Blogartikel aus der Kategorie: Social Media Marketing

Influencer Marketing für Unternehmen und Marken

Mit Influencer Marketing zu mehr Reichweite

Kaum ein Unternehmen kommt heutzutage mehr am Thema Social Media Marketing vorbei. Ein beträchtlicher Teil des digitalen Lebens spielt sich auf den Sozialen Plattformen ab – obwohl manch ein Unternehmer das kaum glauben mag und durchaus auch sein eigenes Produkt auf diesem Wege effizient bewerben könnte.

Es ist wichtig das man mit der Zeit geht und sein Unternehmen auf Plattformen wie XING, Instagram, Facebook oder Snapchat sichtbar zu machen. Potenzielle Kunden bewegen sich auf diesen Plattformen und nicht nur sie.

Influencer sind die neuen Werbebotschafter der Unternehmen. Durch sie hat sich ein weiterer Zweig zum Vermarkten von Produkten eröffnet, das „Influencer Marketing“.

Influencer = die neuen Werbebotschafter

Das Wort „Influencer“ stammt vom engl. Verb to influence, was auf Deutsch beeinflussen bedeutet. Es meint Personen, die ihr Leben öffentlich über Soziale Netzwerke wie Instagram, Snapchat, YouTube oder Facebook teilen und damit Tausende oder sogar Millionen von Followern erreichen und auf sie Einfluss nehmen.

Auf Schritt und Tritt können wir tagtäglich mitverfolgen, was unseren Idolen gefällt oder gerade im Trend liegt. Der Unterschied zu Prominenten aus Musik, Sport und Fernsehen: Influencer sind „wie du und ich“, normale Menschen. Sie wohnen bei uns um die Ecke, man trifft sie in der Nachbarschaft, und das macht sie so interessant für uns.

Es erweckt bei den Followern ein „Wir-Gefühl“ – wie eine beste Freundin oder Freund, weil sie so authentisch und nahbar sind. Unternehmen haben diese Nahbarkeit für sich erkannt und benutzen Influencer als ihre neuen Werbebotschafter. Wer schenkt schließlich mehr Vertrauen als die Person von nebenan?!

Erhöhte Sichtbarkeit und Wahrnehmung durch Influencer Marketing

Ziel des Influencer Marketings ist es, die Influencer der neuen Medienwelt als Multiplikatoren und Markenbotschafter zu gewinnen. Sie sollen (potenzielle) Kunden in ihrem Entscheidungsprozess positiv beeinflussen, indem sie ihre Begeisterung für ein Produkt oder eine Marke zum Ausdruck bringen.

Durch Kooperationen mit Influencern wird die Kaufbereitschaft einer Marke im Schnitt um 29 % gesteigert, die Weiterempfehlungsbereitschaft liegt sogar bei 37 %.

Influencer können mit ihrer hohen Reichweite für die virale Bekanntheit eines Produktes sorgen. Gerade für junge Unternehmen ist es daher interessant, mit einem reichweitenstarken Influencer zu kooperieren. Durch die erhöhte Sichtbarkeit und Wahrnehmung der Marke, wird der Absatz gefördert und mehr Umsatz generiert.

Mit Authentizität zum Erfolg!

Soziale Medien sind für ihre Aktualität und Geschwindigkeit bekannt. Rasend schnell verbreitet sich eine Story, ein Post oder das Video eines Influencers auf Instagram, Snapchat, YouTube und Co. Influencer sind immer auf der Suche nach den neuesten Trends und wollen auch die ersten sein, wenn es darum geht, ein neues Produkt vorzustellen.

Dem Influencer obliegt es, wie er ein Produkt vermarktet – es soll ja authentisch bleiben und kein vorgefertigter Text vom Unternehmen vorgetragen werden. Für Unternehmen bedeutet das natürlich einen gewissen Kontrollverlust. Diesem Umstand sollte man sich stets bewusst sein, wenn man Influencer Marketing betreibt. Wer hier als Unternehmen die Zügel in der Hand behalten will oder gar dem Influencer vorgibt, wie er ein Produkt vermarkten soll, wird damit keinen Erfolg haben.

Authentizität ist entscheidend und sorgt dafür, ob eine Werbekampagne erfolgreich ist oder nicht. Und genau diese Authentizität, Persönlichkeit und Identifikation mit der Marke ist es, die Unternehmen mit der Zusammenarbeit erreichen möchten. Influencer sollen in ihrer Sprache mit der Community kommunizieren. Ehrliche und echte Empfehlungen führen zu einem langfristigen Erfolg.

Für Unternehmen ist im Influencer Marketing daher die passgenaue Auswahl des richtigen Social Media Gesichts zum eigenen Produkt das A und O jeder Kampagne. Nur ein stimmiges Zusammentreffen von Influencer, Marke und Botschaft führt zum Erfolg.

Sie möchten Ihr Unternehmen zu mehr Sichtbarkeit verhelfen und in die Welt des Social Media Marketings eintauchen? Wir beraten und unterstützen Sie gern dabei!

SEO, Content und Social Media im Internationalen Onlinemarketing

Internationales Onlinemarketing – Herausforderung für Unternehmen und Sprachdienstleister

Wer im globalen Wettbewerb erfolgreich sein will, muss die Regeln des Internationalen Onlinemarketings beherrschen. Und: Er muss die spezifischen Marktbesonderheiten kennen sowie die Sprache sprechen, die die Menschen in dem jeweiligen Land auch wirklich verstehen.

Als Partner der Wirtschaft bündelt unser Verband QSD, Qualitätssprachendienste Deutschlands e.V., für nahezu alle Sprachen genau die Kompetenzen, die auch ein erfolgreiches Internationales Onlinemarketing möglich machen: exzellente Sprachkompetenz, globale Marktkenntnisse und eine hohe interkulturelle Kompetenz.

Hard & Soft Skills – verbinden Märkte und Menschen

Idealerweise gehen im Internationalen Onlinemarketing Hard Skills wie Marketing Know-how, technisches Verständnis und Sprachkompetenz mit Soft Skills wie interkultureller Kompetenz und Empathie Hand in Hand. Bestehenden Content vom Deutschen lediglich ins Englische zu übersetzen ist keine ausreichende Maßnahme, um global erfolgreich zu agieren. Englisch ist nun mal in nur einer beschränkten Anzahl von Märkten Muttersprache.

Wichtiger aber ist noch: Die Menschen in den meisten anderen – auch europäischen – Ländern „ticken“ anders als wir in Deutschland. Um die Werte und Message Ihrer Marke weltweit zu kommunizieren, zahlt sich die Zusammenarbeit mit internetaffinen, lokalen Übersetzern aus: Sie verfügen über die sprachliche wie auch über die „menschliche“ Kompetenz, Content in der Art zu übersetzen, dass er bei der gewünschten Zielgruppe ankommt – weltweit.

Interkulturell kommunizieren: Missverständnisse durch Kenntnis von Sprache und Werten vermeiden

Denn Länder unterscheiden sich sprachlich und kulturell. Das bedeutet: Worte und Gesten können unterschiedlich verstanden und interpretiert werden – nämlich im Kontext der länderspezifischen Kultur.

Durch genaue Kenntnis der Überzeugungen, Werte sowie typischen Verhaltens- und Denkweisen der Zielgruppen in den jeweiligen Märkten, können vermeintlich „rein“ sprachliche Missverständnisse vorausschauend vermieden werden.

Beispielsweise bedeutet ein „ahora vengo“ in Peru wortwörtlich zwar „ich komme gleich“. Gemeint hat der Peruaner mit „gleich“ aber nicht, dass er sich nach dem deutschen Verständnis sofort auf den Weg macht, sondern eher so bald als möglich – oder sobald er es als notwendig erachtet.

Internationales SEO: Das richtige Keyword im Kontext länderspezifischer Besonderheiten

Übersetzungen im Internationalen Onlinemarketing

Übersetzung auf Knopfdruck? Ganz so einfach geht’s nicht.

Unter Berücksichtigung dieser landestypischen Besonderheiten ist auch die zielführende Keyword-Recherche zu betreiben: Das perfekte Keyword für eine Onlinemarketing Kampagne in Deutschland ist nicht zwingend optimal für ein anderes Land.

Eine 1:1 Übersetzung funktioniert auch deshalb nicht, da es für ein Wort in vielen Ländern unterschiedliche Übersetzungen gibt. Diese haben nicht automatisch die gleiche SEO-Relevanz. Das Insider-Wissen muttersprachlicher Übersetzer erleichtert die Keyword-Recherche.

Internationales Social Media: Andere Länder liken anders

Auch die Kommunikation im Social Web kann nicht ausschließlich durch eine wortwörtliche Übersetzung in eine andere Sprache erfolgreich bewerkstelligt werden. Insbesondere im B2C-Bereich, also im kommunikativen Austausch der Unternehmen mit ihren Kunden und Fans, ist viel Empathie und Gespür für die richtige Tonlage gefragt. Ein zu saloppes Wording kann in bestimmten Ländern gar als Unverfrorenheit interpretiert werden. Vor allem im asiatischen Raum ist Höflichkeit das Gebot der Stunde.

Im Internationalen Onlinemarketing zahlt sich zudem die Analyse der landestypischen Social Media Nutzung aus: Deuten die User-Zahlen beispielsweise in Frankreich auf eine hohe Twitter-Relevanz hin, so ist dieser Social Media Kanal in Polen deutlich weniger relevant.

Know-how und Empathie = Der perfekte Mix für Mensch und Maschine

Ob durch die eigene Corporate Webseite, Social Media, klassische Bannerwerbung, Affiliate Marketing, Google Ads Kampagnen oder Suchmaschinenoptimierung: Um in globalen Märkten erfolgreich zu sein, kommt es auf den richtigen Internationalen Onlinemarketing Mix und den passenden Übersetzer an.

Denn das Suchverhalten der Menschen ist in jedem Land anders. Zudem lassen sich die meisten Synonyme und Wörter nicht einfach 1:1 in die Zielsprache übertragen. Das Wissen um die richtigen Keywords und Kanäle ist ein klarer Wettbewerbsvorteil.

Optimale Unterstützung finden Unternehmen und international aufgestellte Onlinemarketing Agenturen, bei Übersetzungsdienstleistern, die neben ihrer sprachlichen Kompetenz auch über das konkrete fachliche Know-how verfügen und das jeweilige menschliche Userverhalten aus erster Hand kennen. So werden Anfragen an die Suchmaschine zu hilfreichen Antworten für die Menschen.

Den richtigen Übersetzer für Ihr Internationales Onlinemarketing finden

Achten Sie bei der Wahl des Übersetzungsunternehmens Ihrer internationalen Onlinemarketing-Maßnahmen auf Qualität. Das bedeutet: erstklassige Sprachkenntnisse, zertifizierte Prozesse sowie fachliche Zusatzqualifikationen.

Die Mitgliederliste des QSD hilft Ihnen dabei, den richtigen Partner für Ihre Übersetzungen zu finden. Ob für das Übersetzen von technischen Texten, Marketingtexten oder für Ihre internationale Finanzkommunikation: Alle Mitglieder wurden geprüft und zeichnen sich durch ein hohes Qualitätsbewusstsein weit über die sprachliche Kompetenz hinaus aus – für die perfekte Verbindung von Märkten und Menschen auf der ganzen Welt.

 

Über den QSD
Der QSD, Qualitätssprachendienste Deutschlands e.V., vertritt als Verband die Interessen der deutschen mittelständischen Unternehmen der Sprachdienstleistungsbranche. Ein Ziel des Verbandes ist es, im unübersichtlichen Sprachdienstleistungsmarkt über die Bedeutung von Qualität aufzuklären und Orientierung zu geben. Alle QSD-Mitgliedsunternehmen verfügen über geprüfte Qualitätssicherungssysteme und mussten dies vor Aufnahme in den Verband nachweisen. Der QSD wurde im Jahr 1998 im Bremen gegründet und ist dort ansässig. Er hat derzeit 35 Mitgliedsunternehmen deutschlandweit und ein Büro in Unterhaching/München (www.qsd.de).

Emojis in der Netzsprache und ihre Bedeutung im Marketing

Vom Wort zu Emojis – wie sich Sprache im Netz wandelt und was das fürs Marketing bedeutet

Das Internet und besonders die Sozialen Medien haben unsere schriftliche Kommunikation stark verändert. Im Rahmen der sog. Netzsprache können wir mit mehreren, zum Teil fremden Personen kommunizieren, wobei der Aufenthaltsort keine Rolle spielt. Im Bereich der textbasierten Verständigung ist durch den direkten Rückkanal erstmals eine wechselseitige Kommunikation mit sofortiger Reaktion möglich.

Was zeichnet die Netzsprache aus?

Das Hauptmerkmal der Netzsprache ist die Verkürzung der Sprache, wodurch Aufwand und Zeit gespart werden. Abkürzungen sind aus der digitalen Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Sie sollen den Tippaufwand verringern und somit die Tippgeschwindigkeit erhöhen – ein entscheidender Vorteil vor allem in der (quasi-)synchronen Kommunikation, wie sie z. B. über Messenger stattfindet. Auch das kreative Spiel mit der Sprache ist als eine Ursache für Abkürzungen zu sehen.

Eine Sonderform der Abkürzungen bilden die Akronyme. Dabei wir ein Kurzwort aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter gebildet, z. B. „lol“ (= laughing out loud).

Als ein weiteres Merkmal der Kommunikation im Social Web kann die Nonverbalität genannt werden. Gemeint sind damit Aktivitäten, wie das Anklicken des Like-Buttons, des Share-Buttons oder das Versenden und Beantworten von Freundschaftsanfragen. Denn auch durch diese Handlungen gibt man gewisse Informationen preis.

Netzjargon – der Weg zu Emojis

Durch das Ziel, mit möglichst wenigen Klicks viel auszudrücken, hat sich die Netzsprache im Laufe der Zeit immer weiterentwickelt. Hierbei sind neben den Abkürzungen insbesondere die Emoticons hervorzuheben.

Emojis in der Netzsprache

Sie entstanden, um auch innerhalb der digitalen Kommunikation Emotionen ausdrücken zu können. Der Begriff Emoticon setzt sich aus den Wörtern „emotion“ und „icon“ zusammen und bezeichnet ein Zeichen (icon) für ein Gefühl (emotion). Gebildet werden Emoticons durch Schriftzeichen, welche im Zusammenhang ein Bild – meist um 90 Grad gedrehte Gesichter – ergeben <:-)

Mittlerweile wurden die Emoticons weitestgehend von Smileys bzw. Emojis abgelöst. Bei Smileys handelt es sich um grafische Darstellungen der Emoticons 🙂 und Emojis sind comicartige Abbildungen, die weit mehr als nur Emotionen wiedergeben.

Sie haben sich besonders in den verschiedenen Social Media Netzwerken und Messengern etabliert und scheinen dort inzwischen fast unverzichtbar.

Emojis sind heutzutage fester Bestandteil der Alltagskommunikation geworden und werden von knapp 80 % aller Nutzer verwendet. Im privaten Bereich helfen sie, Stimmungen und Gefühlslagen zu vermitteln und verleihen Nachrichten außerdem eine persönliche Note.

Emojis im Onlinemarketing richtig einsetzen

Die Verwendung von Emojis hat seinen Weg in die Unternehmenskommunikation längst gefunden. Wir finden sie…

  • in Posts und Werbekampagnen (Social Media Marketing),
  • in Newslettern (E-Mail Marketing),
  • in den SERPs (Suchmaschinenoptimierung) oder auch
  • in Videos, News- und Blogartikeln (Content Marketing).

Drei wichtige Grundlagen sollte man in der Planung und Umsetzung von Kampagnen nicht aus den Augen verlieren…

  1. Für die Integration von Emojis ins Marketing ist es wichtig, seine Zielgruppe sowie deren Vorlieben und Gewohnheiten zu kennen. Damit die eingesetzten Smileys auch richtig verstanden werden, sollte auf häufig verwendete Emojis zurückgegriffen werden.
  2. Essenziell ist natürlich auch, die Nutzer mit den Emojis nicht zu verwirren. Sie sollten also sinnvoll eingesetzt werden, die Werbebotschaft bzw. eine Aussage unterstreichen und nicht zu inflationär verwendet werden. Die größten Vorteile von Emojis im Marketing sind wohl die humorvolle Kommunikation, die Überwindung von Sprachbarrieren und die einfache Abholung der Nutzer.
  3. Es gilt allerdings nicht zu vergessen, dass eine effektive Kampagne mit Emojis einer Strategie und Aussage, sowie Kreativität bedarf. Letztendlich kommt es auch darauf an, dass die Smileys der jeweiligen Marke und dem Image angemessen eingesetzt werden. Am Anfang steht also immer die Überlegung, ob Emojis überhaupt zu Unternehmen, Produkt und Zielgruppe passen.

Sie möchten Emojis im Onlinemarekting nutzen und bspw. eine Social Media Kampagne starten?

Mobile, Video, Messenger, Stories und weitere Onlinemarketingtrends 2019

Onlinemarketingtrends 2019 – neu, neuer, neunzehn

„Alles bleibt anders“ oder was erwartet das Onlinemarketing im Jahr 2019?

Das Jahr 2018 brachte uns im Onlinemarketing viele neue Entwicklungen. Auch für 2019 werden einige Onlinemarketingtrends vorausgesagt, an denen keiner vorbeikommen wird.

Doch so schnelllebig das Marketing mittlerweile auch ist, sind selbstverständlich noch längst nicht alle Trends des Vorjahres vom Tisch. Einige ziehen sich bis 2019 und sorgen weiterhin für neue Einflüsse, die es zu beachten gilt. Wir gehen daher auf die wichtigsten Trends ein, die Sie bei Ihren Onlinemarketingmaßnahmen unbedingt berücksichtigen sollten.

Alter Schuh? Noch lange nicht!

Viele Trends in unserem Business sind bereits im Vorjahr aktuell gewesen, werden sich jedoch weiterentwickeln und auf die nächste Stufe steigen. Beginnen wir also mit Trends aus 2018, die 2019 weiterhin an Bedeutung gewinnen werden.

 

Neue Trends im Onlinemarketing lassen nicht auf sich warten

Widmen wir uns nun den neuen Themen und kommen zu den Entwicklungen, die bislang kaum eine Rolle spielten. Welche spannenden Neuheiten warten im Jahr 2019 auf uns und werden die Onlinemarketingwelt umkrempeln?

 

Glücklicherweise müssen also nicht alle Maßnahmen der Vergangenheit über den Haufen geworfen werden. Zum Teil können sie Sie einfach weiterentwickeln, vertiefen und ausbauen. Wenn Sie sich genauso den neuen Trends zuwenden und diese gut umsetzen, kann das Jahr 2019 mit den richtigen Onlinemarketingschritten nur ein Erfolg werden. Wir stehen Ihnen dabei natürlich Rat und Tat zur Seite und unterstützen, wo wir können.

Erkenntnisse der Mediennutzung fürs Onlinemarketing

Mediennutzung verdeutlicht die Bedeutung von Onlinemarketing

Heute betrachten wir einen kleinen Exkurs zur Mediennutzungsforschung und zeigen einige Zahlen zur Online-Kommunikation, die gute Aussichten für’s Onlinemarketing versprechen. Die Basis unserer Interpretation bilden die Zahlen und Fakten über die deutschen Bundesbürger aus der ARD/ZDF-Onlinestudie 2017.

 

Mediennutzung online vs. offline

Studien zur Mediennutzung stammen aus dem Bereich der Medienwissenschaften. Sie haben meist das Ziel die gesamte Mediennutzung online und offline zu erfassen. Deswegen werden sie überwiegend anhand von Befragungen erhoben. Eine technische Messung von personenbezogenen Nutzungsdaten ist nur schwer möglich, da einzelne Personen einerseits mehrere Endgeräte im Einsatz haben und andererseits einige Geräte von mehreren Personen verwendet werden.

Die aktuellen Zahlen sprechen deutlich für einen weiteren Vormarsch der Online-Mediennutzung.

Demnach nutzten im Jahr 2017 fast 90 Prozent das Internet. Davon sind 72 Prozent bereits täglich online. Die durchschnittliche Nutzungsdauer beläuft sich auf 2 Stunden 29 Minuten pro Tag.

Online-Mediennutzung verschiedener Altersgruppen

Beim Vergleich des Nutzungsverhaltens der jungen und älteren Altersgruppen zeigen sich online (aber auch offline) deutliche Unterschiede.

Die jüngere Zielgruppe zwischen 14 bis 29 Jahren nutzt Online-Medien mittlerweile zu 100 Prozent und mit einer durchschnittlichen täglichen Dauer von 4 Stunden 34 Minuten. Mit zunehmendem Alter nimmt diese Kennzahl immer weiter ab.

Das heißt aber auch, man kann insgesamt in den folgenden Jahren mit einer weiter wachsenden Online-Nutzung rechnen – insbesondere mit einem Anstieg bei Personen des mittleren Alters, da die aktuell jüngere Zielgruppe dann zu dieser heranwächst.

Welche Inhalte werden genutzt

Die jüngere Zielgruppe verbringt die meiste Zeit mit der medialen Internetnutzung, d. h. sie konsumiert Videos, Musik oder Artikel auf verschiedenen Plattformen und Webseiten. Die ältere Zielgruppe nimmt dagegen kaum mediale Angebote über das Internet wahr, sondern verwendet das World Wide Web für individuelle Kommunikation und sonstige Erledigungen.

Altersübergreifend ist im Durchschnitt die folgende Verteilung ermittelt worden:

  • eine 3/4 Stunde für Mediennutzung (Bewegtbild, Audio, Text; hierbei sind besonders Video-Streamingdienste und das Musikhören via Spotify oder YouTube beliebt),
  • rund 1 Stunde für Individualkommunikation (E-Mail, Messenger usw.) und
  • 1 Stunde 11 Minuten für sonstige Internetnutzung (u. a. Shoppen, Surfen, Spielen).

Mobile Internetnutzung steigt

Einen nicht unerheblichen und immer größeren Anteil nimmt der Gebrauch des mobilen Internets ein.

Rund 30 Prozent greifen auch unterwegs auf das Internet zu. Derzeit liegt die mobile Nutzung des World Wide Web bei täglich bis zu 3 Stunden 29 Minuten pro Anwender.

Auch hier kann mit einem weiteren Anstieg in den kommenden Jahren gerechnet werden, da insbesondere die junge Zielgruppe eine verstärkte mobile Internetnutzung aufweist.

Social Media als wichtiger Medienkanal

Spitzenreiter unter den sozialen Netzwerken ist Facebook, welches von 33 Prozent der Deutschen mindestens einmal wöchentlich und von 21 Prozent sogar täglich aufgesucht wird. Die weiteren Social Media Kanäle (WhatsApp ausgenommen) haben bei Betrachtung der Gesamtbevölkerung einen geringen Nutzungsanteil.

Die jüngste Zielgruppe stellt hier eine Ausnahme dar. Jeder zweite Teenager loggt sich mindestens wöchentlich bei Instagram ein. Und auch Snapchat wird von 43 Prozent der Jugendlichen einmal pro Woche verwendet.

Nutzung von WhatsApp und Online-Communities 2016 und 2017

 

Als Fazit bedeutet dies für das Onlinemarketing: Es ist auch in Zukunft mit einer weiter steigenden Reichweite zu rechnen! Und besonders die mobile Nutzung wird weiter an Relevanz gewinnen. An den Themen Online und Mobile kommt also künftig kein Unternehmen mehr vorbei.

Sie wollen für Gegenwart und Zukunft in puncto Onlinemarketing gut vorbereitet sein? Dann wenden Sie sich an uns.

Snapchat als Marketingtool für Unternehmen

Snapchat erfolgreich für Ihr Unternehmen nutzen

Soziale Netzwerke kommen und gehen – dieser Tage hat Google das Ende seiner Plattform Google+ verkündet. Als Unternehmen lohnt sich daher der regelmäßige Blick auf die Social Media Landschaft und die sich bietenden Marketingpotenziale. Im Fokus der Öffentlichkeit stand in jüngster Vergangenheit Snapchat.

Die Plattform funktioniert ähnlich wie Instagram oder Pinterest und ermöglicht das Teilen von Fotos oder Videos sowie das Chatten mit Freunden. Hier sind die sogenannten „Snaps“, also die Schnappschüsse, allerdings nur für eine begrenzte Zeit sichtbar und das auch nur für Freunde. Nach dem Öffnen sind sie also maximal 24 Stunden sichtbar und zerstören sich danach automatisch selbst.

Ist Snapchat für Unternehmen sinnvoll?

Die App ist schon seit 2011 am Markt und hält sich seitdem wacker unter den meist genutzten Social Media Plattformen.

In Deutschland zählt Snapchat laut MonitoringMatcher fünf Millionen Nutzer im Jahr 2018 und steht damit im nationalen Vergleich auf Platz sechs nach WhatsApp, Facebook und Co. Das Potenzial für Unternehmen in Punkto Reichweite ist also klar erkennbar.

Doch wie sieht eine geeignete Marketingstrategie für die optimale Nutzung von Snapchat aus? Dazu ist es wichtig, sich die App, ihre Funktionen und die Nutzer genauer zu betrachten. Wer hier nicht authentisch und mit wohlüberlegtem Content agiert, wird bei den Usern keinen Erfolg haben.

B2B oder B2C – Die richtige Zielgruppe

In Deutschland liegt der Anteil der Snapchat-Nutzerinnen mit knapp 57% über dem der männlichen Nutzer. Laut Futurebiz ist die Hauptzielgruppe unter 24 Jahren alt. Lediglich 29% der deutschen Nutzer sind über 25 Jahre.

Für den B2C-Bereich mit einer jüngeren, technikaffinen Zielgruppe bis 24 Jahren ist Snapchat also prädestiniert. Im B2B-Umfeld ist die App-Nutzung eher unüblich. Obwohl die Plattform natürlich auch hier nicht beim Personal Recruiting vernachlässigt werden sollte, wenn eher junge Mitarbeiter gesucht werden.

Snapchat für Unternehmen

Und welche Vorteile bringt der Einsatz von Snapchat für Unternehmen?

  • Direkte Ansprache – Bei Snapchat können Benachrichtigungen zielgerichtet adressiert werden, ohne dass sie im Newsfeed verloren gehen
  • Content ohne Konkurrenz – Snaps müssen einzeln angesehen werden und stehen daher in keiner direkten Konkurrenz zu anderen Anzeigen
  • Volle Aufmerksamkeit – Durch die kurze Anzeigedauer und der vollen Sichtbarkeit der Snaps schenken User ihnen ihre ungeteilte Aufmerksamkeit
  • Glaubwürdigkeit – Durch die begrenzte Lebensdauer der Snaps können Sie an Authentizität gewinnen, mithilfe von kurzen Live-Videos oder Spielereien und Effekten der App

7 Tipps für die erfolgreiche Snapchat-Nutzung

Konkurrenz beobachten

» Analysieren Sie Ihre Konkurrenten.

» Sind Sie bei Snapchat vertreten?

» Wie häufig posten sie etwas?

» Vielleicht können Sie sich etwas von der Konkurrenz abschauen.

Anreize schaffen

Wie überall im Marketing dreht es sich auch hier um Anreize für die Nutzer.

Starten Sie doch einen Wettbewerb oder bieten Sie Angebote an, um Follower zu Interaktionen zu bewegen. Beispielsweise erhalten User, die einen Snap mit Ihrem Produkt an sie schicken, einen Rabatt oder Gewinn. Nutzer bei Snapchat sind erfahrungsgemäß eher für Gewinnspiele bereit, da sie wissen, dass ihr Foto nur für eine kurze Zeit sichtbar sein wird.

Großer Beliebtheit erfreuen sich auch Trailer, Aktionen, ein „hinter die Kulisse“ schauen oder Mitarbeiter, die sich vorstellen.

Ihnen und Ihrer Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt!

Influencer-Marketing

Nutzen Sie die Kraft von Influencern für Ihr Unternehmen. So werden Ihre Follower möglicherweise auf Ihr Produkt aufmerksam und Sie erhöhen Ihre Reichweite in kurzer Zeit.

Dabei gilt auch hier, möglichst authentisch und auf Augenhöhe mit der Zielgruppe zu kommunizieren.

Wählen Sie aber gezielte Influencer aus, die zu Ihrem Unternehmen passen.

Content-Seeding

Verknüpfen Sie Ihre Social Media Kanäle und erhöhen Sie so die Aufmerksamkeit zusätzlich.

So können Sie zum Beispiel auf Facebook eine Aktion ankündigen und diese dann auf Snapchat ausführen oder Stories auf anderen Plattformen nachbereiten. So wird die Lebensdauer Ihrer Snaps deutlich gesteigert.

Live-Streaming

In der Welt der Social Media ist Live-Streaming nichts Neues und erfreut sich immer größerer Beliebtheit und Viewerzahlen. Facebook, Instagram und Periscope setzten schon länger auf den Trend.

Nutzen Sie diese Funktion auch für Ihre Marketingstrategie auf Snapchat.

Werbung schalten

Mittlerweile gibt es vielfältige Formen der Werbeschaltung auf Snapchat, ob witzige Snap Ad, gesponserte, individuelle Filter und Lenses oder exklusive Anzeigen im Unternehmens-Discover-Bereich.

Hierzulande sind die Möglichkeiten zwar etwas begrenzter als in den USA, jedoch wird den deutschen Unternehmen eine große Auswahl an Werbemöglichkeiten geboten, die Snapchat immer weiter ausbaut.

Tracking nicht vergessen!

Um die Resonanz der Follower zu überprüfen ist natürlich auch das Tracking überaus wichtig.

Analysieren und bewerten Sie Ihre Kennzahlen mit dem Snapchat Werbeanzeigenmanager.

Zusätzlich können Sie auch täglich überprüfen, wie viele User die Snaps ansehen, speichern oder Sie persönlich anschreiben.

 

Wenn Sie Snapchat aktiv für Ihr Unternehmen nutzen möchten, sollte Sie sich also eine langfristige Marketingstrategie mit regelmäßigem, authentischem und vor allem qualitativem Content überlegen. Nur wer attraktive Anreize schafft, ein gewisses Budget in die Hand nimmt und fortlaufend kreative Geschichten erzählt, kann Snapchat optimal für sein Branding oder Verkäufe nutzen.

Sie möchten gern Snapchat oder andere Social Media Plattformen für Ihr Unternehmen nutzen? Wir beraten und unterstützen Sie gern!

Kann VERO im Marketing mit Instagram, Facebook und Co. mithalten?

VERO – das neue Instagram?

Fast aus dem Nichts taucht eine App namens VERO auf, behauptet ein „True Social Network“ zu sein und verspricht den Nutzern damit Authentizität, Kontrolle und Wahrheit.

Kleiner Einstieg zu VERO

Ähnlich wie bei Instagram oder Facebook, ermöglicht VERO das Bearbeiten und Teilen von Bildern. Außerdem besteht auch die Funktion, anderen Nutzern zu folgen und diese in Gruppen von engen Freunden, Bekannten und anderen Personen zu unterteilen. Damit versprechen die Werbetreibenden die Kontrolle über die Sichtbarkeit privater Inhalte, genauso wie auch im wahren Leben.

Was ist besonders an VERO?

Neben Fotos können die Verbraucher auch Filme, TV-Serien, Bücher, Orte und andere Links verbreiten, um persönliche Erfahrungen im Vergleich zu anderen sozialen Netzwerken besser mit den gewünschten Gruppen und Personen teilen zu können.

So können durch VERO nun auch kleine Fotoalben, Playlists, Trailer oder auch Webseiten empfohlen und damit in Umlauf gebracht werden. Durch diese Funktionen und einen „Kauf jetzt“-Button für sämtliche Produkte, versprechen sich die Gründer lukrative Einnahmen. Lästige Werbung soll es nämlich in der App nicht geben – sie bleibt ganz frei von Datensammlung und Algorithmen. Damit soll es laut der Plattform einen chronologischen Newsfeed geben, welcher von den Nutzern von Facebook und Co. schon lange gefordert wurde.

Der Haken an der ganzen Sache

Die Gründer wollen für den werbefreien Spaß eine jährliche Gebühr erheben. Der konkrete Preis ist noch unbekannt, soll aber demnächst veröffentlicht werden. Um ihre ersten Nutzer und vor allem Influencer anzulocken, werben die Gründer mit einem lebenslangen, kostenlosen Zugang für die ersten Million Registrierungen. Diese Marke wurde bereits geknackt, daher verlängerten die Entwickler die Aktion auf unbestimmte Zeit.

Das folgende Werbevideo von VERO stellt die App und ihre Funktionen vor:

Mega-Hype über Nacht

Praktisch über Nacht ist die App VERO jetzt Anfang 2018 in aller Munde. Doch wie kam es zu dem plötzlichen Hype?

Die Applikation existiert tatsächlich schon seit dem Jahr 2015, doch richtige Bekanntheit bekam VERO erst jetzt durch den Verdienst vieler Influencer. Mithilfe dieser Multiplikatoren startete VERO eine Werbekampagne, um möglichst viele potenzielle Nutzer zu erreichen. Viele dieser Influencer dementierten den Vorwurf des bezahlten Productplacements, dem Unternehmen selbst hat es auf jeden Fall nicht geschadet und viele neue Nutzer eingebracht.

Für Unternehmen geeignet?

Wie bei jedem Trend im Bereich der sozialen Medien, fragen sich nun auch beim VERO-Hype viele Unternehmen, ob es sich lohnt, auf den Zug aufzusteigen.

Die Frage ist, für wen sich die App als Werbemittel lohnt und wie man sich überhaupt in einem werbefreien Medium vermarkten kann. Hier heißt es, kreativ zu sein und eigene Kanäle zu betreiben oder sich über die Platzierung bei Influencern bei den Zielgruppen ins Spiel zu bringen.

  • Firmen im B2C-Bereich haben damit in Zukunft sicherlich gute Chancen, ihre Produkte, Filme, Songs o. Ä. entsprechend zu vermarkten. Vor allem Kampagnen mit Influencern und der Fokus auf die jüngeren Zielgruppen könnten in Kooperation mit VERO großen Erfolg haben.
  • Für B2B-Unternehmen oder ältere Zielgruppen bleibt die Anwendung, ähnlich wie zuvor schon Snapchat oder Instagram dagegen wohl eher ungeeignet.

Wird VERO das neue Instagram?

Die App bietet den Nutzern in der Tat viele spannende Funktionalitäten. Eine chronologische Timeline und werbefreier Austausch sind genau der unkommerzielle Ansatz, der bei anderen Social Networks bislang fehlte. In Kombination mit dem neuen Bekanntheitsgrad sind das beste Voraussetzungen für den Anbieter, um eine ernsthafte Konkurrenz für die Global Player der Social Media darzustellen.

Die Frage ist jedoch, ob VERO dem großen Ansturm technisch standhalten kann. Das Unternehmen erklärte, dass es zu technischen Problemen kommen kann und auch viele Nutzer haben sich bereits über größere Pannen beschwert. Ob VERO das neue, verbesserte Instagram werden wird oder es nur ein kurzlebiger Trend ist, bleibt noch abzuwarten. Wir sind jedenfalls gespannt, wie sich VERO weiter auf dem Markt entwickeln wird und beobachten den Werdegang für unsere Kunden und uns selbst.

Wollen Sie wissen, wie Sie VERO oder andere Social Media Kanäle für Ihr Unternehmen nutzen können? mi-marketing berät Sie gern zum Thema Social Media Marketing. Kontaktieren Sie uns für ein erstes, kostenloses Beratungsgespräch.

Welche Trends werden das Jahr 2018 aus Sicht des Onlinemarketings prägen?

Onlinemarketingtrends 2018 – Back to the Future

Das Jahr 2018 ist gar nicht mehr so jung. Höchste Zeit also, sich mit den neuesten Richtungen und Entwicklungen im Markt zu befassen und sie in der eigenen Marketingstrategie zu berücksichtigen. Daher analysieren wir für Sie, welche großen Trends das Jahr 2018 in Bezug aufs Onlinemarketing prägen werden. Welche technischen Neuerungen, methodischen Ansätze oder strategischen Entscheidungen sind dieses Jahr erfolgversprechend? Was muss ich beachten, um mich marketingtechnisch gut zu positionieren?

 

 

Mit diesen Trends im Blick steht dem Marketingerfolg für dieses Jahr nichts mehr im Wege. Wir freuen uns jederzeit über Fragen und Hinweise und stehen Ihnen natürlich auch bei der Umsetzung Ihrer Ideen tatkräftig zur Seite.

Agentur, Inhouse oder Hybridlösung? Was ist die beste Wahl fürs Onlinemarketing

Onlinemarketing als Agenturleistung oder in der Inhouse-Abteilung?

Ein Unternehmen mit eigenem Webauftritt wird auf dem Weg zum Erfolg früher oder später die Thematik des Onlinemarketings aufgreifen. Dabei stellt sich in jedem Fall die entscheidende Frage, ob man hierfür eine spezialisierte Agentur beauftragt oder die eigenen Mitarbeiter mit den anfallenden Aufgaben der Vermarktung des Unternehmens, der Produkte und Dienstleistungen beschäftigt.

Eine absolute und richtige Lösung kann es hierfür natürlich nicht geben und leicht ist die Entscheidung ebenso wenig, auch wenn Geschäftsführer oft zu einem schnellen Schluss kommen, wenn sie die Nettokosten als primären Faktor betrachten und das Outsourcen der Marketing-Tätigkeiten deshalb ablehnen. In der Praxis sprechen zahlreiche Punkte für die Zusammenarbeit mit einer Onlinemarketing Agentur.

Kostenvorteil im Inhouse-Onlinemarketing?

Der Volksglaube besagt, dass Selbermachen kostengünstiger ist, als das Kaufen von Produkten oder Dienstleistungen. Auf das Onlinemarketing angewendet, würde man die Paket- oder Stundenpreise betrachten und die beschriebene These wäre fälschlicherweise schnell bestätigt.

Doch für die Berechnung der tatsächlichen Kosten sind nicht nur die gezahlten Preise für den Zukauf der Dienstleistung zu betrachten, sondern auf der anderen Seite beim Inhouse-Onlinemarketing auch die notwendigen Investitionen für das Erlernen des Fachwissens und die beständige Weiterbildung der Mitarbeiter. Als Grundsatz kann hierzu folgende, vereinfachte Gleichung dienen:

Kosten = Qualifikation + Personal + laufende Weiterbildung

Dies bedeutet, dass fehlendes Know-how in Sachen Onlinemarketing zunächst erlernt werden muss, was die Mitarbeiter am Ausüben der eigentlichen Geschäftstätigkeit hindert. Auch ist die ständige Veränderung des Marktes und die Erweiterung der Möglichkeiten, also z. B. neue Funktionen in der Suchmaschinenwerbung oder die rasante Entwicklung des Webdesigns und damit der Suchmaschinenoptimierung, zu beachten, wodurch zusätzlich Kosten für das Weiterbilden der Mitarbeiter entstehen.

Nicht zu unterschätzen sind außerdem die regelmäßig anfallenden Kosten der Onlinemarketing-Aufgaben für eine interne Stelle oder Abteilung. Mitarbeiter müssen ggf. kontinuierlich Zeit investieren, welche in kleinen Unternehmen von der eigentlichen Geschäftstätigkeit abgezweigt werden muss.

Die anfallenden Maßnahmen im Onlinemarketing sind dabei sehr vielfältig und folgende Aufgabenbereiche können dazu zählen:

 

  • Suchmaschinenoptimierung

    Tätigkeiten der Suchmaschinenoptimierung umfassen sämtliche Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Positionierung einer Webseite in der Google-Suche.

  • Suchmaschinenwerbung

    Im Rahmen der Suchmaschinenwerbung werden Google AdWords Kampagnen (Juli 2018 Umbenennung in Google Ads) erstellt, beobachtet, ausgewertet und optimiert.

  • Content Marketing

    Unterschiedlichste Inhalte für Webseiten, Newsletter, Blogs und sonstige Veröffentlichungen müssen erarbeitet.

  • Social Media Marketing

    Im Bereich des Social Media Marketings geht es um die Konzeption von Anzeigenkampagnen und die redaktionelle Betreuung von Unternehmensprofilen auf zahlreichen Plattformen, wie Facebook, Twitter, XING oder LinkedIn.


Fasst man also die Kosten der Erstschulung, der laufenden Betreuung und der notwendigen Weiterbildung zusammen, ergeben sich für die Inhouse-Lösung Preise, welche deutlich über den angebotenen Paket- und Stundenpreisen von renommierten Onlinemarketing Agenturen liegen.

Sind Agentur und Inhouse-Onlinemarketing gleichzeitig möglich?

Die Entscheidung zugunsten der Onlinemarketing Agentur, bei nicht ausreichend qualifiziertem Personal innerhalb des Unternehmens, erscheint aufgrund des Kostenaspektes recht einfach. Jedoch kann beim Hinzuziehen von externen Experten zu einer internen Abteilung auch für das Inhouse-Onlinemarketing argumentiert werden.

Eine solche Hybridlösung bietet sich in einigen Fällen durchaus an. Eine Agentur wird bspw. nur mit hohem Zeitaufwand das gleiche Maß an Firmen- und Branchenkenntnissen erreichen, welches die Beschäftigten des jeweiligen Unternehmens bereits besitzen. Deswegen spielen die Ziele und Aufgabenbereiche des Onlinemarketings hierbei eine besonders große Rolle. Ist durch die zusätzlichen Aufgaben ein Überschreiten der annehmbaren Workload für die Mitarbeiter absehbar, sollte das Beauftragen einer Agentur in Betracht gezogen werden.

Dabei muss nicht unbedingt zwischen den zwei Seiten gewählt werden, denn eine Erfolg bringende Koexistenz ist möglich und in der Praxis durchaus häufig anzutreffen. Beispielsweise können Agenturen zur Unterstützung in aufwendigeren und wissensbedürftigen Teilbereichen, wie z. B. der Suchmaschinenwerbung, beauftragt werden. Um hier eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu gewährleisten, ist jedoch ein großes Maß an Kommunikation und Kollaboration zwischen beiden Seiten notwendig.

Mit Agenturen und deren Expertise zum Erfolg

Entscheiden Sie sich für das Beauftragen einer spezialisierten Onlinemarketing Agentur, gewinnen Sie einen Partner für Ihr Unternehmen, welcher Ihnen nicht nur Kosten und Zeit spart, sondern Sie auch aktiv bei der Erreichung Ihrer Unternehmensziele unterstützt. Das Agenturmodell bringt weitere Vorteile mit sich:

Erfolgreich im Netz mit mi-marketing

Sind Sie noch auf der Suche nach einem kompetenten Partner in Sachen Onlinemarketing? Wir, die Onlinemarketing-Experten von mi-marketing, verhelfen als zertifizierter Google Partner Ihren AdWords bzw. Google Ads Kampagnen zu neuem Glanz, von der Erstellung über die Analyse bis hin zur Optimierung. Auch die langfristige Betreuung mit dem Ziel der Suchmaschinenoptimierung Ihrer Webseite stellt dank unserer Erfahrung und Marktkenntnis keine Hürde dar. Wir haben die Branche im Blick und verhelfen Ihrer Webseite zu mehr Sichtbarkeit im Netz.

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Retargeting - Nutzer ansprechen, die bereits Kontakt mit Ihrer Marke hatten

Komm doch mal wieder! – Der Nutzen von Retargeting

Ob eine Marketingkampagne Erfolg hat, hängt immer von zwei Faktoren ab: Wie viele Menschen erreicht meine Kampagne und welcher Anteil von diesen reagiert auf sie. Im Idealfall sind natürlich beide Werte so hoch wie möglich, doch leider stehen sie oft im Widerspruch.

Mithilfe entsprechender Technologie kann man speziell auf die Kunden abzielen, die in der Vergangenheit bereits in Kontakt mit einer Marke getreten sind – also die Webseite oder den Social Media Kanal des Unternehmens besucht haben. Das beschränkt zwar die Zielgruppe, doch da diese Personen bereits ein grundlegendes Interesse an einem Produkt oder einer Dienstleistung angezeigt haben, kann hier eine deutliche höhere Response Rate erreicht werden.

Dieser Ansatz nennt sich „Retargeting“ – Google hat mittlerweile aber ebenso den Begriff „Remarketing“ geprägt und verwendet ihn synonym. Doch neben Google nutzen auch Soziale Netzwerke wie Facebook oder LinkedIn diese Werbeform. Ist ein solches Vorgehen ratsam und wenn ja, wie funktioniert es?

Retargeting – So funktioniert’s

Philipp plant seinen nächsten Winterurlaub, in dem er snowboarden möchte. Um die passende Ausrüstung zu finden, stöbert er in einem auf Wintersport spezialisierten Onlineshop. Er schaut sich zwar ein bisschen auf der Seite um, kauft aber letztendlich nichts, da er sich nicht sicher ist, ob er das Geld schon ausgeben möchte.

Normalerweise wäre Philipp damit ein verlorener Kunde oder zumindest besteht die Gefahr, dass er denselben Onlineshop nie wieder besucht. Nutzt der Shop aber Retargeting, dann ist ein spezieller Code, das sogenannte Remarketing-Tag, auf der Seite hinterlegt.

Mithilfe von Cookies, also kompakten Datenpaketen, die auf dem Rechner des Nutzers gespeichert werden, kann nun die Datenspur eines Besuchers nachvollzogen und bei einem erneuten Webseitenaufruf seine Identität festgestellt werden. Der Shop kann dadurch seine individuellen Angebote am bisherigen Surfverhalten ausrichten und so entsprechend optimieren. Meistens bezieht sich Remarketing auf Werbebanner, kann im weiteren Sinne aber natürlich auch andere Formen, etwa E-Mail-Marketing, betreffen.

Wichtig ist: Das gilt auch, wenn sich Philipp nicht auf der Seite des Onlineshops befindet, sondern andere Internetseiten besucht. Dort können dann speziell angepasste Banner geschaltet werden. Entsprechend geführte Retargeting-Listen bestimmen, wer welche Anzeige zu sehen bekommt. Das ist gut für Philipp, schließlich interessiert er sich wahrscheinlich mehr für Wintersportausrüstung als für eine zufällig geschaltete Anzeige.

Für den Webshop bedeutet es, dass er seine Ressourcen gezielter einsetzen kann und kein Marketingbudget für Kunden verschwendet, die überhaupt nicht am Angebot interessiert sind. Damit das Sinn ergibt, muss das Netzwerk (also Partnerseiten, auf denen die Retargeting-Anzeigen zu sehen sind) sehr umfangreich sein, was angesichts der großen Reichweite von Anbietern wie Google oder Facebook aber kein Problem ist.

Das muss beim Remarketing beachtet werden

Damit Ihre Retargeting-Kampagne auch gelingt, möchten wir an dieser Stelle ein paar Tipps für Sie zusammenfassen:

  1. Lassen Sie Ihrer Zielgruppe Luft zum Atmen und rennen Sie Interessenten im Internet nicht hinterher, sonst fühlen sich diese schnell belästigt. Achten Sie also darauf, dass ein Nutzer Ihre Werbebanner nicht zu häufig zu sehen bekommt und begrenzen Sie die Schaltungen auf ein angemessenes Maß.
  2. Sich ständig wiederholende Werbung nervt. Passen Sie regelmäßig Ihre Remarketing-Listen an und achten Sie darauf, dass nicht Kunden, die auch nach mehrmaligem Nachhaken kein Interesse zeigen, oder die bereits gekauft haben, weiterhin die gleichen Banner sehen. Seien Sie kreativ!
  3. Eine gute Kampagne steht und fällt mit ihren Retargeting-Listen. Machen Sie sich Gedanken, teilen Sie Ihre Kunden in sinnvolle Gruppen auf – etwa nach dem Surfverhalten: „Käufer“, „Abbrecher“, „Sich-nur-Umschauer“.
  4. Cross-Selling und Synergieeffekte nutzen: Woran könnte ein Kunde, der bereits gekauft hat, noch interessiert sein? Dank Remarketing kann schnell zu den gekauften Schuhen noch eine farblich passende Handtasche kommen.
  5. „Similar Audiences“ von Google bzw. „Lookalike Audience“ von Facebook – so heißt die Funktion, mit der einem Seitenbesucher ähnelnde Nutzer identifiziert werden. Auf diese Weise können sogar ganz neue Kunden erschlossen werden.
  6. Passen Sie Ihre Gebote regelmäßig an. Sie konkurrieren um dieselben Anzeigenplätze wie „normale“ Werbekampagnen. Ist zum Beispiel bei einem neuen Produkt eine gute Gewinnmarge in Aussicht, dann kann es sich lohnen, vorher Ihr Gebot zu erhöhen.

Tracking von Nutzerdaten über Cookies im Browser

Gute Cookies? Böse Cookies?

Aus den dargestellten Gründen sollte sich jeder Werbetreibende im Netz zumindest mit Retargeting auseinandersetzen. Dank der hohen Response Rate, die mit diesem Ansatz einhergeht, können auch kleinere Kampagnen erfolgreich sein.

Ein Problem können jedoch Kunden darstellen, die sich durch das Aufzeichnen ihres Surfverhaltens unwohl fühlen. Diesen Nutzern kann man letztendlich nur raten, regelmäßig ihre Cookies zu überprüfen und gegebenenfalls zu entfernen.

 

Das Team von mi-marketing kann Sie natürlich jederzeit bei der Konzeption und Umsetzung Ihrer Remarketing-Kampagne unterstützen. Sprechen Sie uns einfach an!