Wie beschleunige ich die Ladezeit meiner Webseite?

PageSpeed – Wie beschleunige ich die Ladezeit meiner Webseite?

Wer kennt es nicht: Die aufgerufene Webseite braucht viel zu lange, um vollständig zu laden. Die Geduld der Menschen scheint in diesem Fall besonders gering zu sein und der Frust überwiegt die Freude auf den Artikel, das Shoppen oder das Stöbern im Netz.

Lange Ladezeiten von Webseiten sind besonders frustrierend für Webseitenbesucher, haben aber auch großen Einfluss auf die Conversions und somit die Webseitenbetreiber.

Als Conversions werden bspw. Downloads, das Absenden von Kontaktformularen oder der Kauf von Produkten durch die Besucher verstanden. Besonders im Bereich der Onlineshops ist die Ladezeit der Webseite ein entscheidender Faktor. Wie eine Studie des Internet-Intelligence und Performance-Spezialisten Dyn vor zwei Jahren herausfand, brechen ein Drittel der Deutschen ihren Einkauf ab, wenn die Webseite nicht innerhalb von drei Sekunden geladen hat. Durch die gehobenen Ansprüche der Nutzer, dürften diese heute deutlich niedriger liegen, was die hohe Relevanz schnellladender Seiten verdeutlicht.

Wir erläutern im heutigen Blogartikel, wie Sie den PageSpeed, also die Ladezeit Ihrer Webseite identifizieren, verbessern und somit Conversionverluste vermeiden.

PageSpeed und SEO

Für die Positionierung einer Webseite bei Google spielen viele Faktoren eine Rolle. Dazu zählen u. a.

  • die Contentrelevanz,
  • die Qualität und Quantität der Backlinks,
  • Interaktionsfaktoren (Klickrate, Verweildauer)
  • und technische Aspekte, wie die Mobilfreundlichkeit, die HTTPS-Verschlüsselung oder der bereits erwähnte PageSpeed.

Der Einfluss der Seitenladezeiten auf das Google Ranking einer Webseite kann nicht geleugnet werden, doch wie groß ist die Auswirkung tatsächlich?

Klar ist, dass der PageSpeed einer von vielen Faktoren für die Bewertung der Webseite durch Google ist. Dabei muss jedoch beachtet werden, dass Faktoren wie hochwertiger, relevanter Content und Mobilfreundlichkeit deutlich stärker gewichtet werden als die Ladezeit der Webseite. Ein geringer PageSpeed kann die Bewertung negativ beeinflussen, genauso können schnelle Ladezeiten zur Verbesserung der Bewertung führen.

Dies konnte vor allem für die Seite-1 Ergebnisse im Google Ranking nachgewiesen werden. Ab der zweiten Seite scheint die Gewichtung des PageSpeed nicht mehr ganz so hoch.

Wie schnell ist Ihre Webseite für Google?

Wie schnell lädt Ihre Webseite?

Wie schnell lädt Ihre Webseite?

Bei der Bewertung der Ladezeit Ihrer Webseite empfiehlt sich die Nutzung der PageSpeed Insights von Google. Hier werden die Ladezeiten von Webseiten auf Desktop- und Mobilgeräten getestet sowie die Seitenleistung, wie bspw. die HTML-Struktur, die Serverkonfiguration und das Verwenden von externen Ressourcen, bewertet.

Nach erfolgreicher Analyse werden zwei Werte (Desktop und Mobil) zwischen 0 und 100 angezeigt. Je höher der Wert, desto weniger Optimierungspotenzial gibt es. Eine hohe Punktzahl kann einen positiven Einfluss auf die Bewertung der Webseite durch Google haben. Neben dem Ergebnis werden Verbesserungsvorschläge zur Optimierung des PageSpeed-Wertes aufgelistet.

Caching, Komprimieren & Co. – Wie Sie die Ladezeit Ihrer Webseite verbessern

 

Caching

Caching verhindert, dass Daten bei wiederkehrenden Besuchern erneut geladen werden müssen. Stattdessen werden diese Daten zwischengespeichert, entweder server- oder nutzerseitig.

Besonders das Browser-Caching (auf Seiten des Nutzers) wird häufig genutzt, da die Einrichtung unkomplizierter und benutzerfreundlicher ist als beim serverseitigem Caching. Hierbei werden üblicherweise Bilder, JavaScript- und CSS-Dateien im Browser des Nutzers zwischengespeichert und müssen bei erneutem Besuch der Seite nicht neu geladen werden. Vor allem der Aufruf von Bildern ist sehr ressourcenaufwendig, sodass große Einsparungen erreicht werden können.

Komprimieren

Das Komprimieren von JavaScript- und CSS-Dateien kann die zu ladende Datenmenge verringern. Je kleiner die Dateigröße, desto schneller lädt die Webseite. Die Komprimierung kann durch den Verzicht auf Zeilenumbrüche, Kommentare und einige Leerzeichen erreicht werden. Dabei kann man sich zahlreicher Tools zur Komprimierung, wie bspw. Autoptimize für WordPress-Systeme, bedienen.

Bildoptimierung

Bilddateien sind ein wichtiger Bestandteil des Webauftritts. Sie machen jedoch einen Großteil der zu ladenden Ressourcen für die Webseitendarstellung aus. Deshalb ist es besonders wichtig, Bilder für das Web zu optimieren.

Dabei muss man nicht unbedingt auf Qualität verzichten, häufig kann die Bildgröße bereits durch Konvertierung in das .jpg oder .gif Format um einen zweistelligen Prozentbetrag reduziert werden. Dafür kann u. a. Photoshop von Adobe und die Funktion „Für Web speichern“ genutzt werden.

Probleme identifizieren

Das erste Mittel zur Identifizierung von Problemen wurde bereits mit den PageSpeed Insights von Google genannt. Bei WordPress-basierten Webseiten können Plugins zu Problemen bei der Ladezeit führen, sodass auch eine Identifizierung von ressourcenaufwendigen Plugins ratsam ist. Hierfür kann bspw. das Tool P3 (Plugin Performance Profiler) genutzt werden.

 

Mit mi-marketing zu schnellen Ladezeiten

Die Bedeutung des PageSpeed für Ihre Webseite, die Webseitenbesucher und die Suchmaschinenoptimierung sowie einige Verbesserungsmethoden wurden in diesem Blogartikel beschrieben.

Da der Prozess der Ladezeitoptimierung komplex sein kann, steht Ihnen mi-marketing als kompetenter Partner auf dem Weg zu schnellen Ladezeiten zur Seite. Mit unseren Kollegen aus der Softwareentwicklung der kreITiv bringen wir Ihre Webseite auf den neuesten Stand.

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