bspw. nur mit hohem Zeitaufwand das gleiche Maß an Firmen- und Branchenkenntnissen erreichen, welches die Beschäftigten des jeweiligen Unternehmens bereits besitzen. Deswegen spielen die Ziele und Aufgabenbereiche des Onlinemarketings hierbei eine besonders große Rolle. Ist durch die zusätzlichen Aufgaben ein Überschreiten der annehmbaren Workload für die Mitarbeiter absehbar, sollte das Beauftragen einer Agentur in Betracht gezogen werden.

Dabei muss nicht unbedingt zwischen den zwei Seiten gewählt werden, denn eine Erfolg bringende Koexistenz ist möglich und in der Praxis durchaus häufig anzutreffen. Beispielsweise können Agenturen zur Unterstützung in aufwendigeren und wissensbedürftigen Teilbereichen, wie z. B. der Suchmaschinenwerbung, beauftragt werden. Um hier eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu gewährleisten, ist jedoch ein großes Maß an Kommunikation und Kollaboration zwischen beiden Seiten notwendig.

Mit Agenturen und deren Expertise zum Erfolg

Entscheiden Sie sich für das Beauftragen einer spezialisierten Onlinemarketing Agentur, gewinnen Sie einen Partner für Ihr Unternehmen, welcher Ihnen nicht nur Kosten und Zeit spart, sondern Sie auch aktiv bei der Erreichung Ihrer Unternehmensziele unterstützt. Das Agenturmodell bringt weitere Vorteile mit sich:

Erfolgreich im Netz mit mi-marketing

Sind Sie noch auf der Suche nach einem kompetenten Partner in Sachen Onlinemarketing? Wir, die Onlinemarketing-Experten von mi-marketing, verhelfen als zertifizierter Google Partner Ihren AdWords bzw. Google Ads Kampagnen zu neuem Glanz, von der Erstellung über die Analyse bis hin zur Optimierung. Auch die langfristige Betreuung mit dem Ziel der Suchmaschinenoptimierung Ihrer Webseite stellt dank unserer Erfahrung und Marktkenntnis keine Hürde dar. Wir haben die Branche im Blick und verhelfen Ihrer Webseite zu mehr Sichtbarkeit im Netz.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann kontaktieren Sie uns und lassen Sie sich unverbindlich zu den Vorteilen der Onlinemarketing-Betreuung durch mi-marketing beraten, wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Retargeting - Nutzer ansprechen, die bereits Kontakt mit Ihrer Marke hatten

Komm doch mal wieder! – Der Nutzen von Retargeting

Ob eine Marketingkampagne Erfolg hat, hängt immer von zwei Faktoren ab: Wie viele Menschen erreicht meine Kampagne und welcher Anteil von diesen reagiert auf sie. Im Idealfall sind natürlich beide Werte so hoch wie möglich, doch leider stehen sie oft im Widerspruch.

Mithilfe entsprechender Technologie kann man speziell auf die Kunden abzielen, die in der Vergangenheit bereits in Kontakt mit einer Marke getreten sind – also die Webseite oder den Social Media Kanal des Unternehmens besucht haben. Das beschränkt zwar die Zielgruppe, doch da diese Personen bereits ein grundlegendes Interesse an einem Produkt oder einer Dienstleistung angezeigt haben, kann hier eine deutliche höhere Response Rate erreicht werden.

Dieser Ansatz nennt sich „Retargeting“ – Google hat mittlerweile aber ebenso den Begriff „Remarketing“ geprägt und verwendet ihn synonym. Doch neben Google nutzen auch Soziale Netzwerke wie Facebook oder LinkedIn diese Werbeform. Ist ein solches Vorgehen ratsam und wenn ja, wie funktioniert es?

Retargeting – So funktioniert’s

Philipp plant seinen nächsten Winterurlaub, in dem er snowboarden möchte. Um die passende Ausrüstung zu finden, stöbert er in einem auf Wintersport spezialisierten Onlineshop. Er schaut sich zwar ein bisschen auf der Seite um, kauft aber letztendlich nichts, da er sich nicht sicher ist, ob er das Geld schon ausgeben möchte.

Normalerweise wäre Philipp damit ein verlorener Kunde oder zumindest besteht die Gefahr, dass er denselben Onlineshop nie wieder besucht. Nutzt der Shop aber Retargeting, dann ist ein spezieller Code, das sogenannte Remarketing-Tag, auf der Seite hinterlegt.

Mithilfe von Cookies, also kompakten Datenpaketen, die auf dem Rechner des Nutzers gespeichert werden, kann nun die Datenspur eines Besuchers nachvollzogen und bei einem erneuten Webseitenaufruf seine Identität festgestellt werden. Der Shop kann dadurch seine individuellen Angebote am bisherigen Surfverhalten ausrichten und so entsprechend optimieren. Meistens bezieht sich Remarketing auf Werbebanner, kann im weiteren Sinne aber natürlich auch andere Formen, etwa E-Mail-Marketing, betreffen.

Wichtig ist: Das gilt auch, wenn sich Philipp nicht auf der Seite des Onlineshops befindet, sondern andere Internetseiten besucht. Dort können dann speziell angepasste Banner geschaltet werden. Entsprechend geführte Retargeting-Listen bestimmen, wer welche Anzeige zu sehen bekommt. Das ist gut für Philipp, schließlich interessiert er sich wahrscheinlich mehr für Wintersportausrüstung als für eine zufällig geschaltete Anzeige.

Für den Webshop bedeutet es, dass er seine Ressourcen gezielter einsetzen kann und kein Marketingbudget für Kunden verschwendet, die überhaupt nicht am Angebot interessiert sind. Damit das Sinn ergibt, muss das Netzwerk (also Partnerseiten, auf denen die Retargeting-Anzeigen zu sehen sind) sehr umfangreich sein, was angesichts der großen Reichweite von Anbietern wie Google oder Facebook aber kein Problem ist.

Das muss beim Remarketing beachtet werden

Damit Ihre Retargeting-Kampagne auch gelingt, möchten wir an dieser Stelle ein paar Tipps für Sie zusammenfassen:

  1. Lassen Sie Ihrer Zielgruppe Luft zum Atmen und rennen Sie Interessenten im Internet nicht hinterher, sonst fühlen sich diese schnell belästigt. Achten Sie also darauf, dass ein Nutzer Ihre Werbebanner nicht zu häufig zu sehen bekommt und begrenzen Sie die Schaltungen auf ein angemessenes Maß.
  2. Sich ständig wiederholende Werbung nervt. Passen Sie regelmäßig Ihre Remarketing-Listen an und achten Sie darauf, dass nicht Kunden, die auch nach mehrmaligem Nachhaken kein Interesse zeigen, oder die bereits gekauft haben, weiterhin die gleichen Banner sehen. Seien Sie kreativ!
  3. Eine gute Kampagne steht und fällt mit ihren Retargeting-Listen. Machen Sie sich Gedanken, teilen Sie Ihre Kunden in sinnvolle Gruppen auf – etwa nach dem Surfverhalten: „Käufer“, „Abbrecher“, „Sich-nur-Umschauer“.
  4. Cross-Selling und Synergieeffekte nutzen: Woran könnte ein Kunde, der bereits gekauft hat, noch interessiert sein? Dank Remarketing kann schnell zu den gekauften Schuhen noch eine farblich passende Handtasche kommen.
  5. „Similar Audiences“ von Google bzw. „Lookalike Audience“ von Facebook – so heißt die Funktion, mit der einem Seitenbesucher ähnelnde Nutzer identifiziert werden. Auf diese Weise können sogar ganz neue Kunden erschlossen werden.
  6. Passen Sie Ihre Gebote regelmäßig an. Sie konkurrieren um dieselben Anzeigenplätze wie „normale“ Werbekampagnen. Ist zum Beispiel bei einem neuen Produkt eine gute Gewinnmarge in Aussicht, dann kann es sich lohnen, vorher Ihr Gebot zu erhöhen.

Tracking von Nutzerdaten über Cookies im Browser

Gute Cookies? Böse Cookies?

Aus den dargestellten Gründen sollte sich jeder Werbetreibende im Netz zumindest mit Retargeting auseinandersetzen. Dank der hohen Response Rate, die mit diesem Ansatz einhergeht, können auch kleinere Kampagnen erfolgreich sein.

Ein Problem können jedoch Kunden darstellen, die sich durch das Aufzeichnen ihres Surfverhaltens unwohl fühlen. Diesen Nutzern kann man letztendlich nur raten, regelmäßig ihre Cookies zu überprüfen und gegebenenfalls zu entfernen.

 

Das Team von mi-marketing kann Sie natürlich jederzeit bei der Konzeption und Umsetzung Ihrer Remarketing-Kampagne unterstützen. Sprechen Sie uns einfach an!

Wie beschleunige ich die Ladezeit meiner Webseite?

PageSpeed – Wie beschleunige ich die Ladezeit meiner Webseite?

Wer kennt es nicht: Die aufgerufene Webseite braucht viel zu lange, um vollständig zu laden. Die Geduld der Menschen scheint in diesem Fall besonders gering zu sein und der Frust überwiegt die Freude auf den Artikel, das Shoppen oder das Stöbern im Netz.

Lange Ladezeiten von Webseiten sind besonders frustrierend für Webseitenbesucher, haben aber auch großen Einfluss auf die Conversions und somit die Webseitenbetreiber.

Als Conversions werden bspw. Downloads, das Absenden von Kontaktformularen oder der Kauf von Produkten durch die Besucher verstanden. Besonders im Bereich der Onlineshops ist die Ladezeit der Webseite ein entscheidender Faktor. Wie eine Studie des Internet-Intelligence und Performance-Spezialisten Dyn vor zwei Jahren herausfand, brechen ein Drittel der Deutschen ihren Einkauf ab, wenn die Webseite nicht innerhalb von drei Sekunden geladen hat. Durch die gehobenen Ansprüche der Nutzer, dürften diese heute deutlich niedriger liegen, was die hohe Relevanz schnellladender Seiten verdeutlicht.

Wir erläutern im heutigen Blogartikel, wie Sie den PageSpeed, also die Ladezeit Ihrer Webseite identifizieren, verbessern und somit Conversionverluste vermeiden.

PageSpeed und SEO

Für die Positionierung einer Webseite bei Google spielen viele Faktoren eine Rolle. Dazu zählen u. a.

  • die Contentrelevanz,
  • die Qualität und Quantität der Backlinks,
  • Interaktionsfaktoren (Klickrate, Verweildauer)
  • und technische Aspekte, wie die Mobilfreundlichkeit, die HTTPS-Verschlüsselung oder der bereits erwähnte PageSpeed.

Der Einfluss der Seitenladezeiten auf das Google Ranking einer Webseite kann nicht geleugnet werden, doch wie groß ist die Auswirkung tatsächlich?

Klar ist, dass der PageSpeed einer von vielen Faktoren für die Bewertung der Webseite durch Google ist. Dabei muss jedoch beachtet werden, dass Faktoren wie hochwertiger, relevanter Content und Mobilfreundlichkeit deutlich stärker gewichtet werden als die Ladezeit der Webseite. Ein geringer PageSpeed kann die Bewertung negativ beeinflussen, genauso können schnelle Ladezeiten zur Verbesserung der Bewertung führen.

Dies konnte vor allem für die Seite-1 Ergebnisse im Google Ranking nachgewiesen werden. Ab der zweiten Seite scheint die Gewichtung des PageSpeed nicht mehr ganz so hoch.

Wie schnell ist Ihre Webseite für Google?

Wie schnell lädt Ihre Webseite?

Wie schnell lädt Ihre Webseite?

Bei der Bewertung der Ladezeit Ihrer Webseite empfiehlt sich die Nutzung der PageSpeed Insights von Google. Hier werden die Ladezeiten von Webseiten auf Desktop- und Mobilgeräten getestet sowie die Seitenleistung, wie bspw. die HTML-Struktur, die Serverkonfiguration und das Verwenden von externen Ressourcen, bewertet.

Nach erfolgreicher Analyse werden zwei Werte (Desktop und Mobil) zwischen 0 und 100 angezeigt. Je höher der Wert, desto weniger Optimierungspotenzial gibt es. Eine hohe Punktzahl kann einen positiven Einfluss auf die Bewertung der Webseite durch Google haben. Neben dem Ergebnis werden Verbesserungsvorschläge zur Optimierung des PageSpeed-Wertes aufgelistet.

Caching, Komprimieren & Co. – Wie Sie die Ladezeit Ihrer Webseite verbessern

 

Caching

Caching verhindert, dass Daten bei wiederkehrenden Besuchern erneut geladen werden müssen. Stattdessen werden diese Daten zwischengespeichert, entweder server- oder nutzerseitig.

Besonders das Browser-Caching (auf Seiten des Nutzers) wird häufig genutzt, da die Einrichtung unkomplizierter und benutzerfreundlicher ist als beim serverseitigem Caching. Hierbei werden üblicherweise Bilder, JavaScript- und CSS-Dateien im Browser des Nutzers zwischengespeichert und müssen bei erneutem Besuch der Seite nicht neu geladen werden. Vor allem der Aufruf von Bildern ist sehr ressourcenaufwendig, sodass große Einsparungen erreicht werden können.

Komprimieren

Das Komprimieren von JavaScript- und CSS-Dateien kann die zu ladende Datenmenge verringern. Je kleiner die Dateigröße, desto schneller lädt die Webseite. Die Komprimierung kann durch den Verzicht auf Zeilenumbrüche, Kommentare und einige Leerzeichen erreicht werden. Dabei kann man sich zahlreicher Tools zur Komprimierung, wie bspw. Autoptimize für WordPress-Systeme, bedienen.

Bildoptimierung

Bilddateien sind ein wichtiger Bestandteil des Webauftritts. Sie machen jedoch einen Großteil der zu ladenden Ressourcen für die Webseitendarstellung aus. Deshalb ist es besonders wichtig, Bilder für das Web zu optimieren.

Dabei muss man nicht unbedingt auf Qualität verzichten, häufig kann die Bildgröße bereits durch Konvertierung in das .jpg oder .gif Format um einen zweistelligen Prozentbetrag reduziert werden. Dafür kann u. a. Photoshop von Adobe und die Funktion „Für Web speichern“ genutzt werden.

Probleme identifizieren

Das erste Mittel zur Identifizierung von Problemen wurde bereits mit den PageSpeed Insights von Google genannt. Bei WordPress-basierten Webseiten können Plugins zu Problemen bei der Ladezeit führen, sodass auch eine Identifizierung von ressourcenaufwendigen Plugins ratsam ist. Hierfür kann bspw. das Tool P3 (Plugin Performance Profiler) genutzt werden.

 

Mit mi-marketing zu schnellen Ladezeiten

Die Bedeutung des PageSpeed für Ihre Webseite, die Webseitenbesucher und die Suchmaschinenoptimierung sowie einige Verbesserungsmethoden wurden in diesem Blogartikel beschrieben.

Da der Prozess der Ladezeitoptimierung komplex sein kann, steht Ihnen mi-marketing als kompetenter Partner auf dem Weg zu schnellen Ladezeiten zur Seite. Mit unseren Kollegen aus der Softwareentwicklung der kreITiv bringen wir Ihre Webseite auf den neuesten Stand.

Der digitale Brückenschlag zwischen Vertrieb und Marketing

Der digitale Brückenschlag zwischen Vertrieb und Marketing

Jedes Unternehmen klärt die Vertrieb- und Marketingfrage auf eine ganz eigene Weise. In einigen Firmen übernehmen Vertriebsmitarbeiter die Aufgaben des Marketings. In anderen gibt es eine interne Marketingabteilung für die klassischen Aufgaben der Eigenvermarktung, wie bspw. das Erstellen von Prospekten, die Organisation von Messen oder die Beschaffung von Werbegeschenken.

Anstelle einer gewinnbringenden Zusammenarbeit, konkurrieren in manchen Fällen beide Abteilungen oder handeln sogar gegeneinander. Es stellt sich also die Frage nach dem richtigen Verhältnis zwischen Vertrieb und Marketing und wie beide effektiv miteinander arbeiten können.

Wer macht was? Die Aufgaben von Marketing und Vertrieb

Aus theoretischer Sicht kann eine klare Abgrenzung zwischen den Aufgabenfeldern der beiden Bereiche getroffen werden.

Das Marketing beschäftigt sich mit der markt- und kundengerechten Gestaltung von Produkten und Dienstleistungen. Es gilt den optimalen Preis zu finden und die besten Kommunikationswege auszumachen.

Der Vertrieb ist dafür zuständig, die angebotenen Leistungen zu verkaufen, einen Kundenstamm aufzubauen und diesen auch zu pflegen.

Nüchtern betrachtet leistet das Marketing die Vorarbeit zum Vertrieb und erzeugt Interesse beim Kunden. Daran knüpft der Vertrieb seine Aufgaben an, baut eine Beziehung zum Kunden auf und wickelt die Transaktionen ab. Ganz einfach – möchte man meinen.

Doch in Zeiten, in denen die Märkte immer komplexer und die Angebote undurchsichtiger sind, müssen neue Methoden gefunden werden, um eine effektive Zusammenarbeit zu gewährleisten. Gleichzeitig bietet die digitale Welt eine Vielzahl vollkommen neuer Möglichkeiten, um ein Unternehmen durch die beiden Abteilungen kooperativ und kollaborativ voranzubringen.

Drei Möglichkeiten zur Zusammenarbeit

An dieser Stelle kommt wieder einmal das World Wide Web ins Spiel. Wir zeigen drei Möglichkeiten, wie Aufgaben des Marketings und des Vertriebs auf digitalem Wege kombiniert werden können, damit aus dem Gegen- ein Miteinander wird.

 

Die Unternehmenswebseite

Die Webseite eines Unternehmens ist wie eine Online-Visitenkarte und spielt eine zentrale Rolle in der modernen Unternehmenskommunikation. Sie ist die erste Anlaufstelle für jeden Informationssuchenden. Ohne eine Webseite existiert ein Unternehmen in der heutigen Zeit praktisch nicht. Hier können sich Firmen nach Belieben präsentieren und mit ihren Angeboten überzeugen. Die Aufgaben von Vertrieb und Marketing lassen sich dabei sehr gut miteinander kombinieren.

Bereits beim Erstellen der Webseite müssen beide Abteilungen eng zusammenarbeiten. Im Hinblick auf die Informationen über Unternehmen und Produkt müssen sich Vertrieb und Marketing abstimmen und einig sein, weil es sonst zu Missverständnissen in der Kommunikation mit dem Kunden kommen kann. Um dem entgegenzuwirken, sollte das Erstellen der Webseite als abteilungsübergreifendes Projekt angesehen werden. In gemeinsamen Meetings kann darüber diskutiert werden, welche Details wie präsentiert werden.

Die Erfahrungen aus dem direkten Kundenkontakt des Vertriebs werden so optimal mit dem Wissen von Marktforschungen und -kenntnissen des Marketings vereint. Das Design, der Aufbau evtl. auch die technische Umsetzung der Seite sind eher Aufgaben des (Online-)Marketings, da dieser Part in die Rubrik der Produktgestaltung und -präsentation fällt. Sobald es aber dazu kommt, dass bspw. ein Kunde über ein Onlineformular, einen Anruf oder eine E-Mail direkt Kontakt mit der Firma aufnimmt, kommt der Vertrieb ins Spiel.

Aus diesem Grund sollte gleich zu Beginn der Webseitenerstellung darauf geachtet werden, dass ein Interessent mit seinem Anliegen auch an der richtigen Adresse landet. Nicht zu vernachlässigen, ist an dieser Stelle der Aspekt der Suchmaschinenoptimierung als Aufgabe des Onlinemarketings.

Das Social Media Profil

Ähnlich wie bei der Webseite, kann auch das Betreiben eines Social Media Profils als gemeinsame Aufgabe von Vertrieb und Marketing angesehen werden. Zunächst wird hierfür gemeinsam besprochen, welche Inhalte wie dargestellt werden.

Es liegt dabei aber eher in der Verantwortung des Onlinemarketings, zu bestimmen, wie oft Inhalte gepostet oder geteilt und in welcher Form diese gepflegt werden. Reagieren potenzielle Kunden und äußern Interesse an Produkten oder Dienstleistungen, gilt es, diese Anfragen an den Vertrieb weiterzuleiten.

Der Newsletter

Beim Erstellen eines Newsletters verwischen die Grenzen zwischen Marketing und Vertrieb sehr. Ganz klar muss der Vertrieb die Kundenkontakte, welche den Newsletter erhalten sollen, zur Verfügung stellen und evtl. Aussagen treffen, welchen Kunden welche Themen besonders interessieren könnten. Die Gestaltung und Ausarbeitung der Inhalte fallen unzweifelhaft in den Aufgabenbereich des Marketings.

Besonderes Augenmerk sollte nicht nur auf die Themen gelegt werden, sondern auch auf die Bestimmung eines geeigneten Zeitpunkts zur Versendung des Newsletters. Hierbei spielen die Meinungen beider Abteilungen eine große Rolle, da anzunehmen ist, dass der Vertrieb noch eher den Alltag des Kunden kennt, das Marketing aber über professionelle und übergreifende Marktkenntnisse und -erfahrungen verfügt. Den Weg zum erfolgreichen Newsletter als Mittel des Content Marketings haben wir schon einmal hier im mi-marketing Blog betrachtet.


Es wird deutlich, dass auch und gerade in der digitalen Welt eine enge Zusammenarbeit zwischen Marketing und Vertrieb unabdingbar ist. Um aber klare Grenzen zwischen den Aufgaben der Abteilungen zu ziehen, sollten beide regelmäßige Besprechungen durchführen und dabei die Zuständigkeiten definieren.

Der Unternehmensauftritt, sei es auf der Firmenwebseite, einer Social Media Plattform oder im Newsletter, sollte als Langzeitprojekt angesehen werden. So kann der Gedanke an eine Kooperation und Teamwork besonders in den Vordergrund gestellt werden, damit beide Abteilungen vom gegenseitigen Know-how profitieren können.

Effektives Videomarketing mit Erklärvideos

Erklär mir die Welt! Erklärvideos als Instrument des Content Marketings

Marketing heißt längst mehr, als lediglich seine Produktinformationen an den passenden Kunden zu bringen. Den Begriff des Content Marketings und seine Relevanz haben wir hier im mi-marketing Blog schon einmal ausführlicher betrachtet.

Seit einiger Zeit rückt in diesem Bereich die Produktion von Erklärvideos immer stärker in den Fokus. Das mag im ersten Moment unspektakulär klingen, doch aus Marketingperspektive steckt in den kurzen Clips ein erhebliches Potenzial. Was genau sie so wertvoll macht, klären wir im heutigen Blogartikel.

Ein typisches Produktvideo – So wird’s gemacht!

Wie ein Erklärvideo im besten Fall aussieht, kann sehr divers sein und richtet sich stark nach dem beschriebenen Objekt.

  • Für physische Produkte, wie ein Küchengerät, aber teilweise auch bei Software, kann das bedeuten, dass sie schlicht und einfach in der Anwendung präsentiert werden. So können Funktionalitäten und der eigentliche Mehrwert für den Kunden praktisch vorgestellt werden.
  • Doch auch abstraktere Konzepte und Dienstleistungen lassen sich durchaus mit Videos vermitteln. Mit grafischen Designelementen sind Abläufe aufzeigbar oder Probleme und deren Lösung einfach darstellbar.

Ein gutes Beispiel für ein gelungenes Erklärvideo ist für uns das folgende…

Videos sind grundsätzlich ein hervorragender Informationsträger. Sie können eine große Menge an Informationen schnell, verständlich und vor allem bequem bereitstellen. Das menschliche Gehirn kann erwiesenermaßen visuelle Inhalte schneller verarbeiten als reinen Text. Nutzer klicken daher in der Regel lieber auf ein Video, anstatt den gleichen Inhalt in Textform aufzunehmen.

Spieldauer, Plattform, Inhalte und der virale Effekt

Wie muss ein gutes Erklärvideo aufgebaut sein?

Als wichtigste Handlungsempfehlung gilt: Videos sollten kurz und prägnant sein. Denn der Vorteil, dass Nutzer schnell und gern auf Videoinhalte klicken bringt den Nachteil mit sich, dass sie diese genauso schnell wieder schließen.

Als Richtwert geht man heute von einer Spieldauer von maximal zwei bis drei Minuten aus. Läuft ein Video länger, muss davon ausgegangen werden, dass es nicht bis zu Ende angesehen wird. Aber wie soll man dann alle Informationen in das Video bekommen? Die Antwort darauf: gar nicht.

Ein Erklärvideo hat nicht den Anspruch, ein Produkt oder Unternehmen vollständig zu beleuchten oder zu erklären. Es geht lediglich darum, den Kunden in komprimierter Form den Mehrwert näherzubringen.

Einen vollständigen Überblick erhalten Interessierte dann an anderer Stelle, zum Beispiel auf Ihrer Webseite, in Produktblättern oder im persönlichen Gespräch. Inhaltlich sollten Sie sich daher für einen Clip auf ein starkes Narrativ fokussieren. Zeigen Sie potenziellen Kunden die Probleme auf, für die Sie eine Lösung parat haben. Je nach Bedarf kann dies faktenbasiert oder auch persönlich-emotional geschehen – nur auf gar keinen Fall langweilig!

Ist das Video entsprechend produziert, kann es unter Umständen sogar mithilfe sozialer Medien eine virale Wirkung entfalten. Ziel ist es dabei, dass die Kunden den Clip selbst ohne weiteres Eingreifen des Produzenten verbreiten. Medium hierfür kann die eigene Seite auf einer Social Media Plattform sein. Besonders eignen sich YouTube und Facebook für solche Inhalte, die mit ihren extrem großen Reichweiten die virale Verbreitung fördern.

Schnell und günstig zum eigenen Erklärvideo

Alles in allem sind Erklärvideos ein hervorragendes Werkzeug im Content Marketing.

  • Sie bieten sowohl eine hohe Engagement Rate (Wie viele Nutzer reagieren auf einen Inhalt),
  • als auch eine hohe Conversion Rate (Wie viele Nutzer, die das Video gesehen haben, lösen eine gewünschte Aktion aus).

Das liegt daran, dass in guten Erklärvideos viele Inhalte in kurzer Form präsentiert und lösbare Probleme, also potenzieller Kundennutzen, dargestellt werden. Gemessen an ihrer Wirkung sind sie auch vergleichsweise schnell und günstig zu produzieren. Zudem ist ihr Erfolg sehr gut messbar, denn Klickverhalten ist mit Trackingtools bestens nachzuvollziehen.

Wenn Sie Unterstützung bei der Konzeption und Erstellung effektiver Erklärvideos benötigen, stehen Ihnen unsere Experten gern zur Verfügung. Erfahren Sie mehr zur Erklärvideo Produktion von mi-marketing und kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung.

Methoden der Namensfindung – Ein Ratgeber von mi-marketing

Methoden der Namensfindung – Ein Ratgeber von mi-marketing

Ein guter Name ist mehr wert als Reichtum.

Miguel de Cervantes, spanischer Schriftsteller

Schon im 16. Jahrhundert erkannte „Don Quijote“-Autor Miguel de Cervantes die Bedeutung eines guten Namens. Auch heute ist der Stellenwert des Namens, egal ob für den Nachwuchs oder innerhalb des Unternehmensumfelds, sehr hoch; sodass sich der Prozess der Namensfindung in den meisten Fällen langwierig und problematisch gestaltet.

Dieser Blogartikel soll Ihnen den Weg zu Ihrem Wunschnamen erleichtern und klärt außerdem die Frage, warum der Name eine hohe Bedeutung für den Erfolg Ihres Unternehmens, Ihrer Webseite oder Ihres Produkts haben kann.

Guter Name = Erfolg?

Unternehmer spielen die Bedeutung eines Namens gerne herunter, da die Qualität der Arbeit oder des Produktes bzw. der Dienstleistung im Vordergrund steht und auch für den Endnutzer  entscheidender ist als deren Bezeichung. Diesem Argument kann man nur schwer widersprechen. Ein guter Name wird nie alleine über den Erfolg oder Misserfolg einer Unternehmung entscheiden, doch er kann maßgeblich dazu beitragen.

Durch einen guten Namen bleiben Sie im Gedächtnis Ihrer Kunden.

Dies ist die Grundvoraussetzung für Erfolg. Der Kunde muss von Ihnen wissen, um Ihr Produkt und Ihr Unternehmen bewerten und ggf. weiterempfehlen zu können. Haben Sie diesen Zwischenschritt erreicht, kann der Name die Geschichte des Produktes oder Unternehmens erzählen. So können positive Assoziationen hergestellt und eine langfristige Bindung des Kunden an die Marke aufgebaut werden.

Als Beispiel soll der Taschentuchhersteller Tempo dienen. Der Markenname hat sich im Laufe der Zeit schon fast als Synonym für das eigentliche Produkt etabliert.  Eine stärkere Assoziation zwischen Produkt und Name kann man sich kaum vorstellen, oder anders: Fragen Sie Ihre Mitmenschen nach einem Taschentuch oder nach einem Tempo?

Anforderungen an den Namen

Die wichtige Rolle der Benennung ist geklärt, nun widmen wir uns den Merkmalen eines guten Namens. Beim Prozess der Namensfindung sollten zunächst die nachfolgenden Eigenschaften berücksichtigt werden, bevor weitere Anforderungen die Liste von möglichen Namen einkürzen:

  • Memorierbarkeit
  • Einfachheit
  • Klangästhetik
  • Innovation
  • Differenzierbarkeit

Das erste wichtige Merkmal bildet die Memorierbarkeit, d. h. der Name sollte im Gedächtnis der Kunden bleiben. Das ist bei Bezeichnungen, die einfach auszusprechen und schreiben sind, natürlich am leichtesten. Weiterhin sollte der Name eine gewisse Klangästhetik mit sich bringen und einen hohen Wiedererkennungswert haben. Zudem ist es vorteilhaft, wenn bei den Kunden positive Assoziationen auszulösen.

Von großer Bedeutung ist auch die Innovation bei der Namensfindung und damit verbunden die Unterscheidbarkeit zu Konkurrenzprodukten und -unternehmen. Sie sollten demnach nicht zu Namen greifen, welche Ähnlichkeiten zu bereits etablierten Unternehmen oder Marken haben. Dies hängt auch mit der Suche in Suchmaschinen zusammen, wodurch die Schreibweise ebenfalls eine wichtige Rolle spielt.

Der Weg zu Ihrem Unternehmens- oder Produktnamen

Nachdem die Grundlagen besprochenen sind, geben wir Ihnen Tipps zum Prozess der Namensfindung. Bevor auf die zahlreichen kreativen Methoden der Namensfindung zurrückgegriffen wird, sollte zunächst das Unternehmen oder das Produkt charakterisiert werden. Hierfür empfiehlt es sich, eine Liste mit Begriffen zu erstellen, die mit folgenden Attributen assoziiert werden können:

  • Produktmerkmale
  • Zielgruppe
  • Verwender
  • Nutzen
  • Unternehmenswerte
Einfachste Methode

Die einfachste Methode der Namensfindung ist verbunden mit der erstellten Liste zu den eben genannten Begriffen. Diese Kategorien beschreiben, was an dem Produkt, dem Unternehmen und den Kunden respektive der Zielgruppe besonders wichtig ist, diese einzigartig macht und charakterisiert. Durch Kombination der Wörter und die Verwendung von Anglizismen, Akronymen oder Buchstabenoperationen (Buchstaben hinzufügen oder weglassen) können so neue Namen entstehen, welche gleichzeitig die Geschichte hinter dem Produkt erzählen.

Ein gutes Beispiel für diese Methode liefert das Startup „tift“. Es stellt eine Software zur Personalplanung bereit, deren Hauptvorteil die Zeitersparnis ist. Aus Zeitersparnis wurde der Begriff „Zeit“ rausgefiltert und ins Englische „time“ übersetzt, wovon der Leitfaden „time is a gift“ abgeleitet wurde. Dieser wiederum ergab durch Buchstabenkombination den Produkt- und Unternehmensnamen „tift“.

Beliebte Methode

Eine weitere beliebte Methode ist das Erweitern von Ideen in der Gruppe. Dabei wird eine Tabelle mit den oben genannten Merkmalen oder Fragestellungen von jedem Teilnehmer mit Begriffen ausgefüllt. Diese können und sollten auch Bezug zu den Antworten der anderen Teammitglieder haben. Mögliche Fragestellungen sind beispielsweise.:

  • Welche Substantive stehen in Zusammenhang mit dem Produkt?

  • Welche Adjektive sollen das Gefühl beschreiben, wenn der Nutzer das Produkt verwendet?

  • Was ist der Produktnutzen?

Fragenreihe

Die Fragenreihe ist ebenfalls eine gute Möglichkeit, um neue Kernbegriffe mit Bezug zum Unternehmen oder Produkt zu erhalten. Dabei wird eine Ausgangsfrage gestellt und anschließend fünf Mal „Warum?“ gefragt. Eine Ausgangsfrage könnte zum Beispiel „Was macht unser Produkt besonders?“ sein.

Natürlich gibt es noch weitere Methoden zur Namensfindung, diese basieren jedoch alle auf demselben Prinzip. Das Unternehmen oder das Produkt wird so genau wie möglich mit Kernbegriffen charakterisiert. Diese werden dann genutzt, um sich im Team neue Namensvorschläge auszudenken.

Wie geht es nach der Namensfindung weiter?

Nehmen wir an, Sie haben auf Basis unseres Ratgebers eine Liste mit Namensvorschlägen ausgearbeitet. Nun folgt das Filtern dieser Ergebnisse.

Ein besonders wichtiges Kriterium ist mittlerweile die Verfügbarkeit von Domains. Dabei sollten für den deutschen Markt die Endungen „.de“ oder „.com“ angestrebt werden. Sind diese nicht verfügbar, ist es ratsam von dem Namen abzusehen. Auch rechtliche Aspekte sollten beachtet werden. Beispielsweise müssen Namen von Unternehmen, welche nicht in das Handelsregister eingetragen sind, den Eigennamen des Inhabers tragen. Die Kompatibilität von Produktnamen mit dem Unternehmensnamen und dessen Leitlinien sollte ebenfalls eine Rolle bei der Namensauswahl spielen.

Im Großen und Ganzen ist der Prozess der Namensfindung nicht einfach und erfordert viel Bedenkzeit sowie ein großes Maß an Hingabe. Wir von mi-marketing begleiten neue Unternehmen und Produkte im Bereich des Onlinemarketings von der Konzeptionierung bis zur Umsetzung. Kontaktieren Sie uns für Fragen zur Namensfindung.

Wer? Wie? Was? Fragen und Antworten im Social Media Marketing

Wer, Wie, Was? – Leitlinien für erfolgreiches Social Media Marketing

In sozialen Netzwerken will man kommunizieren, nicht Kühlschränke kaufen.

Eric Schmidt, Executive Chairman bei Google

Soziale Netzwerke bieten eine großartige Gelegenheit, mit seinen Kunden in Kontakt zu treten – ganz im Sinne des Relationship Marketings. Je nach Ausgestaltung können sie viele Funktionen einnehmen – Mittel zur Bekanntheitssteigerung, klassischer Verkaufskanal, Beschwerdeplattform und einiges mehr!

Viele Unternehmen haben diesen Mehrwert auch erkannt, gehen in ihrer Kommunikationsstrategie aber ohne Konzept vor. Niemand käme auf die Idee, ein Unternehmen ohne ausgearbeiteten Businessplan zu gründen. Genauso wichtig sind konzeptuelle Überlegungen, bevor ein Unternehmen ins Social Web aufbricht.

Was muss man also im Bereich der Sozialen Medien beachten?

Wo?

Wo platziere ich mich?

Konzeptuelle Vorüberlegungen sind zwingend notwendig, um als Unternehmen ins Social Web zu starten. An erster Stelle sollte dabei die Wahl der richtigen Plattform stehen.

Dazu muss das eigene Unternehmen und seine Kundenstruktur berücksichtigt werden, denn welche Gruppen welches Social Media-Angebot nutzen, ist sehr unterschiedlich. Mit der Frage der richtigen Auswahl von Kanälen haben wir uns im mi-marketing Blog schon einmal genauer befasst.

Was?

Was habe ich überhaupt mitzuteilen?

Soll regelmäßig Content veröffentlicht werden, muss klar sein, was man überhaupt kommunizieren möchte. Dieser Punkt ist dabei nicht so banal, wie er erscheint.

Sollen nur Angebote, Aktionen und Links auf die eigene Webseite gepostet werden – also eigene Inhalte – oder auch fremde? Werden eher Texte, Bilder oder Videos gepostet? Dabei hat natürlich auch die gewählte Social Media Plattform mit ihren jeweiligen technischen Möglichkeiten einen großen Einfluss.

Letztlich muss eine Abwägung getroffen werden zwischen dem Aufwand, regelmäßig neue Inhalte produzieren oder finden zu müssen, und dem Nutzen des besser besuchten und lebendigeren Auftritts im Sozialen Netz.

Für wen?

Wen möchte ich im Social Web erreichen?

Welche Inhalte in welcher Sprache und Ansprache verfasst werden, sollte auf die eigene Zielgruppe ausgerichtet sein. Zwar gibt es auch dabei zum Teil technische Plattformbeschränkungen wie die Längenbegrenzung einer Twitternachricht auf 140 Zeichen, wodurch Formatierung und Formulierung beeinflusst werden, aber alles in allem hat man hier große Freiheit und viele Möglichkeiten zur kreativen Nutzung der Gegebenheiten.

Wie im Offlinemarketing gilt es zu analysieren, welche Menschen warum erreicht werden, beziehungsweise erreicht werden sollen.

Wer?

Wer übernimmt die Betreuung meiner Social Media Kanäle?

Ein Auftritt in Sozialen Medien muss gepflegt werden und regelmäßigen Output erzeugen – aber wer soll das eigentlich tun? Eine Agentur? Der Geschäftsführer? Eine Gruppe, dafür eingeteilter Mitarbeiter?

Besonders wenn eigene Inhalte generiert werden oder mehrere Plattformen betreut werden müssen, wird dies schnell eine Aufgabe, die nicht mehr einfach nebenher erledigt werden kann. Ob intern oder extern – planen Sie genügend Arbeitsstunden ein!

Wann?

Wann veröffentliche ich meine Inhalte?

Das Internet vergisst nie! Das nützt aber nichts, wenn die Flut neuer Nachrichten eine eigene Veröffentlichung unaufhörlich „nach unten“ in die Bedeutungslosigkeit schiebt. Darum ist es wichtig, zu welcher Uhrzeit und an welchen Wochentagen kommuniziert wird.

Natürlich gibt es keinen allgemein gültigen richtigen Zeitpunkt, aber auch hier sollte man sich an seiner Zielgruppe orientieren. Ist es eher der Angestellte, der tagsüber immer einen Tab mit Facebook offen hat, aber am Wochenende offline ist, weil er mit der Familie unterwegs ist? Oder doch eher der Gymnasiast, der in der Freizeit in Sozialen Netzwerken unterwegs ist?

Über Voreinstellungen zur automatisierten Veröffentlichung von Beiträgen ist dies auch unabhängig von der Erstellung der Inhalte möglich.

Warum?

Warum eigentlich Social Media Marketing?

Die wohl wichtigste Frage zuletzt: Warum möchte ich überhaupt im Social Web präsent sein? Die Antworten darauf können vielfältig sein: Leadgenerierung, Informationsgewinnung über die eigene Zielgruppe, Markenpflege, Reputationsgewinn, Verkaufskanal…

Wer weiß, wohin er will, weiß auch, welchen Weg er geht.

Erschließen Sie die Potenziale im Social Media Marketing für Ihr Unternehmen. mi-marketing begleitet Sie von der Ausarbeitung eines Social Media Konzepts über die Auswahl und Einrichtung passender Kanäle bis zur regelmäßigen Erstellung von Inhalten.

Als Handreichung und kleine Orientierungshilfe gibt es den mi-marketing Redaktionsplan. Mit unserer Vorlage strukturieren, planen und überwachen Sie die Veröffentlichung von Inhalten im Social Media Bereich, auf der eigenen Webseite oder anderen Kanälen.

Die Notwendigkeit und der richtige Aufbau von Backlinks für Webseiten

Backlinks – Doping fürs Google-Ranking

Wer sich mit der Suchmaschinenoptimierung beschäftigt, der kommt an Backlinks nicht vorbei. Dabei sind diese aus technischer Sicht zunächst einmal ziemlich unspektakulär: Hinter der SEO-Kennzahl verbirgt sich nichts anderes als eine Verlinkung von einer anderen auf die eigene Webseite.

Doch für Suchmaschinen – allen voran natürlich den Marktführer Google – spielen Backlinks eine sehr bedeutende Rolle.

Sie beschreiben die allgemeine Reputation einer Webseite im Netz und gehen sehr stark in die Bewertung einer Webseite ein, wenn es um die Platzierung in der Trefferliste geht.

Daher sind sie essentiell für eine effektive Suchmaschinenoptimierung. Sollte ich also möglichst viele Backlinks für meine Seite anstreben? Woher bekommt man die überhaupt?

Links, Zwo, Drei, Vier

Auf die Inhalte fremder Seiten haben im Normalfall nur die Betreiber Einfluss. Den nicht ganz trivialen Aufbau von Backlinks bezeichnet man aus diesem Grund als OffPage Optimierung. Ein wichtiger Leitsatz gilt dabei: Qualität schlägt Quantität.

Die Stärke eines Links wird allerdings maßgeblich durch beide Faktoren bestimmt und als „Link Juice“ bezeichnet. Nun lässt sich die von Google eingeschätzte Qualität einer Verlinkung von außen jedoch nicht objektiv beurteilen. Die hier beschriebenen Hinweise sind daher eher als Paradigma zu verstehen.

Googles Algorithmus berücksichtigt sowohl, wie oft eine Seite empfohlen wurde („Linkpopularität“), als auch die Autorität des Empfehlenden, die maßgeblich auf dessen eigener Seitenbewertung durch Google beruht.

Für eine Webseite aus der Automobilbranche wiegt eine Verlinkung von BMW natürlich deutlich mehr als die vom lokalen Gebrauchtwagenhändler, der auch im Netz deutlich weniger Renommee ansammeln konnte, oder von Nestlé, das als Nahrungsmittelkonzern nichts mit dem Thema zu tun hat. Zu beachten ist dabei natürlich, dass höher gerankte Seiten bei gleichen Suchbegriffen oftmals Konkurrenten sind, die eher ungern aufeinander verlinken werden.

Einen schnellen Eindruck der Seitenbewertung und damit auch des Backlinkerfolgs konnten Nutzer früher durch die Anzeige des Google PageRanks erhalten. Der einst wichtige Indikator der SEO-Wertigkeit spielt heute aber keine Rolle mehr. Er wurde von Google durch ein größeres (und nicht öffentlich einsehbares) Paket an Kennzahlen abgelöst.

Der richtige Aufbau eines Backlinks

Neben der bewerteten Qualität der verweisenden Seite prüft Google auch die Art und Weise jeder einzelnen Verlinkung. Analysiert wird insbesondere der Ankertext, also der konkrete Text, der den Link trägt.

HTML-Code Nutzersicht
<a href=“https://www.ihre-webseite.de“ title=“Hier steht ein kurzer, beschreibender Linktitel“>Hier steht der sichtbare Ankertext</a> Hier steht der sichtbare Ankertext

Dieser sollte zum Inhalt der Seite passen, was aber kein Aufruf sein soll, einfach eine Aneinanderreihung von Schlagwörtern bzw. Keywords zu verwenden – denn das wird von Google erkannt und negativ bewertet. Als Betreiber der Zielseite hat man ohnehin nur dann einen Einfluss darauf, wenn man sich selbst auf einer anderen Webseite verlinkt.

Linkbewertungen funktionieren übrigens in beide Richtungen. Auch die verlinkende Seite sollte also zwingend darauf achten, wohin und wie oft sie nach außen verweist. Der Gefahr eines Links zu einer möglicherweise unseriösen Seite und einer potenziellen Abstrafung dafür, kann man mit dem Setzen von Nofollow-Links begegnen. Durch einen Hinweis im HTML-Code signalisiert man der Suchmaschine, dass sie den Verweis überspringen kann und diesen nicht mit ins Urteil einfließen lassen soll. Die tatsächliche Bewertung und Gewichtung von Nofollow-Links behält Google aber für sich. An der Anzeige der Verlinkung für den Nutzer ändert sich durch den Zusatz nichts.

HTML-Code Nutzersicht
<a href=“https://www.ihre-webseite.de“ rel=“nofollow“ title=“Hier steht der Linktitel“>Dies ist ein Nofollow-Link</a> Dies ist ein Nofollow-Link

Verlinkungen können auf Webseiten nicht nur durch Texte, sondern ebenso auch durch Bilder repräsentiert werden. Entsprechend gibt es in diesen Fällen für die Analyse auch keinen Ankertext. Stattdessen wird die Kurzbeschreibung der Zielseite über das title- und das alt-Attribut umso wichtiger.

Woher bekomme ich Backlinks?

Die zentrale Frage bei der OffPage Optimierung einer Webseite ist die der Quelle von neuen Backlinks. Hierfür unterscheidet man grundsätzlich drei verschiedene Ansätze.

Linkbait

Die seriöseste und effektivste Art, Backlinks zu generieren, ist das Linkbaiting, also das Anlocken potenzieller Verlinker durch Mehrwerte. Das können bei Onlineshops bspw. Angebote oder Gewinnspiele sein, im Falle von contentlastigeren Seiten aber ganz einfach auch die Qualität und Einzigartigkeit der Inhalte.

Selbst verlinken

Es ist vollkommen in Ordnung, etwa in einem artverwandten Forum, selbst auf die eigene Seite zu verlinken. Dabei sollte man allerdings beachten, keinen Spam zu produzieren, also nur thematisch Passendes zu verlinken und es mit der Anzahl der Verweise nicht zu übertreiben. Der große Vorteil: Hier können Sie den Ankertext des Links beeinflussen!

Außerdem können Sie die Aufnahme Ihrer Webseite in Webkataloge oder ähnliche Sammlungen beantragen. Auch hier sollte man jedoch keinesfalls wahllos vorgehen, sondern die Auswahl auf klar erkennbare Themenbezüge und qualitativ hochwertige Webverzeichnisse beschränken.

Linktausch

Den Tausch von Links sieht Google nicht gern, er ist aber nicht explizit verboten. In der Praxis hat eine Verlinkung von A auf B einen geringeren Effekt, wenn B auch auf A verlinkt. Dies lässt sich zwar z. B. bei gegenseitigen Verweisen bei Kooperationen nicht vermeiden, ist aber trotzdem eher mit Vorsicht zu genießen und sollte nicht übermäßig eingesetzt werden.

 

Zusätzlich zu den genannten Methoden gibt es den Bereich der Black Hat SEO, also der deutlich über eine diskutable Grauzone hinausgehenden Suchmaschinenoptimierung. Dieser umfasst als Maßnahme z. B. den Linkkauf, für den man sich auf diversen Plattformen nach Partnern umsehen kann oder themenverwandte Seitenbetreiber und Blogger direkt kontaktiert. Diese arrangierten Verlinkungen verletzen allerdings die allgemeinen Google-Richtlinien; wir raten daher eindringlich von dieser Praxis ab.

Der Backlinkaufbau ist wie die Suchmaschinenoptimierung als Ganzes grundsätzlich als Marathon zu verstehen und sollte permanent und langfristig betrieben werden. Auf diese Weise fließen OnPage und OffPage Maßnahmen ineinander und bestimmen gemeinsam den nachhaltigen Erfolg einer Seite im Netz.

SEO-Backlinktest

Möchten Sie wissen, wie Ihre Webseite momentan in Sachen Anzahl und Qualität der Backlinks platziert ist? Dann nutzen Sie den kostenlosen Backlinktest von mi-marketing. Unsere Experten analysieren den Status Quo und geben Hinweise zu vorhandenem Optimierungspotenzial. So erhalten Sie eine fundierte Grundlage und können mit einem gut durchmischten Backlinkprofil die Popularität Ihrer Seite steigern.

Falls Sie weitere Fragen haben oder Unterstützung beim Thema Onlinemarketing benötigen, stehen wir Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite. Kontaktieren Sie uns.