Blogartikel zum Schlagwort: Keywords

Die Notwendigkeit und der richtige Aufbau von Backlinks für Webseiten

Backlinks – Doping fürs Google-Ranking

Wer sich mit der Suchmaschinenoptimierung beschäftigt, der kommt an Backlinks nicht vorbei. Dabei sind diese aus technischer Sicht zunächst einmal ziemlich unspektakulär: Hinter der SEO-Kennzahl verbirgt sich nichts anderes als eine Verlinkung von einer anderen auf die eigene Webseite.

Doch für Suchmaschinen – allen voran natürlich den Marktführer Google – spielen Backlinks eine sehr bedeutende Rolle.

Sie beschreiben die allgemeine Reputation einer Webseite im Netz und gehen sehr stark in die Bewertung einer Webseite ein, wenn es um die Platzierung in der Trefferliste geht.

Daher sind sie essentiell für eine effektive Suchmaschinenoptimierung. Sollte ich also möglichst viele Backlinks für meine Seite anstreben? Woher bekommt man die überhaupt?

Links, Zwo, Drei, Vier

Auf die Inhalte fremder Seiten haben im Normalfall nur die Betreiber Einfluss. Den nicht ganz trivialen Aufbau von Backlinks bezeichnet man aus diesem Grund als OffPage Optimierung. Ein wichtiger Leitsatz gilt dabei: Qualität schlägt Quantität.

Die Stärke eines Links wird allerdings maßgeblich durch beide Faktoren bestimmt und als „Link Juice“ bezeichnet. Nun lässt sich die von Google eingeschätzte Qualität einer Verlinkung von außen jedoch nicht objektiv beurteilen. Die hier beschriebenen Hinweise sind daher eher als Paradigma zu verstehen.

Googles Algorithmus berücksichtigt sowohl, wie oft eine Seite empfohlen wurde („Linkpopularität“), als auch die Autorität des Empfehlenden, die maßgeblich auf dessen eigener Seitenbewertung durch Google beruht.

Für eine Webseite aus der Automobilbranche wiegt eine Verlinkung von BMW natürlich deutlich mehr als die vom lokalen Gebrauchtwagenhändler, der auch im Netz deutlich weniger Renommee ansammeln konnte, oder von Nestlé, das als Nahrungsmittelkonzern nichts mit dem Thema zu tun hat. Zu beachten ist dabei natürlich, dass höher gerankte Seiten bei gleichen Suchbegriffen oftmals Konkurrenten sind, die eher ungern aufeinander verlinken werden.

Einen schnellen Eindruck der Seitenbewertung und damit auch des Backlinkerfolgs konnten Nutzer früher durch die Anzeige des Google PageRanks erhalten. Der einst wichtige Indikator der SEO-Wertigkeit spielt heute aber keine Rolle mehr. Er wurde von Google durch ein größeres (und nicht öffentlich einsehbares) Paket an Kennzahlen abgelöst.

Der richtige Aufbau eines Backlinks

Neben der bewerteten Qualität der verweisenden Seite prüft Google auch die Art und Weise jeder einzelnen Verlinkung. Analysiert wird insbesondere der Ankertext, also der konkrete Text, der den Link trägt.

HTML-Code Nutzersicht
<a href=“https://www.ihre-webseite.de“ title=“Hier steht ein kurzer, beschreibender Linktitel“>Hier steht der sichtbare Ankertext</a> Hier steht der sichtbare Ankertext

Dieser sollte zum Inhalt der Seite passen, was aber kein Aufruf sein soll, einfach eine Aneinanderreihung von Schlagwörtern bzw. Keywords zu verwenden – denn das wird von Google erkannt und negativ bewertet. Als Betreiber der Zielseite hat man ohnehin nur dann einen Einfluss darauf, wenn man sich selbst auf einer anderen Webseite verlinkt.

Linkbewertungen funktionieren übrigens in beide Richtungen. Auch die verlinkende Seite sollte also zwingend darauf achten, wohin und wie oft sie nach außen verweist. Der Gefahr eines Links zu einer möglicherweise unseriösen Seite und einer potenziellen Abstrafung dafür, kann man mit dem Setzen von Nofollow-Links begegnen. Durch einen Hinweis im HTML-Code signalisiert man der Suchmaschine, dass sie den Verweis überspringen kann und diesen nicht mit ins Urteil einfließen lassen soll. Die tatsächliche Bewertung und Gewichtung von Nofollow-Links behält Google aber für sich. An der Anzeige der Verlinkung für den Nutzer ändert sich durch den Zusatz nichts.

HTML-Code Nutzersicht
<a href=“https://www.ihre-webseite.de“ rel=“nofollow“ title=“Hier steht der Linktitel“>Dies ist ein Nofollow-Link</a> Dies ist ein Nofollow-Link

Verlinkungen können auf Webseiten nicht nur durch Texte, sondern ebenso auch durch Bilder repräsentiert werden. Entsprechend gibt es in diesen Fällen für die Analyse auch keinen Ankertext. Stattdessen wird die Kurzbeschreibung der Zielseite über das title- und das alt-Attribut umso wichtiger.

Woher bekomme ich Backlinks?

Die zentrale Frage bei der OffPage Optimierung einer Webseite ist die der Quelle von neuen Backlinks. Hierfür unterscheidet man grundsätzlich drei verschiedene Ansätze.

Linkbait

Die seriöseste und effektivste Art, Backlinks zu generieren, ist das Linkbaiting, also das Anlocken potenzieller Verlinker durch Mehrwerte. Das können bei Onlineshops bspw. Angebote oder Gewinnspiele sein, im Falle von contentlastigeren Seiten aber ganz einfach auch die Qualität und Einzigartigkeit der Inhalte.

Selbst verlinken

Es ist vollkommen in Ordnung, etwa in einem artverwandten Forum, selbst auf die eigene Seite zu verlinken. Dabei sollte man allerdings beachten, keinen Spam zu produzieren, also nur thematisch Passendes zu verlinken und es mit der Anzahl der Verweise nicht zu übertreiben. Der große Vorteil: Hier können Sie den Ankertext des Links beeinflussen!

Außerdem können Sie die Aufnahme Ihrer Webseite in Webkataloge oder ähnliche Sammlungen beantragen. Auch hier sollte man jedoch keinesfalls wahllos vorgehen, sondern die Auswahl auf klar erkennbare Themenbezüge und qualitativ hochwertige Webverzeichnisse beschränken.

Linktausch

Den Tausch von Links sieht Google nicht gern, er ist aber nicht explizit verboten. In der Praxis hat eine Verlinkung von A auf B einen geringeren Effekt, wenn B auch auf A verlinkt. Dies lässt sich zwar z. B. bei gegenseitigen Verweisen bei Kooperationen nicht vermeiden, ist aber trotzdem eher mit Vorsicht zu genießen und sollte nicht übermäßig eingesetzt werden.

 

Zusätzlich zu den genannten Methoden gibt es den Bereich der Black Hat SEO, also der deutlich über eine diskutable Grauzone hinausgehenden Suchmaschinenoptimierung. Dieser umfasst als Maßnahme z. B. den Linkkauf, für den man sich auf diversen Plattformen nach Partnern umsehen kann oder themenverwandte Seitenbetreiber und Blogger direkt kontaktiert. Diese arrangierten Verlinkungen verletzen allerdings die allgemeinen Google-Richtlinien; wir raten daher eindringlich von dieser Praxis ab.

Der Backlinkaufbau ist wie die Suchmaschinenoptimierung als Ganzes grundsätzlich als Marathon zu verstehen und sollte permanent und langfristig betrieben werden. Auf diese Weise fließen OnPage und OffPage Maßnahmen ineinander und bestimmen gemeinsam den nachhaltigen Erfolg einer Seite im Netz.

SEO-Backlinktest

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Falls Sie weitere Fragen haben oder Unterstützung beim Thema Onlinemarketing benötigen, stehen wir Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite. Kontaktieren Sie uns.

Die Welt der Suchmaschinenoptimierung

SEO-Einblicke – Die Welt der Suchmaschinenoptimierung

Ob auf der Suche nach Produkten, Dienstleistungen oder brennenden Wissensfragen, die Google-Suche ist für Personen aller Altersgruppen die erste Anlaufstelle auf dem Weg zur Sättigung des persönlichen Informationsbedarfs. Liefert uns das digitale Lexikon Google dann eine Vielzahl von Ergebnissen, nimmt oft die menschliche Faulheit überhand und nur die erste Seite, vielleicht sogar nur die ersten fünf Ergebnisse, werden unseres Blickes gewürdigt.

Umso entscheidender ist es deshalb für Anbieter von Produkten und Dienstleistungen, dass sich ihre Webseite bei relevanten Suchanfragen unter diesen Top-Ergebnissen befindet. Dies kann man mit den Mitteln von SEO erreichen, also der Search Engine Optimization oder Suchmaschinenoptimierung. Dieser Artikel soll ein Grundverständnis über die Suchmaschinenoptimierung vermitteln und wichtige Begrifflichkeiten dieser Thematik verständlich erklären.

SEO – Was soll optimiert werden und warum?

Die Suchmaschinenoptimierung ist eine langfristige Optimierung von Webseiten mit dem Ziel, einen höheren Rang in den Ergebnislisten von Suchmaschinen zu erreichen.

SEO wird gern als Marathon des Suchmaschinenmarketings beschrieben, denn der Prozess ist komplex, vergleichsweise lang und erfordert Ausdauer. Ergebnisse sind u. U. nicht sofort nach Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen sichtbar, denn auch Google braucht Zeit, um Webseiten neu zu indexieren. Es gibt jedoch auch Maßnahmen, deren Erfolge schnell sichtbar sind.

Um das Ziel der Suchmaschinenoptimierung verstehen zu können, sollte auch der Begriff des Suchmaschinenindex geklärt werden:

Der Suchmaschinenindex stellt den Datenbestand einer Suchmaschine dar und umfasst alle Webseiten, die in dieser gelistet sind. Damit eine Webseite gefunden werden kann, muss sie sich folglich im Index befinden.

Bei der Suche nach passenden Suchergebnissen konkurrieren somit unzählige Webseiten miteinander. Optimierte, qualitativ hochwertige und für den Suchbegriff relevante Webseiten stehen dann ganz oben in der Suchergebnisliste. Verbesserungen in der Bewertung können u. a. durch eine gute Webseitenstruktur, qualitative Backlinks, Verwendung von Keywords oder durch geringe Ladezeiten der Webseite erreicht werden.

Keywords – Die Schlüssel zur optimierten Webseite

SEO-Analyse und Beratung von mi-marketing

Keywords – Die Schlüssel zur optimierten Webseite

Eine Anfrage in Suchmaschinen wird mittels Begriffen durchgeführt, die der Nutzer bei seiner Suche eingibt. Diese Begriffe können aus einzelnen Wörtern oder Wortgruppen bestehen und werden als Keywords bezeichnet. Die Keywords werden genutzt, um die Relevanz von einzelnen Webseiten für bestimmte Suchanfragen zu bewerten. Deswegen sollten sich diese auch in einem gewissen Maß in den Inhalten einer Webseite widerspiegeln.

Beispielsweise ist es ratsam, für jede Unterseite ein Keyword festzulegen. Der Inhalt dieser Seite sollte dann eine bestimmte Anzahl des Keywords enthalten. Zudem empfiehlt es sich, dieses Keyword im Titel der Seite sowie in der Metabeschreibung zu verwenden. Dies wirkt sich positiv auf die Bewertung der Webseite nach den Gesichtspunkten der Suchmaschinenoptimierung aus.

Rankings und der Sichtbarkeitsindex – Indikatoren für den Erfolg

Wurden relevante Keywords als eine von vielen Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung genutzt, gilt es folgerichtig den Erfolg dieser Maßnahme zu überprüfen. Hierfür können verschiedenste Kennzahlen genutzt werden. Zwei einfache, aber sehr aussagekräftige Kennzahlen sind die Rankings und Seite-1-Rankings einer Webseite.

Rankings geben an, mit wie vielen Keywords eine Webseite zu einem bestimmten Zeitpunkt unter den ersten zehn Ergebnisseiten von Google rankt.

Ein besserer Indikator ist jedoch die Anzahl von Keywords, mit denen die Seite auf der ersten Suchergebnisseite von Google zu finden ist – das sind die wertvollen Seite-1-Rankings.

Seite-1-Rankings sind in diesem Fall bedeutender, da der Großteil der Nutzer ausschließlich auf der ersten Suchergebnisseite nach relevanten Ergebnissen sucht, bevor ein neuer Suchbegriff eingegeben wird. Der Anteil von Seite-1-Rankings an den Gesamtrankings sollte deshalb so groß wie möglich sein.

Eine weitere Messgröße für den Erfolg von Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung ist der Sichtbarkeitsindex. Dies ist eine Kennzahl, die sich aus drei Faktoren zusammensetzt:

  • Anzahl der Rankings
  • Position der Rankings
  • Suchvolumen des rankenden Keywords

Der Sichtbarkeitsindex ist somit ein Indikator, der aussagt, wie „sichtbar“ die Seite durch alle vorhandenen Rankings auf den ersten zehn Seiten ist – je höher er ist, desto besser. Hierfür werden also wichtige Kennzahlen kombiniert, um einen aussagekräftigen Indikator zur Messung von SEO-Maßnahmen zu schaffen. Auch die Analyse der Auswirkungen von Google Algorithmus-Änderungen sind mithilfe des Sichtbarkeitsindex möglich.

Mit mi-marketing auf Seite 1 der Google-Suche

Wir hoffen, dass Sie einen ersten Einblick in die Suchmaschinenoptimierung erhalten haben. Unsere Marketingspezialisten beraten Sie gerne, welche Möglichkeiten zur Suchmaschinenoptimierung für Ihre Webseite in Frage kommen. Auch eine Analyse Ihrer bisherigen Google Rankings ist möglich. Schreiben Sie uns und erfahren Sie mehr über die Vorzüge der Suchmaschinenoptimierung.