Blogartikel zum Schlagwort: Conversions

Kann VERO im Marketing mit Instagram, Facebook und Co. mithalten?

VERO – das neue Instagram?

Fast aus dem Nichts taucht eine App namens VERO auf, behauptet ein „True Social Network“ zu sein und verspricht den Nutzern damit Authentizität, Kontrolle und Wahrheit.

Kleiner Einstieg zu VERO

Ähnlich wie bei Instagram oder Facebook, ermöglicht VERO das Bearbeiten und Teilen von Bildern. Außerdem besteht auch die Funktion, anderen Nutzern zu folgen und diese in Gruppen von engen Freunden, Bekannten und anderen Personen zu unterteilen. Damit versprechen die Werbetreibenden die Kontrolle über die Sichtbarkeit privater Inhalte, genauso wie auch im wahren Leben.

Was ist besonders an VERO?

Neben Fotos können die Verbraucher auch Filme, TV-Serien, Bücher, Orte und andere Links verbreiten, um persönliche Erfahrungen im Vergleich zu anderen sozialen Netzwerken besser mit den gewünschten Gruppen und Personen teilen zu können.

So können durch VERO nun auch kleine Fotoalben, Playlists, Trailer oder auch Webseiten empfohlen und damit in Umlauf gebracht werden. Durch diese Funktionen und einen „Kauf jetzt“-Button für sämtliche Produkte, versprechen sich die Gründer lukrative Einnahmen. Lästige Werbung soll es nämlich in der App nicht geben – sie bleibt ganz frei von Datensammlung und Algorithmen. Damit soll es laut der Plattform einen chronologischen Newsfeed geben, welcher von den Nutzern von Facebook und Co. schon lange gefordert wurde.

Der Haken an der ganzen Sache

Die Gründer wollen für den werbefreien Spaß eine jährliche Gebühr erheben. Der konkrete Preis ist noch unbekannt, soll aber demnächst veröffentlicht werden. Um ihre ersten Nutzer und vor allem Influencer anzulocken, werben die Gründer mit einem lebenslangen, kostenlosen Zugang für die ersten Million Registrierungen. Diese Marke wurde bereits geknackt, daher verlängerten die Entwickler die Aktion auf unbestimmte Zeit.

Das folgende Werbevideo von VERO stellt die App und ihre Funktionen vor:

Mega-Hype über Nacht

Praktisch über Nacht ist die App VERO jetzt Anfang 2018 in aller Munde. Doch wie kam es zu dem plötzlichen Hype?

Die Applikation existiert tatsächlich schon seit dem Jahr 2015, doch richtige Bekanntheit bekam VERO erst jetzt durch den Verdienst vieler Influencer. Mithilfe dieser Multiplikatoren startete VERO eine Werbekampagne, um möglichst viele potenzielle Nutzer zu erreichen. Viele dieser Influencer dementierten den Vorwurf des bezahlten Productplacements, dem Unternehmen selbst hat es auf jeden Fall nicht geschadet und viele neue Nutzer eingebracht.

Für Unternehmen geeignet?

Wie bei jedem Trend im Bereich der sozialen Medien, fragen sich nun auch beim VERO-Hype viele Unternehmen, ob es sich lohnt, auf den Zug aufzusteigen.

Die Frage ist, für wen sich die App als Werbemittel lohnt und wie man sich überhaupt in einem werbefreien Medium vermarkten kann. Hier heißt es, kreativ zu sein und eigene Kanäle zu betreiben oder sich über die Platzierung bei Influencern bei den Zielgruppen ins Spiel zu bringen.

  • Firmen im B2C-Bereich haben damit in Zukunft sicherlich gute Chancen, ihre Produkte, Filme, Songs o. Ä. entsprechend zu vermarkten. Vor allem Kampagnen mit Influencern und der Fokus auf die jüngeren Zielgruppen könnten in Kooperation mit VERO großen Erfolg haben.
  • Für B2B-Unternehmen oder ältere Zielgruppen bleibt die Anwendung, ähnlich wie zuvor schon Snapchat oder Instagram dagegen wohl eher ungeeignet.

Wird VERO das neue Instagram?

Die App bietet den Nutzern in der Tat viele spannende Funktionalitäten. Eine chronologische Timeline und werbefreier Austausch sind genau der unkommerzielle Ansatz, der bei anderen Social Networks bislang fehlte. In Kombination mit dem neuen Bekanntheitsgrad sind das beste Voraussetzungen für den Anbieter, um eine ernsthafte Konkurrenz für die Global Player der Social Media darzustellen.

Die Frage ist jedoch, ob VERO dem großen Ansturm technisch standhalten kann. Das Unternehmen erklärte, dass es zu technischen Problemen kommen kann und auch viele Nutzer haben sich bereits über größere Pannen beschwert. Ob VERO das neue, verbesserte Instagram werden wird oder es nur ein kurzlebiger Trend ist, bleibt noch abzuwarten. Wir sind jedenfalls gespannt, wie sich VERO weiter auf dem Markt entwickeln wird und beobachten den Werdegang für unsere Kunden und uns selbst.

Wollen Sie wissen, wie Sie VERO oder andere Social Media Kanäle für Ihr Unternehmen nutzen können? mi-marketing berät Sie gern zum Thema Social Media Marketing. Kontaktieren Sie uns für ein erstes, kostenloses Beratungsgespräch.

Landingpages und die Suchmaschinenoptimierung

Mehr Conversions mit Landingpages – Die Gestaltung von Zielseiten

Webseiten haben u. a. das Ziel dem Kunden die Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens näher zu bringen und somit relevante Informationen darzustellen. Doch wie genau werden aus Besuchern und Lesern am Ende tatsächlich neue Kunden für das Unternehmen?

Die Antwort auf diese Frage lautet „Conversions“. Darunter werden bestimmte Aktionen verstanden, die Besucher auf einer Webseite ausführen. Das kann eine Produktbestellung sein, ebenso wie das Absenden eines Kontaktformulars, das Angeben einer Rückrufnummer oder die Anmeldung für einen Newsletter.

Die sogenannte Conversion Rate gibt an, welcher Anteil der Besucher die gewünschten Aktionen auf der Seite ausführt. Ein geeignetes Mittel zur Erreichung von Conversions sind Landingpages. Diese Lande- oder Zielseiten sind speziell eingerichtete Unterseiten, die den Besucher am Ende einer Verlinkung erwarten und maßgeblich den Erfolg unterschiedlichster Maßnahmen im Onlinemarketing bestimmen.

Ein Beispiel für eine solche Weiterleitung ist das Anklicken einer Werbeanzeige oder eines Suchergebniseintrags auf Google. Landingpages sollen Inhalte vereinfacht darstellen und Interaktionen, also Conversions, der Zielgruppe fördern. Wir zeigen, wie Sie Landingpages optimal gestalten und welche SEO-Anforderungen eingehalten werden sollten.

Landingpages und die Suchmaschinenoptimierung

Wie bereits angesprochen, sollen Landingpages in erster Linie die Conversionrate einer Webseite erhöhen. Bevor sie aber zur Konvertierung eines Besuchers in einen Kunden beitragen, müssen diese Unterseiten jedoch gefunden werden. Das kann über bezahlte Kanäle geschehen, z. B. indem man eine Landingpage als Zielseite von Online- oder Offline-Anzeigenkampagnen platziert.

Alternativ werden sie von interessierten Nutzern „organisch“ über Suchmaschinen aufgespürt. Die Sichtbarkeit der Landingpages im Suchmaschinenindex ist dabei die Grundvoraussetzung für den Erfolg dieses Unterfangens.

Die Kriterien, welche das Ranking von Landingpages im Suchmaschinenindex beeinflussen, unterscheiden sich dabei kaum von den Rankingfaktoren normaler Unterseiten. Um für relevante Keywords möglichst weit oben in den Suchmaschinen zu erscheinen, ist demnach eine Suchmaschinenoptimierung der Landingpages von enormer Bedeutung.

Inhalt, Keywords und AIDA – Die Grundpfeiler der optimalen Landingpage

 

  • Inhalt

    Eine Landingpage sollte stets so wenig Inhalt, wie möglich, aber so viel wie nötig enthalten. Das Filtern von relevanten Informationen stellt hier die Herausforderung dar, denn die Landingpage soll den Leser nicht mit zu viel Content abschrecken oder ablenken, andererseits jedoch ausreichend über die Thematik informieren.

    Eine große Bedeutung hat ebenfalls der sog. „Call-to-Action“. Dieser löst als Button, Banner oder ein ähnliches Element die Conversion aus und sollte demnach möglichst prominent auf der Seite dargestellt werden.

  • Keywords

    Die Keywords, also die Suchbegriffe, unter welchen die Landingpage über Suchmaschinen gefunden wird, sollten auch ausreichend auf der Seite platziert werden. Beispielsweise können die H1- und H2-Überschriften, die Texte sowie Metadaten die relevanten Keywords enthalten. Dabei sollte die Keyworddichte (Keywords im Verhältnis zur Gesamtwortanzahl) zwischen 2 und 4% betragen. Zu beachten ist, dass eine höhere Keyworddichte sich nicht positiv, sondern negativ auf das Ranking auswirkt.

  • AIDA

    Bei der Erstellung der Landingpage und dem Verfassen der Inhalte sollte das AIDA-Prinzip angewandt werden. Die Abkürzung steht dabei für die gewünschten Phasen der Werbewirksamkeit auf den Besucher der Seite. Die optimale Landingpage sollte demnach…

    • Aufmerksamkeit erregen (Attention),
    • Interesse wecken (Interest),
    • Verlangen befördern (Desire)
    • und eine Aktion auslösen (Action).
  • Design

    Für das Design von Landingpages können wir Ihnen folgende Tipps mit auf den Weg geben:

    Eine Landingpage sollte im Einklang mit dem Corporate Design und dem Stil der Webseite sein. Um auf den ersten Blick Vertrauen aufzubauen, empfiehlt es sich zudem Auszeichnungen, Siegel und Kundenmeinungen abzubilden. Von großer Bedeutung ist ebenfalls eine sprechende URL, welche folgendermaßen aussehen könnte: musterfirma.com/de/musterprodukt.

Canvas als Beispiel der zukünftigen Landingpage

Als Ausblick in die Zukunft der Landingpages soll Canvas dienen, die Landingpage aus dem Hause Facebook. Diese Seiten erscheinen als gesponserte Anzeige im Newsfeed des Nutzers, jedoch nur auf Tablet und Smartphone. Durch das Anklicken der Anzeige, öffnet sich eine Landingpage im Vollbildformat.

Das folgende Video zeigt ein Beispiel einer gelungenen Canvas-Seite und stellt ebenfalls die vielen Möglichkeiten zur Gestaltung der Seite dar:

Der große Vorteil bei Canvas ist, dass die Anzeigen nicht in einem externen Browser, sondern direkt in der Facebook-App geöffnet werden. Dadurch werden Ladezeiten reduziert, welche eine große Bedeutung für den Erfolg von Landingpages haben.

Das moderne und ansprechende Design sowie die zahlreichen Möglichkeiten zur Gestaltung der Landingpages sprechen ebenfalls für Canvas. Vor allem im B2C-Bereich ist das Potenzial von Canvas groß, da hier die Möglichkeiten des Social Media Marketings und der Landingpages kombiniert werden können.

Mit mi-marketing die gewünschten Conversions erreichen

Landingpages bieten Ihnen die Möglichkeit zielorientiert Kunden auf eine Webseite zu leiten und Interaktionen (Leads) zu generieren. Nutzen Sie das Potenzial von Zielseiten und lassen Sie sich von den Experten von mi-marketing auf dem Weg zu Ihrer optimalen Landingpage beraten.

Ebenfalls bieten wir Ihnen die Möglichkeit der kostenlosen Analyse Ihrer bisherigen Landingpages. Dabei erhalten Sie neben der Analyse zusätzlich Tipps zur optimalen Gestaltung Ihrer Unterseiten.

Wie beschleunige ich die Ladezeit meiner Webseite?

PageSpeed – Wie beschleunige ich die Ladezeit meiner Webseite?

Wer kennt es nicht: Die aufgerufene Webseite braucht viel zu lange, um vollständig zu laden. Die Geduld der Menschen scheint in diesem Fall besonders gering zu sein und der Frust überwiegt die Freude auf den Artikel, das Shoppen oder das Stöbern im Netz.

Lange Ladezeiten von Webseiten sind besonders frustrierend für Webseitenbesucher, haben aber auch großen Einfluss auf die Conversions und somit die Webseitenbetreiber.

Als Conversions werden bspw. Downloads, das Absenden von Kontaktformularen oder der Kauf von Produkten durch die Besucher verstanden. Besonders im Bereich der Onlineshops ist die Ladezeit der Webseite ein entscheidender Faktor. Wie eine Studie des Internet-Intelligence und Performance-Spezialisten Dyn vor zwei Jahren herausfand, brechen ein Drittel der Deutschen ihren Einkauf ab, wenn die Webseite nicht innerhalb von drei Sekunden geladen hat. Durch die gehobenen Ansprüche der Nutzer, dürften diese heute deutlich niedriger liegen, was die hohe Relevanz schnellladender Seiten verdeutlicht.

Wir erläutern im heutigen Blogartikel, wie Sie den PageSpeed, also die Ladezeit Ihrer Webseite identifizieren, verbessern und somit Conversionverluste vermeiden.

PageSpeed und SEO

Für die Positionierung einer Webseite bei Google spielen viele Faktoren eine Rolle. Dazu zählen u. a.

  • die Contentrelevanz,
  • die Qualität und Quantität der Backlinks,
  • Interaktionsfaktoren (Klickrate, Verweildauer)
  • und technische Aspekte, wie die Mobilfreundlichkeit, die HTTPS-Verschlüsselung oder der bereits erwähnte PageSpeed.

Der Einfluss der Seitenladezeiten auf das Google Ranking einer Webseite kann nicht geleugnet werden, doch wie groß ist die Auswirkung tatsächlich?

Klar ist, dass der PageSpeed einer von vielen Faktoren für die Bewertung der Webseite durch Google ist. Dabei muss jedoch beachtet werden, dass Faktoren wie hochwertiger, relevanter Content und Mobilfreundlichkeit deutlich stärker gewichtet werden als die Ladezeit der Webseite. Ein geringer PageSpeed kann die Bewertung negativ beeinflussen, genauso können schnelle Ladezeiten zur Verbesserung der Bewertung führen.

Dies konnte vor allem für die Seite-1 Ergebnisse im Google Ranking nachgewiesen werden. Ab der zweiten Seite scheint die Gewichtung des PageSpeed nicht mehr ganz so hoch.

Wie schnell ist Ihre Webseite für Google?

Wie schnell lädt Ihre Webseite?

Wie schnell lädt Ihre Webseite?

Bei der Bewertung der Ladezeit Ihrer Webseite empfiehlt sich die Nutzung der PageSpeed Insights von Google. Hier werden die Ladezeiten von Webseiten auf Desktop- und Mobilgeräten getestet sowie die Seitenleistung, wie bspw. die HTML-Struktur, die Serverkonfiguration und das Verwenden von externen Ressourcen, bewertet.

Nach erfolgreicher Analyse werden zwei Werte (Desktop und Mobil) zwischen 0 und 100 angezeigt. Je höher der Wert, desto weniger Optimierungspotenzial gibt es. Eine hohe Punktzahl kann einen positiven Einfluss auf die Bewertung der Webseite durch Google haben. Neben dem Ergebnis werden Verbesserungsvorschläge zur Optimierung des PageSpeed-Wertes aufgelistet.

Caching, Komprimieren & Co. – Wie Sie die Ladezeit Ihrer Webseite verbessern

 

Caching

Caching verhindert, dass Daten bei wiederkehrenden Besuchern erneut geladen werden müssen. Stattdessen werden diese Daten zwischengespeichert, entweder server- oder nutzerseitig.

Besonders das Browser-Caching (auf Seiten des Nutzers) wird häufig genutzt, da die Einrichtung unkomplizierter und benutzerfreundlicher ist als beim serverseitigem Caching. Hierbei werden üblicherweise Bilder, JavaScript- und CSS-Dateien im Browser des Nutzers zwischengespeichert und müssen bei erneutem Besuch der Seite nicht neu geladen werden. Vor allem der Aufruf von Bildern ist sehr ressourcenaufwendig, sodass große Einsparungen erreicht werden können.

Komprimieren

Das Komprimieren von JavaScript- und CSS-Dateien kann die zu ladende Datenmenge verringern. Je kleiner die Dateigröße, desto schneller lädt die Webseite. Die Komprimierung kann durch den Verzicht auf Zeilenumbrüche, Kommentare und einige Leerzeichen erreicht werden. Dabei kann man sich zahlreicher Tools zur Komprimierung, wie bspw. Autoptimize für WordPress-Systeme, bedienen.

Bildoptimierung

Bilddateien sind ein wichtiger Bestandteil des Webauftritts. Sie machen jedoch einen Großteil der zu ladenden Ressourcen für die Webseitendarstellung aus. Deshalb ist es besonders wichtig, Bilder für das Web zu optimieren.

Dabei muss man nicht unbedingt auf Qualität verzichten, häufig kann die Bildgröße bereits durch Konvertierung in das .jpg oder .gif Format um einen zweistelligen Prozentbetrag reduziert werden. Dafür kann u. a. Photoshop von Adobe und die Funktion „Für Web speichern“ genutzt werden.

Probleme identifizieren

Das erste Mittel zur Identifizierung von Problemen wurde bereits mit den PageSpeed Insights von Google genannt. Bei WordPress-basierten Webseiten können Plugins zu Problemen bei der Ladezeit führen, sodass auch eine Identifizierung von ressourcenaufwendigen Plugins ratsam ist. Hierfür kann bspw. das Tool P3 (Plugin Performance Profiler) genutzt werden.

 

Mit mi-marketing zu schnellen Ladezeiten

Die Bedeutung des PageSpeed für Ihre Webseite, die Webseitenbesucher und die Suchmaschinenoptimierung sowie einige Verbesserungsmethoden wurden in diesem Blogartikel beschrieben.

Da der Prozess der Ladezeitoptimierung komplex sein kann, steht Ihnen mi-marketing als kompetenter Partner auf dem Weg zu schnellen Ladezeiten zur Seite. Mit unseren Kollegen aus der Softwareentwicklung der kreITiv bringen wir Ihre Webseite auf den neuesten Stand.