Blogartikel aus der Kategorie: Content Marketing

SEO, Content und Social Media im Internationalen Onlinemarketing

Internationales Onlinemarketing – Herausforderung für Unternehmen und Sprachdienstleister

Wer im globalen Wettbewerb erfolgreich sein will, muss die Regeln des Internationalen Onlinemarketings beherrschen. Und: Er muss die spezifischen Marktbesonderheiten kennen sowie die Sprache sprechen, die die Menschen in dem jeweiligen Land auch wirklich verstehen.

Als Partner der Wirtschaft bündelt unser Verband QSD, Qualitätssprachendienste Deutschlands e.V., für nahezu alle Sprachen genau die Kompetenzen, die auch ein erfolgreiches Internationales Onlinemarketing möglich machen: exzellente Sprachkompetenz, globale Marktkenntnisse und eine hohe interkulturelle Kompetenz.

Hard & Soft Skills – verbinden Märkte und Menschen

Idealerweise gehen im Internationalen Onlinemarketing Hard Skills wie Marketing Know-how, technisches Verständnis und Sprachkompetenz mit Soft Skills wie interkultureller Kompetenz und Empathie Hand in Hand. Bestehenden Content vom Deutschen lediglich ins Englische zu übersetzen ist keine ausreichende Maßnahme, um global erfolgreich zu agieren. Englisch ist nun mal in nur einer beschränkten Anzahl von Märkten Muttersprache.

Wichtiger aber ist noch: Die Menschen in den meisten anderen – auch europäischen – Ländern „ticken“ anders als wir in Deutschland. Um die Werte und Message Ihrer Marke weltweit zu kommunizieren, zahlt sich die Zusammenarbeit mit internetaffinen, lokalen Übersetzern aus: Sie verfügen über die sprachliche wie auch über die „menschliche“ Kompetenz, Content in der Art zu übersetzen, dass er bei der gewünschten Zielgruppe ankommt – weltweit.

Interkulturell kommunizieren: Missverständnisse durch Kenntnis von Sprache und Werten vermeiden

Denn Länder unterscheiden sich sprachlich und kulturell. Das bedeutet: Worte und Gesten können unterschiedlich verstanden und interpretiert werden – nämlich im Kontext der länderspezifischen Kultur.

Durch genaue Kenntnis der Überzeugungen, Werte sowie typischen Verhaltens- und Denkweisen der Zielgruppen in den jeweiligen Märkten, können vermeintlich „rein“ sprachliche Missverständnisse vorausschauend vermieden werden.

Beispielsweise bedeutet ein „ahora vengo“ in Peru wortwörtlich zwar „ich komme gleich“. Gemeint hat der Peruaner mit „gleich“ aber nicht, dass er sich nach dem deutschen Verständnis sofort auf den Weg macht, sondern eher so bald als möglich – oder sobald er es als notwendig erachtet.

Internationales SEO: Das richtige Keyword im Kontext länderspezifischer Besonderheiten

Übersetzungen im Internationalen Onlinemarketing

Übersetzung auf Knopfdruck? Ganz so einfach geht’s nicht.

Unter Berücksichtigung dieser landestypischen Besonderheiten ist auch die zielführende Keyword-Recherche zu betreiben: Das perfekte Keyword für eine Onlinemarketing Kampagne in Deutschland ist nicht zwingend optimal für ein anderes Land.

Eine 1:1 Übersetzung funktioniert auch deshalb nicht, da es für ein Wort in vielen Ländern unterschiedliche Übersetzungen gibt. Diese haben nicht automatisch die gleiche SEO-Relevanz. Das Insider-Wissen muttersprachlicher Übersetzer erleichtert die Keyword-Recherche.

Internationales Social Media: Andere Länder liken anders

Auch die Kommunikation im Social Web kann nicht ausschließlich durch eine wortwörtliche Übersetzung in eine andere Sprache erfolgreich bewerkstelligt werden. Insbesondere im B2C-Bereich, also im kommunikativen Austausch der Unternehmen mit ihren Kunden und Fans, ist viel Empathie und Gespür für die richtige Tonlage gefragt. Ein zu saloppes Wording kann in bestimmten Ländern gar als Unverfrorenheit interpretiert werden. Vor allem im asiatischen Raum ist Höflichkeit das Gebot der Stunde.

Im Internationalen Onlinemarketing zahlt sich zudem die Analyse der landestypischen Social Media Nutzung aus: Deuten die User-Zahlen beispielsweise in Frankreich auf eine hohe Twitter-Relevanz hin, so ist dieser Social Media Kanal in Polen deutlich weniger relevant.

Know-how und Empathie = Der perfekte Mix für Mensch und Maschine

Ob durch die eigene Corporate Webseite, Social Media, klassische Bannerwerbung, Affiliate Marketing, Google Ads Kampagnen oder Suchmaschinenoptimierung: Um in globalen Märkten erfolgreich zu sein, kommt es auf den richtigen Internationalen Onlinemarketing Mix und den passenden Übersetzer an.

Denn das Suchverhalten der Menschen ist in jedem Land anders. Zudem lassen sich die meisten Synonyme und Wörter nicht einfach 1:1 in die Zielsprache übertragen. Das Wissen um die richtigen Keywords und Kanäle ist ein klarer Wettbewerbsvorteil.

Optimale Unterstützung finden Unternehmen und international aufgestellte Onlinemarketing Agenturen, bei Übersetzungsdienstleistern, die neben ihrer sprachlichen Kompetenz auch über das konkrete fachliche Know-how verfügen und das jeweilige menschliche Userverhalten aus erster Hand kennen. So werden Anfragen an die Suchmaschine zu hilfreichen Antworten für die Menschen.

Den richtigen Übersetzer für Ihr Internationales Onlinemarketing finden

Achten Sie bei der Wahl des Übersetzungsunternehmens Ihrer internationalen Onlinemarketing-Maßnahmen auf Qualität. Das bedeutet: erstklassige Sprachkenntnisse, zertifizierte Prozesse sowie fachliche Zusatzqualifikationen.

Die Mitgliederliste des QSD hilft Ihnen dabei, den richtigen Partner für Ihre Übersetzungen zu finden. Ob für das Übersetzen von technischen Texten, Marketingtexten oder für Ihre internationale Finanzkommunikation: Alle Mitglieder wurden geprüft und zeichnen sich durch ein hohes Qualitätsbewusstsein weit über die sprachliche Kompetenz hinaus aus – für die perfekte Verbindung von Märkten und Menschen auf der ganzen Welt.

 

Über den QSD
Der QSD, Qualitätssprachendienste Deutschlands e.V., vertritt als Verband die Interessen der deutschen mittelständischen Unternehmen der Sprachdienstleistungsbranche. Ein Ziel des Verbandes ist es, im unübersichtlichen Sprachdienstleistungsmarkt über die Bedeutung von Qualität aufzuklären und Orientierung zu geben. Alle QSD-Mitgliedsunternehmen verfügen über geprüfte Qualitätssicherungssysteme und mussten dies vor Aufnahme in den Verband nachweisen. Der QSD wurde im Jahr 1998 im Bremen gegründet und ist dort ansässig. Er hat derzeit 35 Mitgliedsunternehmen deutschlandweit und ein Büro in Unterhaching/München (www.qsd.de).

Emojis in der Netzsprache und ihre Bedeutung im Marketing

Vom Wort zu Emojis – wie sich Sprache im Netz wandelt und was das fürs Marketing bedeutet

Das Internet und besonders die Sozialen Medien haben unsere schriftliche Kommunikation stark verändert. Im Rahmen der sog. Netzsprache können wir mit mehreren, zum Teil fremden Personen kommunizieren, wobei der Aufenthaltsort keine Rolle spielt. Im Bereich der textbasierten Verständigung ist durch den direkten Rückkanal erstmals eine wechselseitige Kommunikation mit sofortiger Reaktion möglich.

Was zeichnet die Netzsprache aus?

Das Hauptmerkmal der Netzsprache ist die Verkürzung der Sprache, wodurch Aufwand und Zeit gespart werden. Abkürzungen sind aus der digitalen Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Sie sollen den Tippaufwand verringern und somit die Tippgeschwindigkeit erhöhen – ein entscheidender Vorteil vor allem in der (quasi-)synchronen Kommunikation, wie sie z. B. über Messenger stattfindet. Auch das kreative Spiel mit der Sprache ist als eine Ursache für Abkürzungen zu sehen.

Eine Sonderform der Abkürzungen bilden die Akronyme. Dabei wir ein Kurzwort aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter gebildet, z. B. „lol“ (= laughing out loud).

Als ein weiteres Merkmal der Kommunikation im Social Web kann die Nonverbalität genannt werden. Gemeint sind damit Aktivitäten, wie das Anklicken des Like-Buttons, des Share-Buttons oder das Versenden und Beantworten von Freundschaftsanfragen. Denn auch durch diese Handlungen gibt man gewisse Informationen preis.

Netzjargon – der Weg zu Emojis

Durch das Ziel, mit möglichst wenigen Klicks viel auszudrücken, hat sich die Netzsprache im Laufe der Zeit immer weiterentwickelt. Hierbei sind neben den Abkürzungen insbesondere die Emoticons hervorzuheben.

Emojis in der Netzsprache

Sie entstanden, um auch innerhalb der digitalen Kommunikation Emotionen ausdrücken zu können. Der Begriff Emoticon setzt sich aus den Wörtern „emotion“ und „icon“ zusammen und bezeichnet ein Zeichen (icon) für ein Gefühl (emotion). Gebildet werden Emoticons durch Schriftzeichen, welche im Zusammenhang ein Bild – meist um 90 Grad gedrehte Gesichter – ergeben <:-)

Mittlerweile wurden die Emoticons weitestgehend von Smileys bzw. Emojis abgelöst. Bei Smileys handelt es sich um grafische Darstellungen der Emoticons 🙂 und Emojis sind comicartige Abbildungen, die weit mehr als nur Emotionen wiedergeben.

Sie haben sich besonders in den verschiedenen Social Media Netzwerken und Messengern etabliert und scheinen dort inzwischen fast unverzichtbar.

Emojis sind heutzutage fester Bestandteil der Alltagskommunikation geworden und werden von knapp 80 % aller Nutzer verwendet. Im privaten Bereich helfen sie, Stimmungen und Gefühlslagen zu vermitteln und verleihen Nachrichten außerdem eine persönliche Note.

Emojis im Onlinemarketing richtig einsetzen

Die Verwendung von Emojis hat seinen Weg in die Unternehmenskommunikation längst gefunden. Wir finden sie…

  • in Posts und Werbekampagnen (Social Media Marketing),
  • in Newslettern (E-Mail Marketing),
  • in den SERPs (Suchmaschinenoptimierung) oder auch
  • in Videos, News- und Blogartikeln (Content Marketing).

Drei wichtige Grundlagen sollte man in der Planung und Umsetzung von Kampagnen nicht aus den Augen verlieren…

  1. Für die Integration von Emojis ins Marketing ist es wichtig, seine Zielgruppe sowie deren Vorlieben und Gewohnheiten zu kennen. Damit die eingesetzten Smileys auch richtig verstanden werden, sollte auf häufig verwendete Emojis zurückgegriffen werden.
  2. Essenziell ist natürlich auch, die Nutzer mit den Emojis nicht zu verwirren. Sie sollten also sinnvoll eingesetzt werden, die Werbebotschaft bzw. eine Aussage unterstreichen und nicht zu inflationär verwendet werden. Die größten Vorteile von Emojis im Marketing sind wohl die humorvolle Kommunikation, die Überwindung von Sprachbarrieren und die einfache Abholung der Nutzer.
  3. Es gilt allerdings nicht zu vergessen, dass eine effektive Kampagne mit Emojis einer Strategie und Aussage, sowie Kreativität bedarf. Letztendlich kommt es auch darauf an, dass die Smileys der jeweiligen Marke und dem Image angemessen eingesetzt werden. Am Anfang steht also immer die Überlegung, ob Emojis überhaupt zu Unternehmen, Produkt und Zielgruppe passen.

Sie möchten Emojis im Onlinemarekting nutzen und bspw. eine Social Media Kampagne starten?

Mobile, Video, Messenger, Stories und weitere Onlinemarketingtrends 2019

Onlinemarketingtrends 2019 – neu, neuer, neunzehn

„Alles bleibt anders“ oder was erwartet das Onlinemarketing im Jahr 2019?

Das Jahr 2018 brachte uns im Onlinemarketing viele neue Entwicklungen. Auch für 2019 werden einige Onlinemarketingtrends vorausgesagt, an denen keiner vorbeikommen wird.

Doch so schnelllebig das Marketing mittlerweile auch ist, sind selbstverständlich noch längst nicht alle Trends des Vorjahres vom Tisch. Einige ziehen sich bis 2019 und sorgen weiterhin für neue Einflüsse, die es zu beachten gilt. Wir gehen daher auf die wichtigsten Trends ein, die Sie bei Ihren Onlinemarketingmaßnahmen unbedingt berücksichtigen sollten.

Alter Schuh? Noch lange nicht!

Viele Trends in unserem Business sind bereits im Vorjahr aktuell gewesen, werden sich jedoch weiterentwickeln und auf die nächste Stufe steigen. Beginnen wir also mit Trends aus 2018, die 2019 weiterhin an Bedeutung gewinnen werden.

 

Neue Trends im Onlinemarketing lassen nicht auf sich warten

Widmen wir uns nun den neuen Themen und kommen zu den Entwicklungen, die bislang kaum eine Rolle spielten. Welche spannenden Neuheiten warten im Jahr 2019 auf uns und werden die Onlinemarketingwelt umkrempeln?

 

Glücklicherweise müssen also nicht alle Maßnahmen der Vergangenheit über den Haufen geworfen werden. Zum Teil können sie Sie einfach weiterentwickeln, vertiefen und ausbauen. Wenn Sie sich genauso den neuen Trends zuwenden und diese gut umsetzen, kann das Jahr 2019 mit den richtigen Onlinemarketingschritten nur ein Erfolg werden. Wir stehen Ihnen dabei natürlich Rat und Tat zur Seite und unterstützen, wo wir können.

Erkenntnisse der Mediennutzung fürs Onlinemarketing

Mediennutzung verdeutlicht die Bedeutung von Onlinemarketing

Heute betrachten wir einen kleinen Exkurs zur Mediennutzungsforschung und zeigen einige Zahlen zur Online-Kommunikation, die gute Aussichten für’s Onlinemarketing versprechen. Die Basis unserer Interpretation bilden die Zahlen und Fakten über die deutschen Bundesbürger aus der ARD/ZDF-Onlinestudie 2017.

 

Mediennutzung online vs. offline

Studien zur Mediennutzung stammen aus dem Bereich der Medienwissenschaften. Sie haben meist das Ziel die gesamte Mediennutzung online und offline zu erfassen. Deswegen werden sie überwiegend anhand von Befragungen erhoben. Eine technische Messung von personenbezogenen Nutzungsdaten ist nur schwer möglich, da einzelne Personen einerseits mehrere Endgeräte im Einsatz haben und andererseits einige Geräte von mehreren Personen verwendet werden.

Die aktuellen Zahlen sprechen deutlich für einen weiteren Vormarsch der Online-Mediennutzung.

Demnach nutzten im Jahr 2017 fast 90 Prozent das Internet. Davon sind 72 Prozent bereits täglich online. Die durchschnittliche Nutzungsdauer beläuft sich auf 2 Stunden 29 Minuten pro Tag.

Online-Mediennutzung verschiedener Altersgruppen

Beim Vergleich des Nutzungsverhaltens der jungen und älteren Altersgruppen zeigen sich online (aber auch offline) deutliche Unterschiede.

Die jüngere Zielgruppe zwischen 14 bis 29 Jahren nutzt Online-Medien mittlerweile zu 100 Prozent und mit einer durchschnittlichen täglichen Dauer von 4 Stunden 34 Minuten. Mit zunehmendem Alter nimmt diese Kennzahl immer weiter ab.

Das heißt aber auch, man kann insgesamt in den folgenden Jahren mit einer weiter wachsenden Online-Nutzung rechnen – insbesondere mit einem Anstieg bei Personen des mittleren Alters, da die aktuell jüngere Zielgruppe dann zu dieser heranwächst.

Welche Inhalte werden genutzt

Die jüngere Zielgruppe verbringt die meiste Zeit mit der medialen Internetnutzung, d. h. sie konsumiert Videos, Musik oder Artikel auf verschiedenen Plattformen und Webseiten. Die ältere Zielgruppe nimmt dagegen kaum mediale Angebote über das Internet wahr, sondern verwendet das World Wide Web für individuelle Kommunikation und sonstige Erledigungen.

Altersübergreifend ist im Durchschnitt die folgende Verteilung ermittelt worden:

  • eine 3/4 Stunde für Mediennutzung (Bewegtbild, Audio, Text; hierbei sind besonders Video-Streamingdienste und das Musikhören via Spotify oder YouTube beliebt),
  • rund 1 Stunde für Individualkommunikation (E-Mail, Messenger usw.) und
  • 1 Stunde 11 Minuten für sonstige Internetnutzung (u. a. Shoppen, Surfen, Spielen).

Mobile Internetnutzung steigt

Einen nicht unerheblichen und immer größeren Anteil nimmt der Gebrauch des mobilen Internets ein.

Rund 30 Prozent greifen auch unterwegs auf das Internet zu. Derzeit liegt die mobile Nutzung des World Wide Web bei täglich bis zu 3 Stunden 29 Minuten pro Anwender.

Auch hier kann mit einem weiteren Anstieg in den kommenden Jahren gerechnet werden, da insbesondere die junge Zielgruppe eine verstärkte mobile Internetnutzung aufweist.

Social Media als wichtiger Medienkanal

Spitzenreiter unter den sozialen Netzwerken ist Facebook, welches von 33 Prozent der Deutschen mindestens einmal wöchentlich und von 21 Prozent sogar täglich aufgesucht wird. Die weiteren Social Media Kanäle (WhatsApp ausgenommen) haben bei Betrachtung der Gesamtbevölkerung einen geringen Nutzungsanteil.

Die jüngste Zielgruppe stellt hier eine Ausnahme dar. Jeder zweite Teenager loggt sich mindestens wöchentlich bei Instagram ein. Und auch Snapchat wird von 43 Prozent der Jugendlichen einmal pro Woche verwendet.

Nutzung von WhatsApp und Online-Communities 2016 und 2017

 

Als Fazit bedeutet dies für das Onlinemarketing: Es ist auch in Zukunft mit einer weiter steigenden Reichweite zu rechnen! Und besonders die mobile Nutzung wird weiter an Relevanz gewinnen. An den Themen Online und Mobile kommt also künftig kein Unternehmen mehr vorbei.

Sie wollen für Gegenwart und Zukunft in puncto Onlinemarketing gut vorbereitet sein? Dann wenden Sie sich an uns.

Warum und wie sich klassisches Marketing auch heute noch lohnt

Warum sich klassisches Marketing manchmal doch noch lohnt

Heutzutage kann man sich das Geld für klassisches Marketing sparen und sollte stattdessen ausschließlich Onlinemarketing betreiben.

Stimmt! Also… fast zumindest. Denn Binsenweisheiten treffen immer nur solange zu, bis sie falsch sind. Selbst aus Sicht einer Onlinemarketing Agentur gibt es nämlich Situationen, in denen das klassische Marketing – also Print, Radio, TV u. a. – noch immer seine Berechtigung hat.

Ein Auftritt im Netz ist in den allermeisten Fällen natürlich unersetzlich, doch es gibt Situationen, in denen dieser durch geschickt eingesetzte traditionelle Werbemittel sinnvoll ergänzt werden kann. Denn nach wie vor gilt: Der Marketing-Mix macht’s! Wann und für wen also lohnt es sich, auch klassische Werkzeuge in Erwägung zu ziehen? Wir geben einen Überblick und leiten daraus ein paar neue Binsenweisheiten ab.

In diesem Sinne freuen wir uns, wenn wir Sie rund ums Thema Onlinemarketing beraten können, ob nun in Verbindung mit klassischen Kampagnen oder mit rein digitalen Maßnahmen. Die wichtigste Weisheit kommt natürlich zum Schluss:

Für einen erfolgreichen Marketing-Mix ist Onlinemarketing ein MUSS, klassisches Marketing ein KANN.

Wenn Sie Interesse an weiteren Informationen oder Unterstützung bei Ihren Marketingmaßnahmen benötigen, freuen wir uns, wenn Sie sich melden.

Tricks für interkulturelles Onlinemarketing von mi-marketing

Eine kleine Trickkiste für interkulturelles Onlinemarketing

Wir hatten uns hier im Blog schon einmal mit der Notwendigkeit von interkulturellem Marketing auseinandergesetzt. Für das Onlinemarketing im Speziellen hat das Thema einige Besonderheiten. Denn findet das Marketing online statt, ist es theoretisch von fast überall und von Personen mit den unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen abrufbar.

Für ein kleines Restaurant, das ohnehin nur Anzeigen für Personen im unmittelbaren Umkreis schalten möchte, spielt das Thema sicherlich eine untergeordnete Rolle, doch schon für Unternehmen, die im eher kleinen Rahmen international bzw. interkulturell agieren, ist eine intensive Beschäftigung mit der Kultur auf ihren Zielmärkten unerlässlich. Beispiel gefällig?

Ein deutscher Hersteller für Gartengeräte und Zubehör möchte auch den polnischen Markt erschließen. Kann er seine Produktbeschreibungen einfach auf Polnisch übersetzen oder braucht er einen komplett neuen Ansatz? Gilt das auch für Werbevideos? In welche Sprache soll er künftig seine Social Media-Kanäle bedienen?

12 Tipps für angehende Globalisten

Zur Beantwortung der offenen Fragen und Verdeutlichung des praktischen Vorgehens, möchten wir eine Sammlung von Hinweisen vorstellen, die es für interkulturelles Onlinemarketing zu beachten gilt.

Globaler Auftritt vs. Einzelkampagnen

Online gilt wie Offline: Sie müssen sich entscheiden, ob Sie für ein Produkt ein global einheitliches Marketing oder landes- oder regionenspezifische Einzelkampagnen fahren. Ersteres erhöht den Wiedererkennungswert und scheint günstiger zu sein – schließlich muss man nur eine Kampagne entwickeln und gegebenenfalls übersetzen. Dazu müsste diese eine Kampagne aber mit allen Zielmärkten kompatibel sein, was erhebliche Probleme verursachen kann. In beiden Fällen sollten sich international agierende Unternehmen mit dieser Frage auseinandersetzen und ihr Marketing entsprechend ausrichten.

Qualität der Übersetzung

Fahren Sie landesspezifische Kampagnen, dann sollten Sie immer in der Sprache Ihres Zielmarktes kommunizieren. Wenn Sie dabei etwas übersetzen, achten Sie auf professionelle Qualität und nutzen Sie ortsansässige potenzielle Kunden, um Ihre Übersetzung zu prüfen. Auch eine korrekte Übersetzung kann Fallstricke enthalten, die für Auswärtige selbst dann nicht erkennbar ist, wenn sie die Landessprache beherrschen.

Plattform

Wählen Sie als Kommunikationsmittel mindestens die in der Zielregion beliebteste Social Media-Plattform. Filtern Sie wenn möglich auch die für Ihre Kundengruppe relevantesten Kanäle heraus.

Aussprache und Wirkung

Marken, Slogans und Inhalte sollten für Kunden gut auszusprechen sein und keine unerwünschten Assoziationen wecken. Dem kann man mit entsprechenden Nutzertests vorbeugen.

Regionale Eigenheiten

Sprechen Sie saisonale und regionale Eigenheiten, Sitten und Feiertage an und binden Sie sie in Ihre Marketingstrategie mit ein (z. B. thematisch abgestimmte Rabattaktionen zum Feiertag). So sind im Vereinigten Königreich besonders viele Feiertage montags – lange Wochenenden lassen sich gut in die Kommunikationsstrategie einbauen, müssen aber natürlich auch bei der Kampagnenplanung beachtet werden.

Bildauswahl

Benutzen Sie für Bildmaterial möglichst Originalbilder aus der Region. Möchten Sie Ihre Regionalität zusätzlich betonen, können Sie auf lokale Veranstaltungen eingehen und diese verlinken.

Kulturelles Know-how

Besorgen Sie sich stets ausreichend interkulturelle Kompetenz. Woher genau dieses Know-how kommt, ist dabei nachrangig. Es kann über eigene Mitarbeiter, lokale NGOs, staatliche Stellen oder externe Dienstleister eingebunden werden. Ohne mit einem Land vertraute Experten, birgt jede Marketingstrategie gewisse Risiken.

Eigene Firmenkultur

Beachten Sie Ihre eigene Firmenkultur und -geschichte. Volkswagen ist zwar ein deutsches Unternehmen, doch nach dem Abgasskandal ab 2015 wäre es für den Konzern nicht ratsam, mit den mit Deutschland assoziierten Tugenden ökologisches Bewusstsein, Verlässlichkeit und Ehrlichkeit zu werben.

Vor-Ort-Personal

Für manche Kunden und Märkte kann es lohnenswert sein, lokale Ansprechpartner im Zielland, etwa einen Country Manager, bereitzustellen. Dieser kann als erste Anlaufstelle bei Problemen dienen und kulturelle Missverständnisse meiden, bevor sie entstehen. Existiert so ein Country Manager, sollte er auch klar als erster Ansprechpartner für Einheimische kommuniziert werden.

Recht und Gesetz

Beachten Sie rechtliche Rahmenbedingungen. Hierzulande übliche Aktionen – bspw. Gewinnspiele – können in anderen Ländern juristische Probleme erzeugen. Lassen Sie sich gegebenenfalls fachkundig beraten.

Themenauswahl

Wenn Sie einen breiten internationalen Kundenkreis mit dem gleichen Inhalt konfrontieren möchten, meiden Sie einige Themen grundsätzlich. Die kulturellen Unterschiede bei Themen wie Erotik oder Religion sind sehr groß und machen es extrem schwierig, diese Inhalte konfliktfrei zu bearbeiten.

Selbstreflexion

Last but not least: Seien Sie kritisch mit Ihrer eigenen Arbeit und versuchen Sie, möglichst jeden Aspekt zu beleuchten, der zu Missverständnissen führen könnte. Shitstorms funktionieren selten rational und können auch durch scheinbare Kleinigkeiten ausgelöst werden. Bei interkulturellen Themen lohnt es sich, etwas genauer zu kontrollieren.

 

mi-marketing als Agentur für interkulturelles Onlinemarketing

Mit diesen Faustregeln haben Sie eine kleine Checkliste in der Hand, mit der Sie die Erschließung neuer Märkte vorbereiten können. Wir bei mi-marketing bieten alle unsere Leistungen auch speziell fürs internationale Onlinemarketing an. Wir räumen Sprachbarrieren aus dem Weg oder entwickeln gemeinsam eine Strategie für ein globales Unternehmens- und Markenimage. Für weitere Informationen sprechen Sie uns gern an.

Strategiefindung und Worst Practices im Interkulturellen Marketing

Think local, act global – Warum interkulturelles Marketing wichtiger denn je ist

Unsere Welt ist heute stärker globalisiert und vernetzt als je zuvor. Täglich kommunizieren Menschen rund um die Welt, fahren in den gleichen Autos und trinken Coca Cola. Soziale Medien fördern diesen Prozess zusätzlich, denn sie bieten die Plattformen, auf denen die Global Villager diskutieren.

Wird interkulturelles Marketing – also die Anpassung des Marketings auf landes- oder regionenspezifische kulturelle Eigenarten – damit überflüssig? Nein, genau das Gegenteil ist der Fall. Trotz oder gerade wegen globalisierter Kulturprodukte, wie Hollywood-Filmen, werden viele Menschen wieder für eigene kulturelle Werte sensibilisiert. Dass sich das Marketing auf internationale Kunden einstellen muss, ist kein Bonus, sondern bei jeder interkulturellen Geschäftsbeziehung dringend notwendig.

Worst Practices – Aus Fehlern lernt man

Warum interkulturelles Marketing so wichtig ist und es eine Bandbreite an Faktoren gibt, die es zu beachten gilt, wird am besten deutlich, wenn man sich einige Negativbeispiele vor Augen führt:

 

Strategiefindung im interkulturellen Marketing

Üblicherweise gibt es zwei Ansätze, die verfolgt werden können. Im ersten Fall wird ein weltweites Einheitsprodukt vertrieben. Ein solches Produkt ist in weiten Teilen Coca Cola. Weiteres Vorzeigebeispiel dafür war lange Zeit McDonalds, deren BigMac es durch seine normierten Eigenschaften zu einem eigenen Währungsindex geschafft hat. Mittlerweile nutzt aber auch der amerikanische Fastfoodriese landesspezifische Gewürzmischungen oder bietet bestimmte Produkte nur regional an.

Alternativ kann für jedes Land eine komplett individuelle Marketingstrategie formuliert werden. So handelt etwa die Unilever-Gruppe, deren Eismarke je nach Land einen unterschiedlichen Namen besitzt: in Deutschland Langnese, in Spanien Frigo und in Mexiko Holanda. Das erfordert einen höheren Aufwand, macht es aber leichter, auf lokale Bedürfnisse einzugehen.

Umgang mit Stereotypen

Stereotyp - Deutsche als Biertrinker

Stereotyp: Deutsche trinken gern Bier

Für einen Außenstehenden ist es oft schwer, zwischen nationalen Stereotypen und realen Bedürfnissen zu unterscheiden. So gibt es nationale und regionale Eigenarten, die im Touristenführer beschrieben sind und auch tatsächlich existieren, aber bei Nichtbeachtung nicht zu negativen Emotionen führen. Am deutlichsten wird dies, wenn man die deutsche Kultur zum Vergleich heranzieht. Ein Spot eines ausländischen Herstellers, der Deutsche als Biertrinker klassifiziert, dürfte wohl maximal Belustigung hervorrufen – eine Assoziation mit Hitler und Nazideutschland würde dagegen zu allgemeiner Empörung führen – eine besondere deutsche Sentimentalität, die ausländische Anbieter im Hinterkopf haben sollten.

Stereotype können also auch ohne nachteilige Konsequenzen zu Werbezwecken eingesetzt werden, solange keine starken negativen Emotionen in der Realität damit verbunden sind. So ist die für viele Jahrhunderte währende deutsch-französische Erbfeindschaft nun Geschichte und die deutsche Firma Binding kann ihre Marke Schöfferhofer in Deutschland sogar mit französischem Akzent bewerben – ohne Beschwerde unserer westlichen Nachbarn über die Verballhornung ihrer Sprache. Ein anderes Beispiel ist IKEA, das offen seine schwedische Herkunft kommuniziert, denn diese ist weltweit unproblematisch.

Fazit & Ausblick

Interkulturelles Marketing ist kein Bonus, sondern für die Erschließung eines neuen Marktes zwingend erforderlich, denn Fehler können schnell zu einer schwerwiegenden Rufschädigung führen. Wir hoffen, wir konnten einen kleinen Einblick in diesen Bereich gewähren und möchten darauf hinweisen, dass wir in einem kommenden Blogartikel auf die speziellen Implikationen kultureller Eigenheiten fürs Onlinemarketing eingehen. Wenn Sie Fragen und Anmerkungen haben oder Unterstützung bei der Ausrichtung Ihrer Interkulturellen Onlinemarketing-Strategie benötigen, melden Sie sich gern.

Kann VERO im Marketing mit Instagram, Facebook und Co. mithalten?

VERO – das neue Instagram?

Fast aus dem Nichts taucht eine App namens VERO auf, behauptet ein „True Social Network“ zu sein und verspricht den Nutzern damit Authentizität, Kontrolle und Wahrheit.

Kleiner Einstieg zu VERO

Ähnlich wie bei Instagram oder Facebook, ermöglicht VERO das Bearbeiten und Teilen von Bildern. Außerdem besteht auch die Funktion, anderen Nutzern zu folgen und diese in Gruppen von engen Freunden, Bekannten und anderen Personen zu unterteilen. Damit versprechen die Werbetreibenden die Kontrolle über die Sichtbarkeit privater Inhalte, genauso wie auch im wahren Leben.

Was ist besonders an VERO?

Neben Fotos können die Verbraucher auch Filme, TV-Serien, Bücher, Orte und andere Links verbreiten, um persönliche Erfahrungen im Vergleich zu anderen sozialen Netzwerken besser mit den gewünschten Gruppen und Personen teilen zu können.

So können durch VERO nun auch kleine Fotoalben, Playlists, Trailer oder auch Webseiten empfohlen und damit in Umlauf gebracht werden. Durch diese Funktionen und einen „Kauf jetzt“-Button für sämtliche Produkte, versprechen sich die Gründer lukrative Einnahmen. Lästige Werbung soll es nämlich in der App nicht geben – sie bleibt ganz frei von Datensammlung und Algorithmen. Damit soll es laut der Plattform einen chronologischen Newsfeed geben, welcher von den Nutzern von Facebook und Co. schon lange gefordert wurde.

Der Haken an der ganzen Sache

Die Gründer wollen für den werbefreien Spaß eine jährliche Gebühr erheben. Der konkrete Preis ist noch unbekannt, soll aber demnächst veröffentlicht werden. Um ihre ersten Nutzer und vor allem Influencer anzulocken, werben die Gründer mit einem lebenslangen, kostenlosen Zugang für die ersten Million Registrierungen. Diese Marke wurde bereits geknackt, daher verlängerten die Entwickler die Aktion auf unbestimmte Zeit.

Das folgende Werbevideo von VERO stellt die App und ihre Funktionen vor:

Mega-Hype über Nacht

Praktisch über Nacht ist die App VERO jetzt Anfang 2018 in aller Munde. Doch wie kam es zu dem plötzlichen Hype?

Die Applikation existiert tatsächlich schon seit dem Jahr 2015, doch richtige Bekanntheit bekam VERO erst jetzt durch den Verdienst vieler Influencer. Mithilfe dieser Multiplikatoren startete VERO eine Werbekampagne, um möglichst viele potenzielle Nutzer zu erreichen. Viele dieser Influencer dementierten den Vorwurf des bezahlten Productplacements, dem Unternehmen selbst hat es auf jeden Fall nicht geschadet und viele neue Nutzer eingebracht.

Für Unternehmen geeignet?

Wie bei jedem Trend im Bereich der sozialen Medien, fragen sich nun auch beim VERO-Hype viele Unternehmen, ob es sich lohnt, auf den Zug aufzusteigen.

Die Frage ist, für wen sich die App als Werbemittel lohnt und wie man sich überhaupt in einem werbefreien Medium vermarkten kann. Hier heißt es, kreativ zu sein und eigene Kanäle zu betreiben oder sich über die Platzierung bei Influencern bei den Zielgruppen ins Spiel zu bringen.

  • Firmen im B2C-Bereich haben damit in Zukunft sicherlich gute Chancen, ihre Produkte, Filme, Songs o. Ä. entsprechend zu vermarkten. Vor allem Kampagnen mit Influencern und der Fokus auf die jüngeren Zielgruppen könnten in Kooperation mit VERO großen Erfolg haben.
  • Für B2B-Unternehmen oder ältere Zielgruppen bleibt die Anwendung, ähnlich wie zuvor schon Snapchat oder Instagram dagegen wohl eher ungeeignet.

Wird VERO das neue Instagram?

Die App bietet den Nutzern in der Tat viele spannende Funktionalitäten. Eine chronologische Timeline und werbefreier Austausch sind genau der unkommerzielle Ansatz, der bei anderen Social Networks bislang fehlte. In Kombination mit dem neuen Bekanntheitsgrad sind das beste Voraussetzungen für den Anbieter, um eine ernsthafte Konkurrenz für die Global Player der Social Media darzustellen.

Die Frage ist jedoch, ob VERO dem großen Ansturm technisch standhalten kann. Das Unternehmen erklärte, dass es zu technischen Problemen kommen kann und auch viele Nutzer haben sich bereits über größere Pannen beschwert. Ob VERO das neue, verbesserte Instagram werden wird oder es nur ein kurzlebiger Trend ist, bleibt noch abzuwarten. Wir sind jedenfalls gespannt, wie sich VERO weiter auf dem Markt entwickeln wird und beobachten den Werdegang für unsere Kunden und uns selbst.

Wollen Sie wissen, wie Sie VERO oder andere Social Media Kanäle für Ihr Unternehmen nutzen können? mi-marketing berät Sie gern zum Thema Social Media Marketing. Kontaktieren Sie uns für ein erstes, kostenloses Beratungsgespräch.

Welche Trends werden das Jahr 2018 aus Sicht des Onlinemarketings prägen?

Onlinemarketingtrends 2018 – Back to the Future

Das Jahr 2018 ist gar nicht mehr so jung. Höchste Zeit also, sich mit den neuesten Richtungen und Entwicklungen im Markt zu befassen und sie in der eigenen Marketingstrategie zu berücksichtigen. Daher analysieren wir für Sie, welche großen Trends das Jahr 2018 in Bezug aufs Onlinemarketing prägen werden. Welche technischen Neuerungen, methodischen Ansätze oder strategischen Entscheidungen sind dieses Jahr erfolgversprechend? Was muss ich beachten, um mich marketingtechnisch gut zu positionieren?

 

 

Mit diesen Trends im Blick steht dem Marketingerfolg für dieses Jahr nichts mehr im Wege. Wir freuen uns jederzeit über Fragen und Hinweise und stehen Ihnen natürlich auch bei der Umsetzung Ihrer Ideen tatkräftig zur Seite.

Agentur, Inhouse oder Hybridlösung? Was ist die beste Wahl fürs Onlinemarketing

Onlinemarketing als Agenturleistung oder in der Inhouse-Abteilung?

Ein Unternehmen mit eigenem Webauftritt wird auf dem Weg zum Erfolg früher oder später die Thematik des Onlinemarketings aufgreifen. Dabei stellt sich in jedem Fall die entscheidende Frage, ob man hierfür eine spezialisierte Agentur beauftragt oder die eigenen Mitarbeiter mit den anfallenden Aufgaben der Vermarktung des Unternehmens, der Produkte und Dienstleistungen beschäftigt.

Eine absolute und richtige Lösung kann es hierfür natürlich nicht geben und leicht ist die Entscheidung ebenso wenig, auch wenn Geschäftsführer oft zu einem schnellen Schluss kommen, wenn sie die Nettokosten als primären Faktor betrachten und das Outsourcen der Marketing-Tätigkeiten deshalb ablehnen. In der Praxis sprechen zahlreiche Punkte für die Zusammenarbeit mit einer Onlinemarketing Agentur.

Kostenvorteil im Inhouse-Onlinemarketing?

Der Volksglaube besagt, dass Selbermachen kostengünstiger ist, als das Kaufen von Produkten oder Dienstleistungen. Auf das Onlinemarketing angewendet, würde man die Paket- oder Stundenpreise betrachten und die beschriebene These wäre fälschlicherweise schnell bestätigt.

Doch für die Berechnung der tatsächlichen Kosten sind nicht nur die gezahlten Preise für den Zukauf der Dienstleistung zu betrachten, sondern auf der anderen Seite beim Inhouse-Onlinemarketing auch die notwendigen Investitionen für das Erlernen des Fachwissens und die beständige Weiterbildung der Mitarbeiter. Als Grundsatz kann hierzu folgende, vereinfachte Gleichung dienen:

Kosten = Qualifikation + Personal + laufende Weiterbildung

Dies bedeutet, dass fehlendes Know-how in Sachen Onlinemarketing zunächst erlernt werden muss, was die Mitarbeiter am Ausüben der eigentlichen Geschäftstätigkeit hindert. Auch ist die ständige Veränderung des Marktes und die Erweiterung der Möglichkeiten, also z. B. neue Funktionen in der Suchmaschinenwerbung oder die rasante Entwicklung des Webdesigns und damit der Suchmaschinenoptimierung, zu beachten, wodurch zusätzlich Kosten für das Weiterbilden der Mitarbeiter entstehen.

Nicht zu unterschätzen sind außerdem die regelmäßig anfallenden Kosten der Onlinemarketing-Aufgaben für eine interne Stelle oder Abteilung. Mitarbeiter müssen ggf. kontinuierlich Zeit investieren, welche in kleinen Unternehmen von der eigentlichen Geschäftstätigkeit abgezweigt werden muss.

Die anfallenden Maßnahmen im Onlinemarketing sind dabei sehr vielfältig und folgende Aufgabenbereiche können dazu zählen:

 

  • Suchmaschinenoptimierung

    Tätigkeiten der Suchmaschinenoptimierung umfassen sämtliche Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Positionierung einer Webseite in der Google-Suche.

  • Suchmaschinenwerbung

    Im Rahmen der Suchmaschinenwerbung werden Google AdWords Kampagnen (Juli 2018 Umbenennung in Google Ads) erstellt, beobachtet, ausgewertet und optimiert.

  • Content Marketing

    Unterschiedlichste Inhalte für Webseiten, Newsletter, Blogs und sonstige Veröffentlichungen müssen erarbeitet.

  • Social Media Marketing

    Im Bereich des Social Media Marketings geht es um die Konzeption von Anzeigenkampagnen und die redaktionelle Betreuung von Unternehmensprofilen auf zahlreichen Plattformen, wie Facebook, Twitter, XING oder LinkedIn.


Fasst man also die Kosten der Erstschulung, der laufenden Betreuung und der notwendigen Weiterbildung zusammen, ergeben sich für die Inhouse-Lösung Preise, welche deutlich über den angebotenen Paket- und Stundenpreisen von renommierten Onlinemarketing Agenturen liegen.

Sind Agentur und Inhouse-Onlinemarketing gleichzeitig möglich?

Die Entscheidung zugunsten der Onlinemarketing Agentur, bei nicht ausreichend qualifiziertem Personal innerhalb des Unternehmens, erscheint aufgrund des Kostenaspektes recht einfach. Jedoch kann beim Hinzuziehen von externen Experten zu einer internen Abteilung auch für das Inhouse-Onlinemarketing argumentiert werden.

Eine solche Hybridlösung bietet sich in einigen Fällen durchaus an. Eine Agentur wird bspw. nur mit hohem Zeitaufwand das gleiche Maß an Firmen- und Branchenkenntnissen erreichen, welches die Beschäftigten des jeweiligen Unternehmens bereits besitzen. Deswegen spielen die Ziele und Aufgabenbereiche des Onlinemarketings hierbei eine besonders große Rolle. Ist durch die zusätzlichen Aufgaben ein Überschreiten der annehmbaren Workload für die Mitarbeiter absehbar, sollte das Beauftragen einer Agentur in Betracht gezogen werden.

Dabei muss nicht unbedingt zwischen den zwei Seiten gewählt werden, denn eine Erfolg bringende Koexistenz ist möglich und in der Praxis durchaus häufig anzutreffen. Beispielsweise können Agenturen zur Unterstützung in aufwendigeren und wissensbedürftigen Teilbereichen, wie z. B. der Suchmaschinenwerbung, beauftragt werden. Um hier eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu gewährleisten, ist jedoch ein großes Maß an Kommunikation und Kollaboration zwischen beiden Seiten notwendig.

Mit Agenturen und deren Expertise zum Erfolg

Entscheiden Sie sich für das Beauftragen einer spezialisierten Onlinemarketing Agentur, gewinnen Sie einen Partner für Ihr Unternehmen, welcher Ihnen nicht nur Kosten und Zeit spart, sondern Sie auch aktiv bei der Erreichung Ihrer Unternehmensziele unterstützt. Das Agenturmodell bringt weitere Vorteile mit sich:

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