Blogartikel aus der Kategorie: Suchmaschinenoptimierung

Backlinkaufbau mit Linknetzwerken im SEO-Graubereich

Backlinkaufbau per Linknetzwerk und Googles Einfluss

Noch vor einigen Jahren galt der Aufbau von Backlinks als Inbegriff für Suchmaschinenoptimierung. Als Begriffe wie OnPage-SEO und Content Marketing noch nicht in den Köpfen der Online-Marketer und SEOs herumschwirrten, lag das Hauptaugenmerk vor allem auf Backlinks. Die damalige Devise: so viele Backlinks wie möglich kostenlos erzeugen oder kaufen.

Das wilde Kommentieren von Blogbeiträgen und die Eintragung in Linkverzeichnisse gehörten oftmals zum gewohnten Tagesablauf eines Seitenbetreibers. Pfiffigere Zeitgenossen knüpften eigene Linknetzwerke, mit denen sie sich schneller eine Vielzahl an Verlinkungen aufbauen konnten.

Spätestens im Zuge von Social Media und den Automatisierungen durch IFTTT nahm der Backlinkaufbau neue Dimensionen an. Ab da war es auch für den kleinen Suchmaschinenoptimierer oder Blogger möglich, eine Vielzahl an Backlinks, unabhängig von Dritten, durch eigene Netzwerke aufzubauen. Nicht selten bewegten sich Seitenbetreiber hier allerdings an der Grenze der erlaubten Praktiken und wurden über die Jahre durch Google auch empfindlich abgestraft.

Wie der Backlinkaufbau über ein eigenes Netzwerk früher realisiert wurde und ob das heutzutage noch möglich ist, wird Hauptthema dieses Artikels sein.

1. Was ist ein Linknetzwerk und wie funktioniert es?

Ein Linknetzwerk ist meist eine Sammlung aus verschiedenen eigenen Webseiten, Blogs und Social Media Accounts.

Ziel dieser Netzwerke war und ist es, den Linkaufbau zu beschleunigen und damit gezielt das Suchmaschinenranking spezieller Seiten zu verbessern. Je nach Professionalität verfügen die Netzwerke über mehrere Ebenen.

Die Struktur der Ebene ist nicht immer gleich und je nach Umfang, können diese auch verschwimmen.

  • Die erste Ebene besteht jedoch aus den Hauptseiten bzw. aus den zu optimierenden Webseiten.
  • Danach kommen meist die sogenannten Satellitenseiten (auch Brückenseiten). Diese Seiten bezwecken die Aufgabe, die Hauptseite mit Backlinks zu versorgen.
  • Für die Stärkung der Satelliten sorgen Verlinkungen über soziale Netzwerke (wie Facebook, Twitter, YouTube oder Instagram) sowie Verzeichnisse, Foren und Blogs. Je nach Größe des Netzwerks, kann dies mehrere hundert bis tausend Seiten umfassen.

2. Linknetzwerke früher und heute

Graue Methoden beim Aufbau von Backlinknetzwerken

Graue Methoden beim Aufbau von Backlinknetzwerken

In Zeiten, als Google die Linknetzwerke nur bedingt beherrschte, gab es zahlreiche kostengünstige Varianten für den „natürlichen“ Linkaufbau in Form eines Netzwerkes. Für kleinere SEOs und Einsteiger waren eine Vielzahl an hochwertigen Satellitenseiten meist ein teureres Unterfangen. Vor allem, wenn der Fokus auf der Masse lag.

Daher bevorzugten viele das Angebot der kostenlosen Freehoster mit PHP- und MySQL-Unterstützung. Der Vorteil lag darin, dass schnell eine Vielzahl an WordPress-Blogs erzeugt werden konnte – diese lagen in der Regel auf Subdomains wie gartenzwerg.111mb.de oder gartenwelt.square7.ch. Die Subdomains der Bloganbieter „Blogger“ und „WordPress“ waren als Satelliten ebenfalls sehr beliebt.

Der Nachteil: Als Außenstehender erkannte man ein solches Netztwerk schnell und auch Google kam fix dahinter.

Unsichtbares Linknetzwerk

Heutzutage werden die Satelliten-Webseiten als professionellere Linknetzwerke über unterschiedliche IPs und bestenfalls unter verschiedenen Seiteninhabern und Impressen gehostet. Damals war es möglich, diesen Schritt mit unterschiedlichen Seiteninhabern über die Subdomains bei den Freehostern zu umgehen. Wer keine Möglichkeit hatte, unterschiedliche Kontaktangaben im Impressum anzugeben, fügte Name, Anschrift und Kontaktdaten in Form eines Bildes hinzu.

Um das Netzwerk auch vor neugierigen SEOs zu verstecken, setzte man das Impressum und die Datenschutzerklärung auf „noindex“ – so war das Netzwerk zumindest über Suchmaschinen schlechter aufspürbar und die eigenen Strategien nicht gleich erkennbar.

Content-Erstellung auf Satellitenseiten

Backlinkaufbau mit Satellitenseiten in Linknetzwerken

Backlinkaufbau mit Satellitenseiten in Linknetzwerken

Natürlich brachte eine leere WordPress-Seite noch keinen Zugewinn – schließlich liegt der Erfolg beim Content. Das Problem, regelmäßig Text für 20 bis 100 Seiten zu erstellen, war und ist noch heute, zeitaufwendig und sehr kostenintensiv. Zwar konnte man hier zum Beispiel auf Article Spinning Tools (wie den Article Wizard) zurückgreifen, aber insbesondere bei langen Texten war dies weiterhin eine zeitraubende Angelegenheit, mit meist mäßigerem Ergebnis.

Fotoblogs waren da schon die bessere Alternative. Die Divise dieser Idee, eine hochwertige Spiegelreflexkamera schnappen, themenbasierte Fotos knipsen und diese auf den jeweiligen Seiten veröffentlichen. Der Vorteil: Einzigartiger Content mit wenig Text. Aber Google liebt nun mal Text, somit stellte sich auch dies nur als suboptimale Lösung heraus.

Die bessere Herangehensweise war eine Mischung aus gespinnten Texten und Bildern. Selbstgebaute Tools (mit einer passenden Schnittstelle) vereinfachten dabei das automatisierte Veröffentlichen der Content-Einheiten.

Automatisierte Verlinkung durch IFTTT

Eine geniale Erfindung fürs Onlinemarketing und SEO ist ifttt.com. Denn mit IFTTT lassen sich viele Prozesse für die automatisierte Content-Verteilung einrichten. Ab diesem Zeitpunkt war es kinderleicht, soziale Plattformen wie Twitter nur zum Aufbau von Backlinks zu nutzen.

Das Online-Tool kann so eingerichtet werden, dass ein Blogbeitrag nach Veröffentlichung auch auf den jeweiligen Social Media Kanälen geteilt wird. Mit dieser Technik war und ist es möglich, automatisiert zahlreiche Satelliten und Social Media Profile für den Linkaufbau zu nutzen.

3. Google öffnete den Zoo und bestraft unseriöse Seitenbetreiber

Google Update für mehr Sicherheit und Qualität und Webseiten

Google Update für mehr Sicherheit und Qualität und Webseiten

Seitdem sich Google mit seinen Updates zumindest im Hinblick auf die Benennung offiziell zur Tierliebe bekannte und die Gehege der Pinguine und Pandas öffnete, ist es auch für die Linknetzwerk-Betreiber schwieriger geworden, inkognito zu bleiben. Webseiten mit schlechtem Inhalt verloren an Relevanz und der wilde Backlinkaufbau wurde enttarnt.

Ab diesem Moment hieß es, seriösen Inhalt und qualitativ hohe Backlinks zu generieren.

Bei den Linknetzwerken trennte sich somit die Spreu vom Weizen.

Linkaufbau und Linknetzwerke heute

Das wilde Setzen von Backlinks hat schon lange ein Ende – denn Google legt Wert auf qualitativ hochwertige Verlinkungen. Die Linknetzwerke sind zwar nicht gänzlich ausgestorben, jedoch werden diese schon längst nicht mehr in der Form betrieben, wie oben beschrieben.

Wirklich professionelle Linknetzwerke sind kaum zu enttarnen. Die Webseiten werden in der Regel über verschiedene IP-Adresse sowie Anbieterdaten gehostet und unterscheiden sich in der Regel auch vom Design. Denn das Hauptaugenmerk liegt hier insbesondere auf dem Aspekt „unsichtbar bleiben“. Auch die Content-Qualität der Satellitenseiten hat sich stark verbessert. Der Fokus ist jetzt wieder mehr in Richtung Klasse statt Masse gerückt. Fachmännisch aufgesetzte Satellitenseiten unterscheiden sich kaum noch von typischen Blogs.

Wir raten Ihnen also deutlich von grenzwertigen Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung ab. Konzentrieren Sie sich besser auf „echte“ Webseiten mit gutem, hochwertigem Content, bei dem ein klarer Mehrwert für die Nutzer im Vordergrund steht. Sie haben Fragen zum Thema Backlinks oder sind auf der Suche nach Unterstützung? Wir helfen Ihnen beim Backlinkaufbau und allen weiteren Aspekten des Onlinemarketings!

Mobile, Video, Messenger, Stories und weitere Onlinemarketingtrends 2019

Onlinemarketingtrends 2019 – neu, neuer, neunzehn

„Alles bleibt anders“ oder was erwartet das Onlinemarketing im Jahr 2019?

Das Jahr 2018 brachte uns im Onlinemarketing viele neue Entwicklungen. Auch für 2019 werden einige Onlinemarketingtrends vorausgesagt, an denen keiner vorbeikommen wird.

Doch so schnelllebig das Marketing mittlerweile auch ist, sind selbstverständlich noch längst nicht alle Trends des Vorjahres vom Tisch. Einige ziehen sich bis 2019 und sorgen weiterhin für neue Einflüsse, die es zu beachten gilt. Wir gehen daher auf die wichtigsten Trends ein, die Sie bei Ihren Onlinemarketingmaßnahmen unbedingt berücksichtigen sollten.

Alter Schuh? Noch lange nicht!

Viele Trends in unserem Business sind bereits im Vorjahr aktuell gewesen, werden sich jedoch weiterentwickeln und auf die nächste Stufe steigen. Beginnen wir also mit Trends aus 2018, die 2019 weiterhin an Bedeutung gewinnen werden.

 

Neue Trends im Onlinemarketing lassen nicht auf sich warten

Widmen wir uns nun den neuen Themen und kommen zu den Entwicklungen, die bislang kaum eine Rolle spielten. Welche spannenden Neuheiten warten im Jahr 2019 auf uns und werden die Onlinemarketingwelt umkrempeln?

 

Glücklicherweise müssen also nicht alle Maßnahmen der Vergangenheit über den Haufen geworfen werden. Zum Teil können sie Sie einfach weiterentwickeln, vertiefen und ausbauen. Wenn Sie sich genauso den neuen Trends zuwenden und diese gut umsetzen, kann das Jahr 2019 mit den richtigen Onlinemarketingschritten nur ein Erfolg werden. Wir stehen Ihnen dabei natürlich Rat und Tat zur Seite und unterstützen, wo wir können.

Erkenntnisse der Mediennutzung fürs Onlinemarketing

Mediennutzung verdeutlicht die Bedeutung von Onlinemarketing

Heute betrachten wir einen kleinen Exkurs zur Mediennutzungsforschung und zeigen einige Zahlen zur Online-Kommunikation, die gute Aussichten für’s Onlinemarketing versprechen. Die Basis unserer Interpretation bilden die Zahlen und Fakten über die deutschen Bundesbürger aus der ARD/ZDF-Onlinestudie 2017.

 

Mediennutzung online vs. offline

Studien zur Mediennutzung stammen aus dem Bereich der Medienwissenschaften. Sie haben meist das Ziel die gesamte Mediennutzung online und offline zu erfassen. Deswegen werden sie überwiegend anhand von Befragungen erhoben. Eine technische Messung von personenbezogenen Nutzungsdaten ist nur schwer möglich, da einzelne Personen einerseits mehrere Endgeräte im Einsatz haben und andererseits einige Geräte von mehreren Personen verwendet werden.

Die aktuellen Zahlen sprechen deutlich für einen weiteren Vormarsch der Online-Mediennutzung.

Demnach nutzten im Jahr 2017 fast 90 Prozent das Internet. Davon sind 72 Prozent bereits täglich online. Die durchschnittliche Nutzungsdauer beläuft sich auf 2 Stunden 29 Minuten pro Tag.

Online-Mediennutzung verschiedener Altersgruppen

Beim Vergleich des Nutzungsverhaltens der jungen und älteren Altersgruppen zeigen sich online (aber auch offline) deutliche Unterschiede.

Die jüngere Zielgruppe zwischen 14 bis 29 Jahren nutzt Online-Medien mittlerweile zu 100 Prozent und mit einer durchschnittlichen täglichen Dauer von 4 Stunden 34 Minuten. Mit zunehmendem Alter nimmt diese Kennzahl immer weiter ab.

Das heißt aber auch, man kann insgesamt in den folgenden Jahren mit einer weiter wachsenden Online-Nutzung rechnen – insbesondere mit einem Anstieg bei Personen des mittleren Alters, da die aktuell jüngere Zielgruppe dann zu dieser heranwächst.

Welche Inhalte werden genutzt

Die jüngere Zielgruppe verbringt die meiste Zeit mit der medialen Internetnutzung, d. h. sie konsumiert Videos, Musik oder Artikel auf verschiedenen Plattformen und Webseiten. Die ältere Zielgruppe nimmt dagegen kaum mediale Angebote über das Internet wahr, sondern verwendet das World Wide Web für individuelle Kommunikation und sonstige Erledigungen.

Altersübergreifend ist im Durchschnitt die folgende Verteilung ermittelt worden:

  • eine 3/4 Stunde für Mediennutzung (Bewegtbild, Audio, Text; hierbei sind besonders Video-Streamingdienste und das Musikhören via Spotify oder YouTube beliebt),
  • rund 1 Stunde für Individualkommunikation (E-Mail, Messenger usw.) und
  • 1 Stunde 11 Minuten für sonstige Internetnutzung (u. a. Shoppen, Surfen, Spielen).

Mobile Internetnutzung steigt

Einen nicht unerheblichen und immer größeren Anteil nimmt der Gebrauch des mobilen Internets ein.

Rund 30 Prozent greifen auch unterwegs auf das Internet zu. Derzeit liegt die mobile Nutzung des World Wide Web bei täglich bis zu 3 Stunden 29 Minuten pro Anwender.

Auch hier kann mit einem weiteren Anstieg in den kommenden Jahren gerechnet werden, da insbesondere die junge Zielgruppe eine verstärkte mobile Internetnutzung aufweist.

Social Media als wichtiger Medienkanal

Spitzenreiter unter den sozialen Netzwerken ist Facebook, welches von 33 Prozent der Deutschen mindestens einmal wöchentlich und von 21 Prozent sogar täglich aufgesucht wird. Die weiteren Social Media Kanäle (WhatsApp ausgenommen) haben bei Betrachtung der Gesamtbevölkerung einen geringen Nutzungsanteil.

Die jüngste Zielgruppe stellt hier eine Ausnahme dar. Jeder zweite Teenager loggt sich mindestens wöchentlich bei Instagram ein. Und auch Snapchat wird von 43 Prozent der Jugendlichen einmal pro Woche verwendet.

Nutzung von WhatsApp und Online-Communities 2016 und 2017

 

Als Fazit bedeutet dies für das Onlinemarketing: Es ist auch in Zukunft mit einer weiter steigenden Reichweite zu rechnen! Und besonders die mobile Nutzung wird weiter an Relevanz gewinnen. An den Themen Online und Mobile kommt also künftig kein Unternehmen mehr vorbei.

Sie wollen für Gegenwart und Zukunft in puncto Onlinemarketing gut vorbereitet sein? Dann wenden Sie sich an uns.

Tricks für interkulturelles Onlinemarketing von mi-marketing

Eine kleine Trickkiste für interkulturelles Onlinemarketing

Wir hatten uns hier im Blog schon einmal mit der Notwendigkeit von interkulturellem Marketing auseinandergesetzt. Für das Onlinemarketing im Speziellen hat das Thema einige Besonderheiten. Denn findet das Marketing online statt, ist es theoretisch von fast überall und von Personen mit den unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen abrufbar.

Für ein kleines Restaurant, das ohnehin nur Anzeigen für Personen im unmittelbaren Umkreis schalten möchte, spielt das Thema sicherlich eine untergeordnete Rolle, doch schon für Unternehmen, die im eher kleinen Rahmen international bzw. interkulturell agieren, ist eine intensive Beschäftigung mit der Kultur auf ihren Zielmärkten unerlässlich. Beispiel gefällig?

Ein deutscher Hersteller für Gartengeräte und Zubehör möchte auch den polnischen Markt erschließen. Kann er seine Produktbeschreibungen einfach auf Polnisch übersetzen oder braucht er einen komplett neuen Ansatz? Gilt das auch für Werbevideos? In welche Sprache soll er künftig seine Social Media-Kanäle bedienen?

12 Tipps für angehende Globalisten

Zur Beantwortung der offenen Fragen und Verdeutlichung des praktischen Vorgehens, möchten wir eine Sammlung von Hinweisen vorstellen, die es für interkulturelles Onlinemarketing zu beachten gilt.

Globaler Auftritt vs. Einzelkampagnen

Online gilt wie Offline: Sie müssen sich entscheiden, ob Sie für ein Produkt ein global einheitliches Marketing oder landes- oder regionenspezifische Einzelkampagnen fahren. Ersteres erhöht den Wiedererkennungswert und scheint günstiger zu sein – schließlich muss man nur eine Kampagne entwickeln und gegebenenfalls übersetzen. Dazu müsste diese eine Kampagne aber mit allen Zielmärkten kompatibel sein, was erhebliche Probleme verursachen kann. In beiden Fällen sollten sich international agierende Unternehmen mit dieser Frage auseinandersetzen und ihr Marketing entsprechend ausrichten.

Qualität der Übersetzung

Fahren Sie landesspezifische Kampagnen, dann sollten Sie immer in der Sprache Ihres Zielmarktes kommunizieren. Wenn Sie dabei etwas übersetzen, achten Sie auf professionelle Qualität und nutzen Sie ortsansässige potenzielle Kunden, um Ihre Übersetzung zu prüfen. Auch eine korrekte Übersetzung kann Fallstricke enthalten, die für Auswärtige selbst dann nicht erkennbar ist, wenn sie die Landessprache beherrschen.

Plattform

Wählen Sie als Kommunikationsmittel mindestens die in der Zielregion beliebteste Social Media-Plattform. Filtern Sie wenn möglich auch die für Ihre Kundengruppe relevantesten Kanäle heraus.

Aussprache und Wirkung

Marken, Slogans und Inhalte sollten für Kunden gut auszusprechen sein und keine unerwünschten Assoziationen wecken. Dem kann man mit entsprechenden Nutzertests vorbeugen.

Regionale Eigenheiten

Sprechen Sie saisonale und regionale Eigenheiten, Sitten und Feiertage an und binden Sie sie in Ihre Marketingstrategie mit ein (z. B. thematisch abgestimmte Rabattaktionen zum Feiertag). So sind im Vereinigten Königreich besonders viele Feiertage montags – lange Wochenenden lassen sich gut in die Kommunikationsstrategie einbauen, müssen aber natürlich auch bei der Kampagnenplanung beachtet werden.

Bildauswahl

Benutzen Sie für Bildmaterial möglichst Originalbilder aus der Region. Möchten Sie Ihre Regionalität zusätzlich betonen, können Sie auf lokale Veranstaltungen eingehen und diese verlinken.

Kulturelles Know-how

Besorgen Sie sich stets ausreichend interkulturelle Kompetenz. Woher genau dieses Know-how kommt, ist dabei nachrangig. Es kann über eigene Mitarbeiter, lokale NGOs, staatliche Stellen oder externe Dienstleister eingebunden werden. Ohne mit einem Land vertraute Experten, birgt jede Marketingstrategie gewisse Risiken.

Eigene Firmenkultur

Beachten Sie Ihre eigene Firmenkultur und -geschichte. Volkswagen ist zwar ein deutsches Unternehmen, doch nach dem Abgasskandal ab 2015 wäre es für den Konzern nicht ratsam, mit den mit Deutschland assoziierten Tugenden ökologisches Bewusstsein, Verlässlichkeit und Ehrlichkeit zu werben.

Vor-Ort-Personal

Für manche Kunden und Märkte kann es lohnenswert sein, lokale Ansprechpartner im Zielland, etwa einen Country Manager, bereitzustellen. Dieser kann als erste Anlaufstelle bei Problemen dienen und kulturelle Missverständnisse meiden, bevor sie entstehen. Existiert so ein Country Manager, sollte er auch klar als erster Ansprechpartner für Einheimische kommuniziert werden.

Recht und Gesetz

Beachten Sie rechtliche Rahmenbedingungen. Hierzulande übliche Aktionen – bspw. Gewinnspiele – können in anderen Ländern juristische Probleme erzeugen. Lassen Sie sich gegebenenfalls fachkundig beraten.

Themenauswahl

Wenn Sie einen breiten internationalen Kundenkreis mit dem gleichen Inhalt konfrontieren möchten, meiden Sie einige Themen grundsätzlich. Die kulturellen Unterschiede bei Themen wie Erotik oder Religion sind sehr groß und machen es extrem schwierig, diese Inhalte konfliktfrei zu bearbeiten.

Selbstreflexion

Last but not least: Seien Sie kritisch mit Ihrer eigenen Arbeit und versuchen Sie, möglichst jeden Aspekt zu beleuchten, der zu Missverständnissen führen könnte. Shitstorms funktionieren selten rational und können auch durch scheinbare Kleinigkeiten ausgelöst werden. Bei interkulturellen Themen lohnt es sich, etwas genauer zu kontrollieren.

 

mi-marketing als Agentur für interkulturelles Onlinemarketing

Mit diesen Faustregeln haben Sie eine kleine Checkliste in der Hand, mit der Sie die Erschließung neuer Märkte vorbereiten können. Wir bei mi-marketing bieten alle unsere Leistungen auch speziell fürs internationale Onlinemarketing an. Wir räumen Sprachbarrieren aus dem Weg oder entwickeln gemeinsam eine Strategie für ein globales Unternehmens- und Markenimage. Für weitere Informationen sprechen Sie uns gern an.

Title und Description - Die kleinen Helden der Suchmaschinenoptimierung

Title und Description – Die kleinen Helden der Suchmaschinenoptimierung

Title und Description einer Webseite fallen dem Leser nicht durch modernes Design, eindrucksvolle Animationen oder ansprechende Bebilderung auf. Sie sind die kleinen Helden der Suchmaschinenoptimierung, welche im Hintergrund agieren und Ihrer Webseite zu mehr Sichtbarkeit sowie höheren Klickraten verhelfen. Aber woran liegt das und wie verfasst man diese Metadaten zielgerichtet?

Was macht Metadaten so wichtig?

Title und Description gehören zu den sog. Metadaten einer Webseite. Sie werden innerhalb des <head>-Tags im Quelltext angegeben und sind auf den ersten Blick für den Leser nicht sichtbar. Den Title einer Seite erkennt man bei genauer Betrachtung als Beschriftung der geöffneten Registerkarte im Browser. Ansonsten begegnet man Title und Description erst bei der Auflistung von Suchergebnissen in den Suchmaschinen.

  1. Der Title ist einer von vielen Faktoren für Google bei der Indexierung von Webseiten und somit von großer Bedeutung für die Suchmaschinenoptimierung. Ein optimierter Title kann also zu einer besseren Position auf Ergebnissseiten in Suchmaschinen führen.
  2. Die Description dagegen hat keine Bedeutung für die Positionierung der Webseite im Ranking von Suchmaschinen. Sie ist jedoch ein wichtiger Faktor, um hohe Klickraten (Click-through-Rate, CTR) zu erreichen. Die Klickrate ist das Verhältnis der Klicks auf ein Suchergebnis zur Anzahl der Impressionen. Bei der Description ist es somit wichtig, den Leser zum Anklicken des Suchergebnisses zu animieren.

Die Grundlagen – Google’s Zeichenbeschränkung

Beim Verfassen von Title und Description muss zunächst die jeweils von Google vorgegebene Zeichenbeschränkung beachtet werden. Dieses Zeichenlimit wird in Pixelbreite angegeben, sodass die Anzahl der verwendeten Zeichen leicht variieren kann, denn ein „i“ nimmt weniger Platz ein als ein „w“. Zur Vereinfachung wird dennoch häufig mit Zahlen als maximal empfohlene Zeichenbegrenzungen gearbeitet.

Werden die Zeichenbeschränkungen überschritten, kürzt Google die Inhalte automatisch und zeigt dies mit drei Punkten an:

Google kürzt zu lange Metadaten

Zu lange Titles und Descriptions werden von Google gekürzt

Wichtig zu erwähnen ist ebenfalls, dass Google die zulässigen Zeichen für die Description Ende 2017 von 160 auf max. 360 Zeichen erhöht hatte, wodurch bis zu vier Zeilen der Meta Description in den Suchergebnissen angezeigt wurden. Mittlerweile (Stand: Mai 2018) ist dies jedoch schon wieder rückgängig gemacht worden. Leider experimentiert Google mit den Zeichenbegrenzungen bis heute viel. Somit sind folgende aktuellen Richtwerte bei der Erstellung von Title und Description zu beachten:

  • Title
  • 50 (bis max. 70) Zeichen
  • Description
  • 150 (bis max. 360) Zeichen

Sollten Sie nun Ihre bisherigen Descriptions aufgrund der Erhöhung bzw. wieder Senkung der zulässigen Zeichen erneut optimieren? Diese Frage kann pauschal nicht beantwortet werden. Einerseits erhöht die größere Anzahl an Zeichen (und somit auch Zeilen) die Sichtbarkeit der Suchergebnisse für den Nutzer, sodass eine diesbezügliche Optimierung durchaus Sinn ergibt. Andererseits sind diese langen Descriptions seit einigen Wochen kaum noch zu sehen, wodurch sich ein solcher Aufwand wohl nicht mehr lohnt. Auch im Hinblick auf Google’s Mobile-Gedanken scheint eine erneute Ausweitung der zurückgenommenen Zeichenbegrenzung eher unwahrscheinlich, da User auf kleineren Bildschirmen dann wieder mehr scrollen müssen.

Aktuell empfiehlt sich daher der folgende Ansatz: In die ersten etwa 150 Zeichen sollten die wichtigsten Aussagen und Keywords gesteckt werden. Die restliche Länge bis zu empfohlenen 320 (insgesamt jedoch 360) Zeichen kann man für zusätzliche Informationen und Aufrufe nutzen.

Keywords und AIDA – Title und Description zielgerichtet optimieren

Der Title einer Webseite sollte zwei Funktionen erfüllen: das Ranking der Webseite positiv beeinflussen und den Leser zum Anklicken animieren. Das Ranking in den Suchergebnislisten von Schumaschinen kann durch das Verwenden von Keywords (Suchbegriffen) positiv beeinflusst werden.

Dies liegt daran, dass der Title ein wichtiger Keyword-Träger ist und somit einen Faktor bei der Bewertung durch die Suchmaschinen darstellt. Neben den Keywords sollte sich ebenfalls der Unternehmensname sowie eine kurze und prägnante Beschreibung des Seiteninhalts im Title wiederfinden. Beispielsweise könnte für eine Suchanfrage mit dem Keyword „Autoteile“ folgender Title (mit 54 Zeichen Länge) verwendet werden:

Autoteile günstig online kaufen! – Musterfirma Dresden

Bei der Optimierung der Beschreibung wird nochmals Wert darauf gelegt, dass der Nutzer das Suchergebnis tatsächlich anklickt. Um dies zu erreichen, sollte die Beschreibung nach dem AIDA-Prinzip verfasst werden und somit

  1. Aufmerksamkeit erregen (Attention),
  2. Interesse wecken (Interest),
  3. Verlangen fördern (Desire)
  4. und eine Aktion auslösen (Action).

Bei der Description sollte deswegen die Beschreibung des relevanten Inhalts aus Nutzersicht mit der Animation zum Anklicken, ähnlich einer Werbeanzeige, kombiniert werden. Um dies zu erreichen, sieht man immer häufiger Beschreibungen mit Handlungsaufforderungen oder Qualitätsversprechen, statt klassischer Inhaltsbeschreibungen. Ein Beispiel einer Description (mit 150 Zeichen Länge) für die Suchanfrage „Modegeschäft Dresden“ könnte folgende sein:

Wir bieten qualitativ hochwertige Mode zu Top-Preisen. Finden Sie das passende Outfit für jeden Anlass in unserem Onlineshop oder vor Ort in Dresden.

Ebenfalls beliebt ist die Verwendung von Sonderzeichen in der Beschreibung. Jedoch gilt hier der Grundsatz: weniger ist mehr, da zu viele Sonderzeichen unseriös wirken. Eine geeignete Beschreibung (148 Zeichen) für einen Onlineshop mit Sportartikeln wäre demnach:

In unserem Onlineshop finden Sie eine Vielzahl von Sportartikeln beliebter Marken. ✓ Sicher bestellen ✓ Kostenlose Lieferung ✓ 14-Tage Rückgaberecht

Für das Verfassen und Überprüfen von Title und Description können Sie sich einige einfache, aber sehr nützliche Tools zu Hilfe nehmen. Wir von mi-marketing empfehlen Ihnen den SERP Snippet Generator von Sistrix und das Plugin YoastSEO für WordPress-Systeme. Diese Tools überwachen nicht nur die Zeichenbeschränkung Ihrer Meta-Daten beim Verfassen, auch erlauben sie eine Vorschau der Google-Darstellung Ihrer Inhalte.

Erfolgreiches SEO für jedermann – mit mi-marketing

Optimierte Titles und Descriptions für jede Unterseite sind nur die Spitze des großen SEO-Eisberges. Durch zielgerechte und facettenreiche Optimierung verhelfen Ihnen die Experten von mi-marketing zu dauerhaftem Erfolg im Netz. Lesen Sie mehr zum Thema Suchmaschinenoptimierung und überzeugen Sie sich selbst von unseren Leistungen.

Strategiefindung und Worst Practices im Interkulturellen Marketing

Think local, act global – Warum interkulturelles Marketing wichtiger denn je ist

Unsere Welt ist heute stärker globalisiert und vernetzt als je zuvor. Täglich kommunizieren Menschen rund um die Welt, fahren in den gleichen Autos und trinken Coca Cola. Soziale Medien fördern diesen Prozess zusätzlich, denn sie bieten die Plattformen, auf denen die Global Villager diskutieren.

Wird interkulturelles Marketing – also die Anpassung des Marketings auf landes- oder regionenspezifische kulturelle Eigenarten – damit überflüssig? Nein, genau das Gegenteil ist der Fall. Trotz oder gerade wegen globalisierter Kulturprodukte, wie Hollywood-Filmen, werden viele Menschen wieder für eigene kulturelle Werte sensibilisiert. Dass sich das Marketing auf internationale Kunden einstellen muss, ist kein Bonus, sondern bei jeder interkulturellen Geschäftsbeziehung dringend notwendig.

Worst Practices – Aus Fehlern lernt man

Warum interkulturelles Marketing so wichtig ist und es eine Bandbreite an Faktoren gibt, die es zu beachten gilt, wird am besten deutlich, wenn man sich einige Negativbeispiele vor Augen führt:

 

Strategiefindung im interkulturellen Marketing

Üblicherweise gibt es zwei Ansätze, die verfolgt werden können. Im ersten Fall wird ein weltweites Einheitsprodukt vertrieben. Ein solches Produkt ist in weiten Teilen Coca Cola. Weiteres Vorzeigebeispiel dafür war lange Zeit McDonalds, deren BigMac es durch seine normierten Eigenschaften zu einem eigenen Währungsindex geschafft hat. Mittlerweile nutzt aber auch der amerikanische Fastfoodriese landesspezifische Gewürzmischungen oder bietet bestimmte Produkte nur regional an.

Alternativ kann für jedes Land eine komplett individuelle Marketingstrategie formuliert werden. So handelt etwa die Unilever-Gruppe, deren Eismarke je nach Land einen unterschiedlichen Namen besitzt: in Deutschland Langnese, in Spanien Frigo und in Mexiko Holanda. Das erfordert einen höheren Aufwand, macht es aber leichter, auf lokale Bedürfnisse einzugehen.

Umgang mit Stereotypen

Stereotyp - Deutsche als Biertrinker

Stereotyp: Deutsche trinken gern Bier

Für einen Außenstehenden ist es oft schwer, zwischen nationalen Stereotypen und realen Bedürfnissen zu unterscheiden. So gibt es nationale und regionale Eigenarten, die im Touristenführer beschrieben sind und auch tatsächlich existieren, aber bei Nichtbeachtung nicht zu negativen Emotionen führen. Am deutlichsten wird dies, wenn man die deutsche Kultur zum Vergleich heranzieht. Ein Spot eines ausländischen Herstellers, der Deutsche als Biertrinker klassifiziert, dürfte wohl maximal Belustigung hervorrufen – eine Assoziation mit Hitler und Nazideutschland würde dagegen zu allgemeiner Empörung führen – eine besondere deutsche Sentimentalität, die ausländische Anbieter im Hinterkopf haben sollten.

Stereotype können also auch ohne nachteilige Konsequenzen zu Werbezwecken eingesetzt werden, solange keine starken negativen Emotionen in der Realität damit verbunden sind. So ist die für viele Jahrhunderte währende deutsch-französische Erbfeindschaft nun Geschichte und die deutsche Firma Binding kann ihre Marke Schöfferhofer in Deutschland sogar mit französischem Akzent bewerben – ohne Beschwerde unserer westlichen Nachbarn über die Verballhornung ihrer Sprache. Ein anderes Beispiel ist IKEA, das offen seine schwedische Herkunft kommuniziert, denn diese ist weltweit unproblematisch.

Fazit & Ausblick

Interkulturelles Marketing ist kein Bonus, sondern für die Erschließung eines neuen Marktes zwingend erforderlich, denn Fehler können schnell zu einer schwerwiegenden Rufschädigung führen. Wir hoffen, wir konnten einen kleinen Einblick in diesen Bereich gewähren und möchten darauf hinweisen, dass wir in einem kommenden Blogartikel auf die speziellen Implikationen kultureller Eigenheiten fürs Onlinemarketing eingehen. Wenn Sie Fragen und Anmerkungen haben oder Unterstützung bei der Ausrichtung Ihrer Interkulturellen Onlinemarketing-Strategie benötigen, melden Sie sich gern.

Welche Trends werden das Jahr 2018 aus Sicht des Onlinemarketings prägen?

Onlinemarketingtrends 2018 – Back to the Future

Das Jahr 2018 ist gar nicht mehr so jung. Höchste Zeit also, sich mit den neuesten Richtungen und Entwicklungen im Markt zu befassen und sie in der eigenen Marketingstrategie zu berücksichtigen. Daher analysieren wir für Sie, welche großen Trends das Jahr 2018 in Bezug aufs Onlinemarketing prägen werden. Welche technischen Neuerungen, methodischen Ansätze oder strategischen Entscheidungen sind dieses Jahr erfolgversprechend? Was muss ich beachten, um mich marketingtechnisch gut zu positionieren?

 

 

Mit diesen Trends im Blick steht dem Marketingerfolg für dieses Jahr nichts mehr im Wege. Wir freuen uns jederzeit über Fragen und Hinweise und stehen Ihnen natürlich auch bei der Umsetzung Ihrer Ideen tatkräftig zur Seite.

Landingpages und die Suchmaschinenoptimierung

Mehr Conversions mit Landingpages – Die Gestaltung von Zielseiten

Webseiten haben u. a. das Ziel dem Kunden die Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens näher zu bringen und somit relevante Informationen darzustellen. Doch wie genau werden aus Besuchern und Lesern am Ende tatsächlich neue Kunden für das Unternehmen?

Die Antwort auf diese Frage lautet „Conversions“. Darunter werden bestimmte Aktionen verstanden, die Besucher auf einer Webseite ausführen. Das kann eine Produktbestellung sein, ebenso wie das Absenden eines Kontaktformulars, das Angeben einer Rückrufnummer oder die Anmeldung für einen Newsletter.

Die sogenannte Conversion Rate gibt an, welcher Anteil der Besucher die gewünschten Aktionen auf der Seite ausführt. Ein geeignetes Mittel zur Erreichung von Conversions sind Landingpages. Diese Lande- oder Zielseiten sind speziell eingerichtete Unterseiten, die den Besucher am Ende einer Verlinkung erwarten und maßgeblich den Erfolg unterschiedlichster Maßnahmen im Onlinemarketing bestimmen.

Ein Beispiel für eine solche Weiterleitung ist das Anklicken einer Werbeanzeige oder eines Suchergebniseintrags auf Google. Landingpages sollen Inhalte vereinfacht darstellen und Interaktionen, also Conversions, der Zielgruppe fördern. Wir zeigen, wie Sie Landingpages optimal gestalten und welche SEO-Anforderungen eingehalten werden sollten.

Landingpages und die Suchmaschinenoptimierung

Wie bereits angesprochen, sollen Landingpages in erster Linie die Conversionrate einer Webseite erhöhen. Bevor sie aber zur Konvertierung eines Besuchers in einen Kunden beitragen, müssen diese Unterseiten jedoch gefunden werden. Das kann über bezahlte Kanäle geschehen, z. B. indem man eine Landingpage als Zielseite von Online- oder Offline-Anzeigenkampagnen platziert.

Alternativ werden sie von interessierten Nutzern „organisch“ über Suchmaschinen aufgespürt. Die Sichtbarkeit der Landingpages im Suchmaschinenindex ist dabei die Grundvoraussetzung für den Erfolg dieses Unterfangens.

Die Kriterien, welche das Ranking von Landingpages im Suchmaschinenindex beeinflussen, unterscheiden sich dabei kaum von den Rankingfaktoren normaler Unterseiten. Um für relevante Keywords möglichst weit oben in den Suchmaschinen zu erscheinen, ist demnach eine Suchmaschinenoptimierung der Landingpages von enormer Bedeutung.

Inhalt, Keywords und AIDA – Die Grundpfeiler der optimalen Landingpage

 

  • Inhalt

    Eine Landingpage sollte stets so wenig Inhalt, wie möglich, aber so viel wie nötig enthalten. Das Filtern von relevanten Informationen stellt hier die Herausforderung dar, denn die Landingpage soll den Leser nicht mit zu viel Content abschrecken oder ablenken, andererseits jedoch ausreichend über die Thematik informieren.

    Eine große Bedeutung hat ebenfalls der sog. „Call-to-Action“. Dieser löst als Button, Banner oder ein ähnliches Element die Conversion aus und sollte demnach möglichst prominent auf der Seite dargestellt werden.

  • Keywords

    Die Keywords, also die Suchbegriffe, unter welchen die Landingpage über Suchmaschinen gefunden wird, sollten auch ausreichend auf der Seite platziert werden. Beispielsweise können die H1- und H2-Überschriften, die Texte sowie Metadaten die relevanten Keywords enthalten. Dabei sollte die Keyworddichte (Keywords im Verhältnis zur Gesamtwortanzahl) zwischen 2 und 4% betragen. Zu beachten ist, dass eine höhere Keyworddichte sich nicht positiv, sondern negativ auf das Ranking auswirkt.

  • AIDA

    Bei der Erstellung der Landingpage und dem Verfassen der Inhalte sollte das AIDA-Prinzip angewandt werden. Die Abkürzung steht dabei für die gewünschten Phasen der Werbewirksamkeit auf den Besucher der Seite. Die optimale Landingpage sollte demnach…

    • Aufmerksamkeit erregen (Attention),
    • Interesse wecken (Interest),
    • Verlangen befördern (Desire)
    • und eine Aktion auslösen (Action).
  • Design

    Für das Design von Landingpages können wir Ihnen folgende Tipps mit auf den Weg geben:

    Eine Landingpage sollte im Einklang mit dem Corporate Design und dem Stil der Webseite sein. Um auf den ersten Blick Vertrauen aufzubauen, empfiehlt es sich zudem Auszeichnungen, Siegel und Kundenmeinungen abzubilden. Von großer Bedeutung ist ebenfalls eine sprechende URL, welche folgendermaßen aussehen könnte: musterfirma.com/de/musterprodukt.

Canvas als Beispiel der zukünftigen Landingpage

Als Ausblick in die Zukunft der Landingpages soll Canvas dienen, die Landingpage aus dem Hause Facebook. Diese Seiten erscheinen als gesponserte Anzeige im Newsfeed des Nutzers, jedoch nur auf Tablet und Smartphone. Durch das Anklicken der Anzeige, öffnet sich eine Landingpage im Vollbildformat.

Das folgende Video zeigt ein Beispiel einer gelungenen Canvas-Seite und stellt ebenfalls die vielen Möglichkeiten zur Gestaltung der Seite dar:

Der große Vorteil bei Canvas ist, dass die Anzeigen nicht in einem externen Browser, sondern direkt in der Facebook-App geöffnet werden. Dadurch werden Ladezeiten reduziert, welche eine große Bedeutung für den Erfolg von Landingpages haben.

Das moderne und ansprechende Design sowie die zahlreichen Möglichkeiten zur Gestaltung der Landingpages sprechen ebenfalls für Canvas. Vor allem im B2C-Bereich ist das Potenzial von Canvas groß, da hier die Möglichkeiten des Social Media Marketings und der Landingpages kombiniert werden können.

Mit mi-marketing die gewünschten Conversions erreichen

Landingpages bieten Ihnen die Möglichkeit zielorientiert Kunden auf eine Webseite zu leiten und Interaktionen (Leads) zu generieren. Nutzen Sie das Potenzial von Zielseiten und lassen Sie sich von den Experten von mi-marketing auf dem Weg zu Ihrer optimalen Landingpage beraten.

Ebenfalls bieten wir Ihnen die Möglichkeit der kostenlosen Analyse Ihrer bisherigen Landingpages. Dabei erhalten Sie neben der Analyse zusätzlich Tipps zur optimalen Gestaltung Ihrer Unterseiten.

Agentur, Inhouse oder Hybridlösung? Was ist die beste Wahl fürs Onlinemarketing

Onlinemarketing als Agenturleistung oder in der Inhouse-Abteilung?

Ein Unternehmen mit eigenem Webauftritt wird auf dem Weg zum Erfolg früher oder später die Thematik des Onlinemarketings aufgreifen. Dabei stellt sich in jedem Fall die entscheidende Frage, ob man hierfür eine spezialisierte Agentur beauftragt oder die eigenen Mitarbeiter mit den anfallenden Aufgaben der Vermarktung des Unternehmens, der Produkte und Dienstleistungen beschäftigt.

Eine absolute und richtige Lösung kann es hierfür natürlich nicht geben und leicht ist die Entscheidung ebenso wenig, auch wenn Geschäftsführer oft zu einem schnellen Schluss kommen, wenn sie die Nettokosten als primären Faktor betrachten und das Outsourcen der Marketing-Tätigkeiten deshalb ablehnen. In der Praxis sprechen zahlreiche Punkte für die Zusammenarbeit mit einer Onlinemarketing Agentur.

Kostenvorteil im Inhouse-Onlinemarketing?

Der Volksglaube besagt, dass Selbermachen kostengünstiger ist, als das Kaufen von Produkten oder Dienstleistungen. Auf das Onlinemarketing angewendet, würde man die Paket- oder Stundenpreise betrachten und die beschriebene These wäre fälschlicherweise schnell bestätigt.

Doch für die Berechnung der tatsächlichen Kosten sind nicht nur die gezahlten Preise für den Zukauf der Dienstleistung zu betrachten, sondern auf der anderen Seite beim Inhouse-Onlinemarketing auch die notwendigen Investitionen für das Erlernen des Fachwissens und die beständige Weiterbildung der Mitarbeiter. Als Grundsatz kann hierzu folgende, vereinfachte Gleichung dienen:

Kosten = Qualifikation + Personal + laufende Weiterbildung

Dies bedeutet, dass fehlendes Know-how in Sachen Onlinemarketing zunächst erlernt werden muss, was die Mitarbeiter am Ausüben der eigentlichen Geschäftstätigkeit hindert. Auch ist die ständige Veränderung des Marktes und die Erweiterung der Möglichkeiten, also z. B. neue Funktionen in der Suchmaschinenwerbung oder die rasante Entwicklung des Webdesigns und damit der Suchmaschinenoptimierung, zu beachten, wodurch zusätzlich Kosten für das Weiterbilden der Mitarbeiter entstehen.

Nicht zu unterschätzen sind außerdem die regelmäßig anfallenden Kosten der Onlinemarketing-Aufgaben für eine interne Stelle oder Abteilung. Mitarbeiter müssen ggf. kontinuierlich Zeit investieren, welche in kleinen Unternehmen von der eigentlichen Geschäftstätigkeit abgezweigt werden muss.

Die anfallenden Maßnahmen im Onlinemarketing sind dabei sehr vielfältig und folgende Aufgabenbereiche können dazu zählen:

 

  • Suchmaschinenoptimierung

    Tätigkeiten der Suchmaschinenoptimierung umfassen sämtliche Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Positionierung einer Webseite in der Google-Suche.

  • Suchmaschinenwerbung

    Im Rahmen der Suchmaschinenwerbung werden Google AdWords Kampagnen (Juli 2018 Umbenennung in Google Ads) erstellt, beobachtet, ausgewertet und optimiert.

  • Content Marketing

    Unterschiedlichste Inhalte für Webseiten, Newsletter, Blogs und sonstige Veröffentlichungen müssen erarbeitet.

  • Social Media Marketing

    Im Bereich des Social Media Marketings geht es um die Konzeption von Anzeigenkampagnen und die redaktionelle Betreuung von Unternehmensprofilen auf zahlreichen Plattformen, wie Facebook, Twitter, XING oder LinkedIn.


Fasst man also die Kosten der Erstschulung, der laufenden Betreuung und der notwendigen Weiterbildung zusammen, ergeben sich für die Inhouse-Lösung Preise, welche deutlich über den angebotenen Paket- und Stundenpreisen von renommierten Onlinemarketing Agenturen liegen.

Sind Agentur und Inhouse-Onlinemarketing gleichzeitig möglich?

Die Entscheidung zugunsten der Onlinemarketing Agentur, bei nicht ausreichend qualifiziertem Personal innerhalb des Unternehmens, erscheint aufgrund des Kostenaspektes recht einfach. Jedoch kann beim Hinzuziehen von externen Experten zu einer internen Abteilung auch für das Inhouse-Onlinemarketing argumentiert werden.

Eine solche Hybridlösung bietet sich in einigen Fällen durchaus an. Eine Agentur wird bspw. nur mit hohem Zeitaufwand das gleiche Maß an Firmen- und Branchenkenntnissen erreichen, welches die Beschäftigten des jeweiligen Unternehmens bereits besitzen. Deswegen spielen die Ziele und Aufgabenbereiche des Onlinemarketings hierbei eine besonders große Rolle. Ist durch die zusätzlichen Aufgaben ein Überschreiten der annehmbaren Workload für die Mitarbeiter absehbar, sollte das Beauftragen einer Agentur in Betracht gezogen werden.

Dabei muss nicht unbedingt zwischen den zwei Seiten gewählt werden, denn eine Erfolg bringende Koexistenz ist möglich und in der Praxis durchaus häufig anzutreffen. Beispielsweise können Agenturen zur Unterstützung in aufwendigeren und wissensbedürftigen Teilbereichen, wie z. B. der Suchmaschinenwerbung, beauftragt werden. Um hier eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu gewährleisten, ist jedoch ein großes Maß an Kommunikation und Kollaboration zwischen beiden Seiten notwendig.

Mit Agenturen und deren Expertise zum Erfolg

Entscheiden Sie sich für das Beauftragen einer spezialisierten Onlinemarketing Agentur, gewinnen Sie einen Partner für Ihr Unternehmen, welcher Ihnen nicht nur Kosten und Zeit spart, sondern Sie auch aktiv bei der Erreichung Ihrer Unternehmensziele unterstützt. Das Agenturmodell bringt weitere Vorteile mit sich:

Erfolgreich im Netz mit mi-marketing

Sind Sie noch auf der Suche nach einem kompetenten Partner in Sachen Onlinemarketing? Wir, die Onlinemarketing-Experten von mi-marketing, verhelfen als zertifizierter Google Partner Ihren AdWords bzw. Google Ads Kampagnen zu neuem Glanz, von der Erstellung über die Analyse bis hin zur Optimierung. Auch die langfristige Betreuung mit dem Ziel der Suchmaschinenoptimierung Ihrer Webseite stellt dank unserer Erfahrung und Marktkenntnis keine Hürde dar. Wir haben die Branche im Blick und verhelfen Ihrer Webseite zu mehr Sichtbarkeit im Netz.

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Wie beschleunige ich die Ladezeit meiner Webseite?

PageSpeed – Wie beschleunige ich die Ladezeit meiner Webseite?

Wer kennt es nicht: Die aufgerufene Webseite braucht viel zu lange, um vollständig zu laden. Die Geduld der Menschen scheint in diesem Fall besonders gering zu sein und der Frust überwiegt die Freude auf den Artikel, das Shoppen oder das Stöbern im Netz.

Lange Ladezeiten von Webseiten sind besonders frustrierend für Webseitenbesucher, haben aber auch großen Einfluss auf die Conversions und somit die Webseitenbetreiber.

Als Conversions werden bspw. Downloads, das Absenden von Kontaktformularen oder der Kauf von Produkten durch die Besucher verstanden. Besonders im Bereich der Onlineshops ist die Ladezeit der Webseite ein entscheidender Faktor. Wie eine Studie des Internet-Intelligence und Performance-Spezialisten Dyn vor zwei Jahren herausfand, brechen ein Drittel der Deutschen ihren Einkauf ab, wenn die Webseite nicht innerhalb von drei Sekunden geladen hat. Durch die gehobenen Ansprüche der Nutzer, dürften diese heute deutlich niedriger liegen, was die hohe Relevanz schnellladender Seiten verdeutlicht.

Wir erläutern im heutigen Blogartikel, wie Sie den PageSpeed, also die Ladezeit Ihrer Webseite identifizieren, verbessern und somit Conversionverluste vermeiden.

PageSpeed und SEO

Für die Positionierung einer Webseite bei Google spielen viele Faktoren eine Rolle. Dazu zählen u. a.

  • die Contentrelevanz,
  • die Qualität und Quantität der Backlinks,
  • Interaktionsfaktoren (Klickrate, Verweildauer)
  • und technische Aspekte, wie die Mobilfreundlichkeit, die HTTPS-Verschlüsselung oder der bereits erwähnte PageSpeed.

Der Einfluss der Seitenladezeiten auf das Google Ranking einer Webseite kann nicht geleugnet werden, doch wie groß ist die Auswirkung tatsächlich?

Klar ist, dass der PageSpeed einer von vielen Faktoren für die Bewertung der Webseite durch Google ist. Dabei muss jedoch beachtet werden, dass Faktoren wie hochwertiger, relevanter Content und Mobilfreundlichkeit deutlich stärker gewichtet werden als die Ladezeit der Webseite. Ein geringer PageSpeed kann die Bewertung negativ beeinflussen, genauso können schnelle Ladezeiten zur Verbesserung der Bewertung führen.

Dies konnte vor allem für die Seite-1 Ergebnisse im Google Ranking nachgewiesen werden. Ab der zweiten Seite scheint die Gewichtung des PageSpeed nicht mehr ganz so hoch.

Wie schnell ist Ihre Webseite für Google?

Wie schnell lädt Ihre Webseite?

Wie schnell lädt Ihre Webseite?

Bei der Bewertung der Ladezeit Ihrer Webseite empfiehlt sich die Nutzung der PageSpeed Insights von Google. Hier werden die Ladezeiten von Webseiten auf Desktop- und Mobilgeräten getestet sowie die Seitenleistung, wie bspw. die HTML-Struktur, die Serverkonfiguration und das Verwenden von externen Ressourcen, bewertet.

Nach erfolgreicher Analyse werden zwei Werte (Desktop und Mobil) zwischen 0 und 100 angezeigt. Je höher der Wert, desto weniger Optimierungspotenzial gibt es. Eine hohe Punktzahl kann einen positiven Einfluss auf die Bewertung der Webseite durch Google haben. Neben dem Ergebnis werden Verbesserungsvorschläge zur Optimierung des PageSpeed-Wertes aufgelistet.

Caching, Komprimieren & Co. – Wie Sie die Ladezeit Ihrer Webseite verbessern

 

Caching

Caching verhindert, dass Daten bei wiederkehrenden Besuchern erneut geladen werden müssen. Stattdessen werden diese Daten zwischengespeichert, entweder server- oder nutzerseitig.

Besonders das Browser-Caching (auf Seiten des Nutzers) wird häufig genutzt, da die Einrichtung unkomplizierter und benutzerfreundlicher ist als beim serverseitigem Caching. Hierbei werden üblicherweise Bilder, JavaScript- und CSS-Dateien im Browser des Nutzers zwischengespeichert und müssen bei erneutem Besuch der Seite nicht neu geladen werden. Vor allem der Aufruf von Bildern ist sehr ressourcenaufwendig, sodass große Einsparungen erreicht werden können.

Komprimieren

Das Komprimieren von JavaScript- und CSS-Dateien kann die zu ladende Datenmenge verringern. Je kleiner die Dateigröße, desto schneller lädt die Webseite. Die Komprimierung kann durch den Verzicht auf Zeilenumbrüche, Kommentare und einige Leerzeichen erreicht werden. Dabei kann man sich zahlreicher Tools zur Komprimierung, wie bspw. Autoptimize für WordPress-Systeme, bedienen.

Bildoptimierung

Bilddateien sind ein wichtiger Bestandteil des Webauftritts. Sie machen jedoch einen Großteil der zu ladenden Ressourcen für die Webseitendarstellung aus. Deshalb ist es besonders wichtig, Bilder für das Web zu optimieren.

Dabei muss man nicht unbedingt auf Qualität verzichten, häufig kann die Bildgröße bereits durch Konvertierung in das .jpg oder .gif Format um einen zweistelligen Prozentbetrag reduziert werden. Dafür kann u. a. Photoshop von Adobe und die Funktion „Für Web speichern“ genutzt werden.

Probleme identifizieren

Das erste Mittel zur Identifizierung von Problemen wurde bereits mit den PageSpeed Insights von Google genannt. Bei WordPress-basierten Webseiten können Plugins zu Problemen bei der Ladezeit führen, sodass auch eine Identifizierung von ressourcenaufwendigen Plugins ratsam ist. Hierfür kann bspw. das Tool P3 (Plugin Performance Profiler) genutzt werden.

 

Mit mi-marketing zu schnellen Ladezeiten

Die Bedeutung des PageSpeed für Ihre Webseite, die Webseitenbesucher und die Suchmaschinenoptimierung sowie einige Verbesserungsmethoden wurden in diesem Blogartikel beschrieben.

Da der Prozess der Ladezeitoptimierung komplex sein kann, steht Ihnen mi-marketing als kompetenter Partner auf dem Weg zu schnellen Ladezeiten zur Seite. Mit unseren Kollegen aus der Softwareentwicklung der kreITiv bringen wir Ihre Webseite auf den neuesten Stand.