Blogartikel aus der Kategorie: Suchmaschinenwerbung

Mobile, Video, Messenger, Stories und weitere Onlinemarketingtrends 2019

Onlinemarketingtrends 2019 – neu, neuer, neunzehn

„Alles bleibt anders“ oder was erwartet das Onlinemarketing im Jahr 2019?

Das Jahr 2018 brachte uns im Onlinemarketing viele neue Entwicklungen. Auch für 2019 werden einige Onlinemarketingtrends vorausgesagt, an denen keiner vorbeikommen wird.

Doch so schnelllebig das Marketing mittlerweile auch ist, sind selbstverständlich noch längst nicht alle Trends des Vorjahres vom Tisch. Einige ziehen sich bis 2019 und sorgen weiterhin für neue Einflüsse, die es zu beachten gilt. Wir gehen daher auf die wichtigsten Trends ein, die Sie bei Ihren Onlinemarketingmaßnahmen unbedingt berücksichtigen sollten.

Alter Schuh? Noch lange nicht!

Viele Trends in unserem Business sind bereits im Vorjahr aktuell gewesen, werden sich jedoch weiterentwickeln und auf die nächste Stufe steigen. Beginnen wir also mit Trends aus 2018, die 2019 weiterhin an Bedeutung gewinnen werden.

 

Neue Trends im Onlinemarketing lassen nicht auf sich warten

Widmen wir uns nun den neuen Themen und kommen zu den Entwicklungen, die bislang kaum eine Rolle spielten. Welche spannenden Neuheiten warten im Jahr 2019 auf uns und werden die Onlinemarketingwelt umkrempeln?

 

Glücklicherweise müssen also nicht alle Maßnahmen der Vergangenheit über den Haufen geworfen werden. Zum Teil können sie Sie einfach weiterentwickeln, vertiefen und ausbauen. Wenn Sie sich genauso den neuen Trends zuwenden und diese gut umsetzen, kann das Jahr 2019 mit den richtigen Onlinemarketingschritten nur ein Erfolg werden. Wir stehen Ihnen dabei natürlich Rat und Tat zur Seite und unterstützen, wo wir können.

Erkenntnisse der Mediennutzung fürs Onlinemarketing

Mediennutzung verdeutlicht die Bedeutung von Onlinemarketing

Heute betrachten wir einen kleinen Exkurs zur Mediennutzungsforschung und zeigen einige Zahlen zur Online-Kommunikation, die gute Aussichten für’s Onlinemarketing versprechen. Die Basis unserer Interpretation bilden die Zahlen und Fakten über die deutschen Bundesbürger aus der ARD/ZDF-Onlinestudie 2017.

 

Mediennutzung online vs. offline

Studien zur Mediennutzung stammen aus dem Bereich der Medienwissenschaften. Sie haben meist das Ziel die gesamte Mediennutzung online und offline zu erfassen. Deswegen werden sie überwiegend anhand von Befragungen erhoben. Eine technische Messung von personenbezogenen Nutzungsdaten ist nur schwer möglich, da einzelne Personen einerseits mehrere Endgeräte im Einsatz haben und andererseits einige Geräte von mehreren Personen verwendet werden.

Die aktuellen Zahlen sprechen deutlich für einen weiteren Vormarsch der Online-Mediennutzung.

Demnach nutzten im Jahr 2017 fast 90 Prozent das Internet. Davon sind 72 Prozent bereits täglich online. Die durchschnittliche Nutzungsdauer beläuft sich auf 2 Stunden 29 Minuten pro Tag.

Online-Mediennutzung verschiedener Altersgruppen

Beim Vergleich des Nutzungsverhaltens der jungen und älteren Altersgruppen zeigen sich online (aber auch offline) deutliche Unterschiede.

Die jüngere Zielgruppe zwischen 14 bis 29 Jahren nutzt Online-Medien mittlerweile zu 100 Prozent und mit einer durchschnittlichen täglichen Dauer von 4 Stunden 34 Minuten. Mit zunehmendem Alter nimmt diese Kennzahl immer weiter ab.

Das heißt aber auch, man kann insgesamt in den folgenden Jahren mit einer weiter wachsenden Online-Nutzung rechnen – insbesondere mit einem Anstieg bei Personen des mittleren Alters, da die aktuell jüngere Zielgruppe dann zu dieser heranwächst.

Welche Inhalte werden genutzt

Die jüngere Zielgruppe verbringt die meiste Zeit mit der medialen Internetnutzung, d. h. sie konsumiert Videos, Musik oder Artikel auf verschiedenen Plattformen und Webseiten. Die ältere Zielgruppe nimmt dagegen kaum mediale Angebote über das Internet wahr, sondern verwendet das World Wide Web für individuelle Kommunikation und sonstige Erledigungen.

Altersübergreifend ist im Durchschnitt die folgende Verteilung ermittelt worden:

  • eine 3/4 Stunde für Mediennutzung (Bewegtbild, Audio, Text; hierbei sind besonders Video-Streamingdienste und das Musikhören via Spotify oder YouTube beliebt),
  • rund 1 Stunde für Individualkommunikation (E-Mail, Messenger usw.) und
  • 1 Stunde 11 Minuten für sonstige Internetnutzung (u. a. Shoppen, Surfen, Spielen).

Mobile Internetnutzung steigt

Einen nicht unerheblichen und immer größeren Anteil nimmt der Gebrauch des mobilen Internets ein.

Rund 30 Prozent greifen auch unterwegs auf das Internet zu. Derzeit liegt die mobile Nutzung des World Wide Web bei täglich bis zu 3 Stunden 29 Minuten pro Anwender.

Auch hier kann mit einem weiteren Anstieg in den kommenden Jahren gerechnet werden, da insbesondere die junge Zielgruppe eine verstärkte mobile Internetnutzung aufweist.

Social Media als wichtiger Medienkanal

Spitzenreiter unter den sozialen Netzwerken ist Facebook, welches von 33 Prozent der Deutschen mindestens einmal wöchentlich und von 21 Prozent sogar täglich aufgesucht wird. Die weiteren Social Media Kanäle (WhatsApp ausgenommen) haben bei Betrachtung der Gesamtbevölkerung einen geringen Nutzungsanteil.

Die jüngste Zielgruppe stellt hier eine Ausnahme dar. Jeder zweite Teenager loggt sich mindestens wöchentlich bei Instagram ein. Und auch Snapchat wird von 43 Prozent der Jugendlichen einmal pro Woche verwendet.

Nutzung von WhatsApp und Online-Communities 2016 und 2017

 

Als Fazit bedeutet dies für das Onlinemarketing: Es ist auch in Zukunft mit einer weiter steigenden Reichweite zu rechnen! Und besonders die mobile Nutzung wird weiter an Relevanz gewinnen. An den Themen Online und Mobile kommt also künftig kein Unternehmen mehr vorbei.

Sie wollen für Gegenwart und Zukunft in puncto Onlinemarketing gut vorbereitet sein? Dann wenden Sie sich an uns.

Welche Trends werden das Jahr 2018 aus Sicht des Onlinemarketings prägen?

Onlinemarketingtrends 2018 – Back to the Future

Das Jahr 2018 ist gar nicht mehr so jung. Höchste Zeit also, sich mit den neuesten Richtungen und Entwicklungen im Markt zu befassen und sie in der eigenen Marketingstrategie zu berücksichtigen. Daher analysieren wir für Sie, welche großen Trends das Jahr 2018 in Bezug aufs Onlinemarketing prägen werden. Welche technischen Neuerungen, methodischen Ansätze oder strategischen Entscheidungen sind dieses Jahr erfolgversprechend? Was muss ich beachten, um mich marketingtechnisch gut zu positionieren?

 

 

Mit diesen Trends im Blick steht dem Marketingerfolg für dieses Jahr nichts mehr im Wege. Wir freuen uns jederzeit über Fragen und Hinweise und stehen Ihnen natürlich auch bei der Umsetzung Ihrer Ideen tatkräftig zur Seite.

Landingpages und die Suchmaschinenoptimierung

Mehr Conversions mit Landingpages – Die Gestaltung von Zielseiten

Webseiten haben u. a. das Ziel dem Kunden die Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens näher zu bringen und somit relevante Informationen darzustellen. Doch wie genau werden aus Besuchern und Lesern am Ende tatsächlich neue Kunden für das Unternehmen?

Die Antwort auf diese Frage lautet „Conversions“. Darunter werden bestimmte Aktionen verstanden, die Besucher auf einer Webseite ausführen. Das kann eine Produktbestellung sein, ebenso wie das Absenden eines Kontaktformulars, das Angeben einer Rückrufnummer oder die Anmeldung für einen Newsletter.

Die sogenannte Conversion Rate gibt an, welcher Anteil der Besucher die gewünschten Aktionen auf der Seite ausführt. Ein geeignetes Mittel zur Erreichung von Conversions sind Landingpages. Diese Lande- oder Zielseiten sind speziell eingerichtete Unterseiten, die den Besucher am Ende einer Verlinkung erwarten und maßgeblich den Erfolg unterschiedlichster Maßnahmen im Onlinemarketing bestimmen.

Ein Beispiel für eine solche Weiterleitung ist das Anklicken einer Werbeanzeige oder eines Suchergebniseintrags auf Google. Landingpages sollen Inhalte vereinfacht darstellen und Interaktionen, also Conversions, der Zielgruppe fördern. Wir zeigen, wie Sie Landingpages optimal gestalten und welche SEO-Anforderungen eingehalten werden sollten.

Landingpages und die Suchmaschinenoptimierung

Wie bereits angesprochen, sollen Landingpages in erster Linie die Conversionrate einer Webseite erhöhen. Bevor sie aber zur Konvertierung eines Besuchers in einen Kunden beitragen, müssen diese Unterseiten jedoch gefunden werden. Das kann über bezahlte Kanäle geschehen, z. B. indem man eine Landingpage als Zielseite von Online- oder Offline-Anzeigenkampagnen platziert.

Alternativ werden sie von interessierten Nutzern „organisch“ über Suchmaschinen aufgespürt. Die Sichtbarkeit der Landingpages im Suchmaschinenindex ist dabei die Grundvoraussetzung für den Erfolg dieses Unterfangens.

Die Kriterien, welche das Ranking von Landingpages im Suchmaschinenindex beeinflussen, unterscheiden sich dabei kaum von den Rankingfaktoren normaler Unterseiten. Um für relevante Keywords möglichst weit oben in den Suchmaschinen zu erscheinen, ist demnach eine Suchmaschinenoptimierung der Landingpages von enormer Bedeutung.

Inhalt, Keywords und AIDA – Die Grundpfeiler der optimalen Landingpage

 

  • Inhalt

    Eine Landingpage sollte stets so wenig Inhalt, wie möglich, aber so viel wie nötig enthalten. Das Filtern von relevanten Informationen stellt hier die Herausforderung dar, denn die Landingpage soll den Leser nicht mit zu viel Content abschrecken oder ablenken, andererseits jedoch ausreichend über die Thematik informieren.

    Eine große Bedeutung hat ebenfalls der sog. „Call-to-Action“. Dieser löst als Button, Banner oder ein ähnliches Element die Conversion aus und sollte demnach möglichst prominent auf der Seite dargestellt werden.

  • Keywords

    Die Keywords, also die Suchbegriffe, unter welchen die Landingpage über Suchmaschinen gefunden wird, sollten auch ausreichend auf der Seite platziert werden. Beispielsweise können die H1- und H2-Überschriften, die Texte sowie Metadaten die relevanten Keywords enthalten. Dabei sollte die Keyworddichte (Keywords im Verhältnis zur Gesamtwortanzahl) zwischen 2 und 4% betragen. Zu beachten ist, dass eine höhere Keyworddichte sich nicht positiv, sondern negativ auf das Ranking auswirkt.

  • AIDA

    Bei der Erstellung der Landingpage und dem Verfassen der Inhalte sollte das AIDA-Prinzip angewandt werden. Die Abkürzung steht dabei für die gewünschten Phasen der Werbewirksamkeit auf den Besucher der Seite. Die optimale Landingpage sollte demnach…

    • Aufmerksamkeit erregen (Attention),
    • Interesse wecken (Interest),
    • Verlangen befördern (Desire)
    • und eine Aktion auslösen (Action).
  • Design

    Für das Design von Landingpages können wir Ihnen folgende Tipps mit auf den Weg geben:

    Eine Landingpage sollte im Einklang mit dem Corporate Design und dem Stil der Webseite sein. Um auf den ersten Blick Vertrauen aufzubauen, empfiehlt es sich zudem Auszeichnungen, Siegel und Kundenmeinungen abzubilden. Von großer Bedeutung ist ebenfalls eine sprechende URL, welche folgendermaßen aussehen könnte: musterfirma.com/de/musterprodukt.

Canvas als Beispiel der zukünftigen Landingpage

Als Ausblick in die Zukunft der Landingpages soll Canvas dienen, die Landingpage aus dem Hause Facebook. Diese Seiten erscheinen als gesponserte Anzeige im Newsfeed des Nutzers, jedoch nur auf Tablet und Smartphone. Durch das Anklicken der Anzeige, öffnet sich eine Landingpage im Vollbildformat.

Das folgende Video zeigt ein Beispiel einer gelungenen Canvas-Seite und stellt ebenfalls die vielen Möglichkeiten zur Gestaltung der Seite dar:

Der große Vorteil bei Canvas ist, dass die Anzeigen nicht in einem externen Browser, sondern direkt in der Facebook-App geöffnet werden. Dadurch werden Ladezeiten reduziert, welche eine große Bedeutung für den Erfolg von Landingpages haben.

Das moderne und ansprechende Design sowie die zahlreichen Möglichkeiten zur Gestaltung der Landingpages sprechen ebenfalls für Canvas. Vor allem im B2C-Bereich ist das Potenzial von Canvas groß, da hier die Möglichkeiten des Social Media Marketings und der Landingpages kombiniert werden können.

Mit mi-marketing die gewünschten Conversions erreichen

Landingpages bieten Ihnen die Möglichkeit zielorientiert Kunden auf eine Webseite zu leiten und Interaktionen (Leads) zu generieren. Nutzen Sie das Potenzial von Zielseiten und lassen Sie sich von den Experten von mi-marketing auf dem Weg zu Ihrer optimalen Landingpage beraten.

Ebenfalls bieten wir Ihnen die Möglichkeit der kostenlosen Analyse Ihrer bisherigen Landingpages. Dabei erhalten Sie neben der Analyse zusätzlich Tipps zur optimalen Gestaltung Ihrer Unterseiten.

Agentur, Inhouse oder Hybridlösung? Was ist die beste Wahl fürs Onlinemarketing

Onlinemarketing als Agenturleistung oder in der Inhouse-Abteilung?

Ein Unternehmen mit eigenem Webauftritt wird auf dem Weg zum Erfolg früher oder später die Thematik des Onlinemarketings aufgreifen. Dabei stellt sich in jedem Fall die entscheidende Frage, ob man hierfür eine spezialisierte Agentur beauftragt oder die eigenen Mitarbeiter mit den anfallenden Aufgaben der Vermarktung des Unternehmens, der Produkte und Dienstleistungen beschäftigt.

Eine absolute und richtige Lösung kann es hierfür natürlich nicht geben und leicht ist die Entscheidung ebenso wenig, auch wenn Geschäftsführer oft zu einem schnellen Schluss kommen, wenn sie die Nettokosten als primären Faktor betrachten und das Outsourcen der Marketing-Tätigkeiten deshalb ablehnen. In der Praxis sprechen zahlreiche Punkte für die Zusammenarbeit mit einer Onlinemarketing Agentur.

Kostenvorteil im Inhouse-Onlinemarketing?

Der Volksglaube besagt, dass Selbermachen kostengünstiger ist, als das Kaufen von Produkten oder Dienstleistungen. Auf das Onlinemarketing angewendet, würde man die Paket- oder Stundenpreise betrachten und die beschriebene These wäre fälschlicherweise schnell bestätigt.

Doch für die Berechnung der tatsächlichen Kosten sind nicht nur die gezahlten Preise für den Zukauf der Dienstleistung zu betrachten, sondern auf der anderen Seite beim Inhouse-Onlinemarketing auch die notwendigen Investitionen für das Erlernen des Fachwissens und die beständige Weiterbildung der Mitarbeiter. Als Grundsatz kann hierzu folgende, vereinfachte Gleichung dienen:

Kosten = Qualifikation + Personal + laufende Weiterbildung

Dies bedeutet, dass fehlendes Know-how in Sachen Onlinemarketing zunächst erlernt werden muss, was die Mitarbeiter am Ausüben der eigentlichen Geschäftstätigkeit hindert. Auch ist die ständige Veränderung des Marktes und die Erweiterung der Möglichkeiten, also z. B. neue Funktionen in der Suchmaschinenwerbung oder die rasante Entwicklung des Webdesigns und damit der Suchmaschinenoptimierung, zu beachten, wodurch zusätzlich Kosten für das Weiterbilden der Mitarbeiter entstehen.

Nicht zu unterschätzen sind außerdem die regelmäßig anfallenden Kosten der Onlinemarketing-Aufgaben für eine interne Stelle oder Abteilung. Mitarbeiter müssen ggf. kontinuierlich Zeit investieren, welche in kleinen Unternehmen von der eigentlichen Geschäftstätigkeit abgezweigt werden muss.

Die anfallenden Maßnahmen im Onlinemarketing sind dabei sehr vielfältig und folgende Aufgabenbereiche können dazu zählen:

 

  • Suchmaschinenoptimierung

    Tätigkeiten der Suchmaschinenoptimierung umfassen sämtliche Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Positionierung einer Webseite in der Google-Suche.

  • Suchmaschinenwerbung

    Im Rahmen der Suchmaschinenwerbung werden Google AdWords Kampagnen (Juli 2018 Umbenennung in Google Ads) erstellt, beobachtet, ausgewertet und optimiert.

  • Content Marketing

    Unterschiedlichste Inhalte für Webseiten, Newsletter, Blogs und sonstige Veröffentlichungen müssen erarbeitet.

  • Social Media Marketing

    Im Bereich des Social Media Marketings geht es um die Konzeption von Anzeigenkampagnen und die redaktionelle Betreuung von Unternehmensprofilen auf zahlreichen Plattformen, wie Facebook, Twitter, XING oder LinkedIn.


Fasst man also die Kosten der Erstschulung, der laufenden Betreuung und der notwendigen Weiterbildung zusammen, ergeben sich für die Inhouse-Lösung Preise, welche deutlich über den angebotenen Paket- und Stundenpreisen von renommierten Onlinemarketing Agenturen liegen.

Sind Agentur und Inhouse-Onlinemarketing gleichzeitig möglich?

Die Entscheidung zugunsten der Onlinemarketing Agentur, bei nicht ausreichend qualifiziertem Personal innerhalb des Unternehmens, erscheint aufgrund des Kostenaspektes recht einfach. Jedoch kann beim Hinzuziehen von externen Experten zu einer internen Abteilung auch für das Inhouse-Onlinemarketing argumentiert werden.

Eine solche Hybridlösung bietet sich in einigen Fällen durchaus an. Eine Agentur wird bspw. nur mit hohem Zeitaufwand das gleiche Maß an Firmen- und Branchenkenntnissen erreichen, welches die Beschäftigten des jeweiligen Unternehmens bereits besitzen. Deswegen spielen die Ziele und Aufgabenbereiche des Onlinemarketings hierbei eine besonders große Rolle. Ist durch die zusätzlichen Aufgaben ein Überschreiten der annehmbaren Workload für die Mitarbeiter absehbar, sollte das Beauftragen einer Agentur in Betracht gezogen werden.

Dabei muss nicht unbedingt zwischen den zwei Seiten gewählt werden, denn eine Erfolg bringende Koexistenz ist möglich und in der Praxis durchaus häufig anzutreffen. Beispielsweise können Agenturen zur Unterstützung in aufwendigeren und wissensbedürftigen Teilbereichen, wie z. B. der Suchmaschinenwerbung, beauftragt werden. Um hier eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu gewährleisten, ist jedoch ein großes Maß an Kommunikation und Kollaboration zwischen beiden Seiten notwendig.

Mit Agenturen und deren Expertise zum Erfolg

Entscheiden Sie sich für das Beauftragen einer spezialisierten Onlinemarketing Agentur, gewinnen Sie einen Partner für Ihr Unternehmen, welcher Ihnen nicht nur Kosten und Zeit spart, sondern Sie auch aktiv bei der Erreichung Ihrer Unternehmensziele unterstützt. Das Agenturmodell bringt weitere Vorteile mit sich:

Erfolgreich im Netz mit mi-marketing

Sind Sie noch auf der Suche nach einem kompetenten Partner in Sachen Onlinemarketing? Wir, die Onlinemarketing-Experten von mi-marketing, verhelfen als zertifizierter Google Partner Ihren AdWords bzw. Google Ads Kampagnen zu neuem Glanz, von der Erstellung über die Analyse bis hin zur Optimierung. Auch die langfristige Betreuung mit dem Ziel der Suchmaschinenoptimierung Ihrer Webseite stellt dank unserer Erfahrung und Marktkenntnis keine Hürde dar. Wir haben die Branche im Blick und verhelfen Ihrer Webseite zu mehr Sichtbarkeit im Netz.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann kontaktieren Sie uns und lassen Sie sich unverbindlich zu den Vorteilen der Onlinemarketing-Betreuung durch mi-marketing beraten, wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Retargeting - Nutzer ansprechen, die bereits Kontakt mit Ihrer Marke hatten

Komm doch mal wieder! – Der Nutzen von Retargeting

Ob eine Marketingkampagne Erfolg hat, hängt immer von zwei Faktoren ab: Wie viele Menschen erreicht meine Kampagne und welcher Anteil von diesen reagiert auf sie. Im Idealfall sind natürlich beide Werte so hoch wie möglich, doch leider stehen sie oft im Widerspruch.

Mithilfe entsprechender Technologie kann man speziell auf die Kunden abzielen, die in der Vergangenheit bereits in Kontakt mit einer Marke getreten sind – also die Webseite oder den Social Media Kanal des Unternehmens besucht haben. Das beschränkt zwar die Zielgruppe, doch da diese Personen bereits ein grundlegendes Interesse an einem Produkt oder einer Dienstleistung angezeigt haben, kann hier eine deutliche höhere Response Rate erreicht werden.

Dieser Ansatz nennt sich „Retargeting“ – Google hat mittlerweile aber ebenso den Begriff „Remarketing“ geprägt und verwendet ihn synonym. Doch neben Google nutzen auch Soziale Netzwerke wie Facebook oder LinkedIn diese Werbeform. Ist ein solches Vorgehen ratsam und wenn ja, wie funktioniert es?

Retargeting – So funktioniert’s

Philipp plant seinen nächsten Winterurlaub, in dem er snowboarden möchte. Um die passende Ausrüstung zu finden, stöbert er in einem auf Wintersport spezialisierten Onlineshop. Er schaut sich zwar ein bisschen auf der Seite um, kauft aber letztendlich nichts, da er sich nicht sicher ist, ob er das Geld schon ausgeben möchte.

Normalerweise wäre Philipp damit ein verlorener Kunde oder zumindest besteht die Gefahr, dass er denselben Onlineshop nie wieder besucht. Nutzt der Shop aber Retargeting, dann ist ein spezieller Code, das sogenannte Remarketing-Tag, auf der Seite hinterlegt.

Mithilfe von Cookies, also kompakten Datenpaketen, die auf dem Rechner des Nutzers gespeichert werden, kann nun die Datenspur eines Besuchers nachvollzogen und bei einem erneuten Webseitenaufruf seine Identität festgestellt werden. Der Shop kann dadurch seine individuellen Angebote am bisherigen Surfverhalten ausrichten und so entsprechend optimieren. Meistens bezieht sich Remarketing auf Werbebanner, kann im weiteren Sinne aber natürlich auch andere Formen, etwa E-Mail-Marketing, betreffen.

Wichtig ist: Das gilt auch, wenn sich Philipp nicht auf der Seite des Onlineshops befindet, sondern andere Internetseiten besucht. Dort können dann speziell angepasste Banner geschaltet werden. Entsprechend geführte Retargeting-Listen bestimmen, wer welche Anzeige zu sehen bekommt. Das ist gut für Philipp, schließlich interessiert er sich wahrscheinlich mehr für Wintersportausrüstung als für eine zufällig geschaltete Anzeige.

Für den Webshop bedeutet es, dass er seine Ressourcen gezielter einsetzen kann und kein Marketingbudget für Kunden verschwendet, die überhaupt nicht am Angebot interessiert sind. Damit das Sinn ergibt, muss das Netzwerk (also Partnerseiten, auf denen die Retargeting-Anzeigen zu sehen sind) sehr umfangreich sein, was angesichts der großen Reichweite von Anbietern wie Google oder Facebook aber kein Problem ist.

Das muss beim Remarketing beachtet werden

Damit Ihre Retargeting-Kampagne auch gelingt, möchten wir an dieser Stelle ein paar Tipps für Sie zusammenfassen:

  1. Lassen Sie Ihrer Zielgruppe Luft zum Atmen und rennen Sie Interessenten im Internet nicht hinterher, sonst fühlen sich diese schnell belästigt. Achten Sie also darauf, dass ein Nutzer Ihre Werbebanner nicht zu häufig zu sehen bekommt und begrenzen Sie die Schaltungen auf ein angemessenes Maß.
  2. Sich ständig wiederholende Werbung nervt. Passen Sie regelmäßig Ihre Remarketing-Listen an und achten Sie darauf, dass nicht Kunden, die auch nach mehrmaligem Nachhaken kein Interesse zeigen, oder die bereits gekauft haben, weiterhin die gleichen Banner sehen. Seien Sie kreativ!
  3. Eine gute Kampagne steht und fällt mit ihren Retargeting-Listen. Machen Sie sich Gedanken, teilen Sie Ihre Kunden in sinnvolle Gruppen auf – etwa nach dem Surfverhalten: „Käufer“, „Abbrecher“, „Sich-nur-Umschauer“.
  4. Cross-Selling und Synergieeffekte nutzen: Woran könnte ein Kunde, der bereits gekauft hat, noch interessiert sein? Dank Remarketing kann schnell zu den gekauften Schuhen noch eine farblich passende Handtasche kommen.
  5. „Similar Audiences“ von Google bzw. „Lookalike Audience“ von Facebook – so heißt die Funktion, mit der einem Seitenbesucher ähnelnde Nutzer identifiziert werden. Auf diese Weise können sogar ganz neue Kunden erschlossen werden.
  6. Passen Sie Ihre Gebote regelmäßig an. Sie konkurrieren um dieselben Anzeigenplätze wie „normale“ Werbekampagnen. Ist zum Beispiel bei einem neuen Produkt eine gute Gewinnmarge in Aussicht, dann kann es sich lohnen, vorher Ihr Gebot zu erhöhen.

Tracking von Nutzerdaten über Cookies im Browser

Gute Cookies? Böse Cookies?

Aus den dargestellten Gründen sollte sich jeder Werbetreibende im Netz zumindest mit Retargeting auseinandersetzen. Dank der hohen Response Rate, die mit diesem Ansatz einhergeht, können auch kleinere Kampagnen erfolgreich sein.

Ein Problem können jedoch Kunden darstellen, die sich durch das Aufzeichnen ihres Surfverhaltens unwohl fühlen. Diesen Nutzern kann man letztendlich nur raten, regelmäßig ihre Cookies zu überprüfen und gegebenenfalls zu entfernen.

 

Das Team von mi-marketing kann Sie natürlich jederzeit bei der Konzeption und Umsetzung Ihrer Remarketing-Kampagne unterstützen. Sprechen Sie uns einfach an!

Strategien, Chancen und Gefahren im Mobile Marketing

Mobile Marketing im Überblick – Werben, wo Augen sind

Fünfzig Millionen Deutsche, also über die Hälfte der Bundesbürger, besitzen aktuell ein Smartphone und auch die Verbreitung von Tablets nimmt weiter zu. Entsprechend werden auch Webseiten, von Spiegel Online bis zum Webshop, zunehmend von mobilen Geräten angesurft. Klar, dass sich auch das Marketing mit diesen Medien beschäftigen muss.

Mobile Marketing ist dabei weit mehr als nur In-App-Werbung und sollte auch von Unternehmen mitgedacht werden, die sonst nicht explizit etwas mit Smartphones zu tun haben. Wir geben einen Überblick zum Stand der Dinge im Mobile Marketing.

Mobile first! Responsive is Responsible

Die Bandbreite, die der Begriff „Mobile Marketing“ heute abdeckt, ist weitreichend und zieht sich von eigener Appentwicklung über mobiloptimierte Werbeinhalte bis hin zum SMS-Newsletter. Im Prinzip geht es um alle Kampagnen und Aktionen, die speziell auf mobile Endgeräte und deren eigene Anforderungen ausgerichtet sind.

Der Touchscreen, die kleinere Bildschirmgröße, sowie die ständige Erreichbarkeit des Endnutzers machen im Mobile Marketing neue Denkansätze möglich und nötig.

Doch die wichtigste Baustelle ist eine ganz andere: Obwohl bereits 25% der Webseitenaufrufe von mobilen Endgeräten erfolgen, haben viele Internetauftritte noch immer kein Responsive Design, werden also optisch nicht je nach genutztem Zugriffsmedium angepasst. Das ist problematisch, denn genau da sind ja meist die Informationen, die man potenziellen Kunden übermitteln möchte.

Besonders relevant ist das im Zusammenhang mit Googles neuer Mobile First-Strategie. Seit Ende 2016 wird die mobile Ansicht und Bedienbarkeit einer Webseite durch die Suchmaschine zuerst bewertet und erst im zweiten Schritt erfolgt die Analyse der Desktopvariante. Entsprechend kommt es seitdem auch zu spürbaren Abwertungen von Seiten ohne Mobiloptimierung im Suchmaschinenindex.

Chancen und Gefahren der mobilen Werbung

Gutes Mobile Marketing nutzt die technischen Möglichkeiten des Smartphones. Die GPS-Lokalisation ermöglicht etwa spezifisch ortsabhängige Werbemaßnahmen. Für ein Restaurant ist es unnötig, einen Kunden anzusprechen, der sich in einer anderen Stadt befindet und auch ein Ladengeschäft legt u. U. den Fokus auf die Laufkundschaft.

Neben der Technik des Smartphones, muss auch das Nutzungsverhalten der Konsumenten beachtet werden. Smartphone-Nutzer sind immer erreichbar, aber widmen dem Gerät selten die volle Aufmerksamkeit, etwa, wenn sie parallel fernsehen.

Botschaften müssen demnach kurz, schnell und unaufdringlich übermittelt werden.

Die Werbetoleranz der Nutzer ist in Apps eher gering, vor allem wenn eine App nicht kostenfrei ist. Ein Banner, den der Kunde zehn Sekunden lang nicht wegklicken kann, wird ihn nerven und sogar einen negativen Werbeeffekt haben. Der Effekt tritt auch auf, wenn Anzeigen ungewollt angeklickt werden, was bei Smartphones durch das Touchdisplay und den relativ kleinen Bildschirm auf mobil nicht optimierten Webseiten häufiger vorkommen kann.

Die richtige Strategie im Mobile Marketing

Letztendlich kann es keine allgemein richtige Strategie fürs Mobile Marketing geben, sondern nur eine individuelle.

Eigenentwickelte Apps zum Beispiel bieten die Chance, dass Nutzer regelmäßig mit dem Firmenlogo in Berührung kommen, erfordern aber technisches Know-how oder eine größere Investition und müssen natürlich auch noch einen nützlichen Zweck erfüllen. In-App-Banner haben einige Nachteile, aber sind sie im Hinblick auf die gewünschte Zielgruppe gut gestaltet und platziert (etwa für ein Spiel in einer artverwandten Anwendung), können sie dennoch erfolgreich sein.

Grundsätzlich sinnvoll und zwingend notwendig ist eine Umstellung von Webseiten auf das Responsive Design. In Suchanfragen wird die Seite dann besser gefunden und Kunden haben ein optimales Surfgefühl, da Inhalte lesbar und angepasst dargestellt werden. Bei Ihrer ganz individuellen Marketingstrategie beraten wir Sie gern und unterstützen Sie bei deren Umsetzung.

mi-marketing ist als Google Partner sowohl für die Betreuung von Kampagnen im Bereich der Mobile Werbung, ebenso wie für die Gestaltung und Optimierung von Mobile Websites zertifiziert.

Die Werbeformen auf YouTube bieten zahlreiche Möglichkeiten

YouTube und seine Werberelevanz

YouTube ist als größte und wichtigste Videoplattform heutzutage jedem ein Begriff. Doch YouTube ist längst weit mehr als nur ein Videoportal. Bereits seit einigen Jahren ist es nach Google die zweitgrößte Suchmaschine der Welt, und seine Bedeutung wächst weiter. Beispielsweise wachsen Suchanfragen zu Anleitungsvideos auf YouTube jährlich um 70 Prozent.

Nachdem im August 2005 das erste Video hochgeladen wurde, folgten die ersten Werbeanzeigen exakt zwei Jahre später – die YouTube Werbung feiert im August 2017 somit seinen 10. Geburtstag. Wir verschaffen Ihnen einen Überblick, welche Werbemöglichkeiten YouTube bietet und welche für Unternehmen besonders relevant sind.

Mit YouTube Werbung die richtige Zielgruppe erreichen

Allein in Deutschland zählt Googles Videoportal jeden Monat fast 40 Millionen Nutzer, weltweit etwa eine Milliarde und die Zugriffszahlen steigen jährlich. Dank der großen Reichweite eignet sich der Dienst hervorragend als Werbeplattform. Wenn Unternehmen auf YouTube werben wollen, haben sie verschiedenste Möglichkeiten ihre Zielgruppe(n) zu erreichen.

  • Sie können ihre Werbeanzeigen auf …
  • Kategorien,
  • Videos oder
  • YouTube-Kanäle ausrichten
  • … und ihre Zielgruppe nach…
  • Thema,
  • Interesse oder
  • Alter eingrenzen und ansprechen.

Der Hauptvorteil von YouTube aus Werbersicht ist die Möglichkeit, gewisse Zielgruppen speziell anzusprechen. Videos auf der Plattform richten sich meist an eine durch Inhalt, Altersstruktur oder andere Kriterien klar abgegrenzte Gruppe von Nutzern. So kann im B2C-Bereich eine Hautcreme auf einem Kosmetik-Kanal beworben werden oder im B2B-Umfeld Kredite für StartUps in Kanälen zum Thema Unternehmensfinanzierung.

Die Größe des Netzwerkes bietet schier unbegrenzte Möglichkeiten, seine Werbebotschaft je nach Kundenstruktur, dem Bedarf an Reichweite und entsprechend auch dem verfügbaren Werbebudget anzupassen. Dies ist insbesondere auch für lokale Mittelständler oder Gründer interessant, die oftmals wenig Geld für Marketing ausgeben können und zunächst auf regionaler Ebene agieren, denn auch im kleinen Rahmen finden sich viele passgenaue YouTube-Channels, deren Werbeflächen noch nicht durch „große“ Anbieter belegt sind.

Die verschiedenen YouTube Werbeformen

Auf die Frage, wie genau man YouTube als Werbeplattform erfolgreich nutzt, gibt es diverse Antworten. Neben dem Erstellen von eigenem Content auf einem unternehmenseigenen Kanal, können die Potenziale anderer YouTuber genutzt werden. Dabei gibt es zunächst die typischen Textanzeigen, welche innerhalb von Videos eingeblendet werden. Die klassische Bannerwerbung erscheint neben einem Video oder auf bestimmten Kanälen.

Mit YouTube Werbung die richtige Zielgruppe erreichen

Mit YouTube Werbung die richtige Zielgruppe erreichen

Die Formen der Videoanzeigen sind sehr vielfältig, wodurch das sogenannte TrueView-Angebot, das seit 2010 existiert, besonders interessant ist. Das sind Werbevideos, die vor dem eigentlichen YouTube-Video abgespielt werden. Der Nutzer bekommt die Möglichkeit, die Werbebotschaft nach fünf Sekunden zu beenden. Dem Werbenden entstehen in einem solchen Fall keine Kosten. Er muss nur zahlen, wenn sich ein Nutzer den Werbeclip mindestens 30 Sekunden (oder in voller Länge, falls dieser kürzer ist) anschaut. Ein Werbetreibender zahlt außerdem, wenn sich aktiv für seine Anzeige entschieden wird, indem sie angeklickt wird. Dadurch kann sichergestellt werden, dass die Werbung durch den Nutzer auch wahrgenommen wird und dass von vornherein interessierte Verbraucher erreicht werden. Das erhöht die Werbewirkung massiv, erfordert im Idealfall aber auch einen besonders interessanten bzw. ansprechenden Anfang des Werbeclips.

Daneben gibt es natürlich auch die Variante, Produkte an YouTuber zu senden, die diese dann gegen Bezahlung auf ihrem Kanal präsentieren. Auf diese Weise können sich Unternehmen die Popularität der sogenannten Influencer zunutze machen. Mit dieser Strategie wird in der Regel jedoch ein jüngeres Publikum angesprochen. Diese Placements eignen sich primär für B2C-Unternehmen, die Endverbraucher erreichen möchten.

Für Unternehmen lohnt sich YouTube

Alles in allem ist YouTube ein fast perfektes Werbemedium. Die Plattform bietet eine hohe und wachsende Reichweite, direkte Zielgruppenansprache, Skalierbarkeit und ein innovatives Abrechnungsmodell.

Kurzum: Vertreibt man nicht gerade Hygieneartikel für Senioren und hat man eine klare Vorstellung der eigenen Zielgruppe, dann lohnt sich auch für Gründer und Mittelständler eine Marketingstrategie für Googles Videoportal. Wir beraten Sie gern ausführlicher zu den Werbemöglichkeiten auf YouTube und unterstützen Sie bei Ihren Werbekampagnen.

 

Onlinemarketing vs. Print: Zahlen des Mittelstandes

Wie entscheidet sich der Mittelstand? Onlinemarketing oder Printwerbung?

Schnell bekommt man auf einer Firmenveranstaltung einen Flyer in die Hand gedrückt oder betrachtet im Vorbeigehen Plakate, Pappaufsteller und Banner. Doch wie effektiv ist diese Form der Werbung im Jahr 2016? Ist es nicht so, dass man das Plakat oder das Banner vergisst und der Flyer bei der nächsten Gelegenheit im Müll landet?

Die von TNS Infratest durchgeführte Marketingstudie des deutschen Mittelstandes beschäftigt sich mit herrschenden Trends im B2B-Marketing. Die Befragung von 960 Unternehmen in 11 verschiedenen Branchen liefert dabei interessante Ergebnisse über die Entwicklung und die wichtigsten Aufgaben sowie Maßnahmen zur Erreichung von Zielen im Marketing.

Die wichtigsten Marketingmaßnahmen

85% der befragten Unternehmen stimmten der Darstellung von Produkt- bzw. Servicequalität als wichtigster Marketingmaßnahme zu. Die Gewinnung von Interessenten und das Kommunizieren der eigenen Innovationsführerschaft sind zwei weitere Aufgaben, die als besonders bedeutend angesehen werden.

Balkendiagramm - Relevanz von Marketingaufgaben

Quelle: Marketingstudie im deutschen Mittelstand 2016 von TNS Infratest

Anteil der Online-Ausgaben am Marketingbudget

Bereits heute wird ca. ein Viertel der Marketingausgaben in Online-Maßnahmen investiert. Es wird kalkuliert, dass diese Ausgaben innerhalb der nächsten zwei Jahre sogar auf ein Drittel steigen werden. Die Größe des Unternehmens spielt dabei eine entscheidende Rolle, denn große Unternehmen mit etwa 200-500 Mitarbeitern geben derzeit weniger Marketingbudget für Online-Werbemaßnahmen aus als kleine Unternehmen, bei denen Streuverluste möglichst vermieden werden sollten. Die Bedeutung des Onlinemarketings wird immer wichtiger und das Budget dafür erhöht sich jährlich um 20%.

Die Unternehmenswebseite wird von 91% der Befragten mit Abstand als wichtigste Maßnahme zur Zielerreichung im Onlinemarketing gesehen. Unternehmen, welche sich als besonders profitabel eingeschätzt haben, bemessen Aktivitäten zur Suchmaschinenoptimierung mit einer Relevanz von 62% und Maßnahmen des E-Mail-Marketings mit 53%. Google-Anzeigen, Social Media und Blogs spielen eine untergeordnete Rolle, dürfen aber laut der Umfrage branchenabhängig ebenso wenig vernachlässigt werden.

Relevanz für Kunden – Vergleich der Marketingkanäle im Online- und Offline-Bereich

Im Vergleich der einzelnen Maßnahmen aus Online- und Offlinemarketing zeigt sich, dass die Unternehmenswebseite als wichtigster Kanal gesehen wird und somit das essenziellste Marketinginstrument darstellt. Nicht nur bei der Vermittlung von Wettbewerbsvorteilen, sondern auch bei der Kunden- und Interessentengewinnung liegt sie deutlich vorn. Im Onlinesegment sehen die Befragten nach dem Internetauftritt das E-Mail-Marketing als attraktivste Methode diese Marketingziele zu erreichen.

Flyer und Kataloge werden im Offline-Bereich noch vor Messeauftritten als relevantestes Mittel gesehen, um sich von der Konkurrenz abzuheben und die eigenen Stärken zu kommunizieren. Die Werbematerialien sollten inhaltlich und stilistisch stets auf die Webseite abgestimmt sein, damit die Wiedererkennung der eigenen Marke über alle Bereiche gewährleistet ist und das ganzheitliche Konzept stimmig ist. Nach wie vor ist Printwerbung ein populäres Element – die Unternehmenswebseite, als wichtigste Anlaufstelle für Kunden, ist als Marketingmaßnahme jedoch nicht mehr wegzudenken.

Handlungsempfehlungen

Was bedeutet das für Ihr Marketing? In der Studie werden Handlungsempfehlungen vorgeschlagen und Hinweise gegeben. Hier die wichtigsten zusammengefasst:

    • Finden Sie einen guten Mix und richten Sie Ihre Marketingaktivitäten nicht zu einseitig aus. Ein Patentrezept existiert nicht und je nach Branche und Unternehmensgröße liegen andere Anforderungen vor. Fakt ist jedoch, dass die Bedeutung des Onlinemarketings stetig steigt und dessen Relevanz daher nicht vernachlässigt werden darf.
    • Sorgen Sie für ein optimales Zusammenspiel aller Maßnahmen und eine konstistente Außendarstellung, damit sich ein einheitliches und für die Zielgruppe stimmiges Bild ergibt.
    • Differenzieren Sie sich von Ihren Wettbewerbern und stellen Sie Ihre Produkt- und Servicequalität in den Mittelpunkt.
    • Obwohl das Onlinemarketing-Budget jährlich um etwa 20% wächst, bleibt Offlinemarketing weiterhin relevant. Gerade große Unternehmen sollten klassische Druckwerbemittel nicht vernachlässigen.
    • Hauptaugenmerk sollte immer auf der eigenen Webseite liegen. Sie stellt das grundlegende Mittel dar, um Ihr Unternehmen zu präsentieren. Neben der Aktualität spielt die Auffindbarkeit eine entscheidende Rolle, wodurch auch weiterhin viel Wert auf Suchmaschinenoptimierung gelegt werden sollte.

Als Fazit lässt sich festhalten, dass die Bedeutung der Printwerbung auch im Jahr 2016 nicht vernachlässigt werden sollte, jedoch sind die Marketingtrends klar erkennbar. Die Studie zeigt, dass eine Unternehmenswebseite für die Wahrnehmung Ihrer Kunden essentiell und Onlinemarketing kein Trend ist.

Affiliate Marketing - Ein Kanal im Onlinemarketing

Affiliate Marketing – Ein Geschäftsmodell dank Amazon

Auf einer Cocktailparty 1997 sprach eine junge Frau mit Jeff Bezos, dem Gründer von Amazon, über ihre Webseite. Sie wollte in Erfahrung bringen, ob es eine Möglichkeit gibt, Bücher gegen Provision auf Amazon zu vertreiben – die Idee des Affiliate Marketings war geboren. Bis heute ist es ausschlaggebend für Amazons Erfolg und Popularität.

Was ist Affiliate Marketing?

Den Grundgedanken des Affiliate-Prinzips gab es schon vor 1997 im traditionellen Offlinemarketing. Aufgegriffen wurde es von bekannten Strukturen der Vertriebs- und Netzwerkpartner. Der Partner oder auch Affiliate vermarktet Produkte eines anderen Unternehmens, auch Merchant genannt, auf seiner Webseite. Für jede Transaktion oder Verkauf, welcher durch seine Werbemaßnahmen hervorgerufen wurde, erhält der Affiliate eine Provision. Die Höhe der Provision ist individuell verhandelbar.

Amazon als Beispiel ist sowohl ein Affiliate als auch ein Merchant. Zum einen erhält Amazon Provisionen von verlinkten Produkten anderer Händler und gleichzeitig bietet der eCommerce Riese die Möglichkeit Produkte auf der eigenen Webseite zu vermarkten. Affiliate Netzwerke wie zanox oder affili.net helfen bei der Vermittlung zwischen Merchants und Affiliates. Unternehmen bieten Partnerprogramme für verschiedene Produktkategorien an und Partner registrieren sich über das Netzwerk als Teilnehmer.

Nicht alle Händler, die Affiliate Partnerschaften anbieten, sind über solche Netzwerke registriert. Viele Unternehmen pflegen diese Verbindungen in vollständiger Eigenregie. Die Teilnahme an einem Affiliateprogramm ist, anders als bei Reseller- oder Franchise-Programmen, in der Regel kostenlos und wird auf Erfolgsbasis vergütet.

Was ist Tracking und welche Rolle spielen Cookies dabei?

Wer als Affiliate erfolgreich Geld verdienen will, sollte für seine Webseite eine Suchmaschinenoptimierung durchführen lassen und nachhaltiges Onlinemarketing betreiben. Nur so können Besucher auf eine Webseite gelockt und deren Aufmerksamkeit auf die Angebote der Merchants gelenkt werden.

Um die Angebote zu vertreiben, werden durch die Affiliate Anbieter häufig Werbemittel zur Verfügung gestellt. Diese gibt es in den verschiedensten Arten und Formen. Alle haben sie eins gemeinsam – den Link, welcher zum Produkt auf der Webseite des Händlers führt. Dieser Link enthält einen Partnercode. Gelangt nun ein Besucher der Webseite so auf die Webseite des Merchants und tätigt dort die gewünschte Handlung, wie z. B. einen Kauf oder das Hinterlassen seiner Adresse, so wird der Affiliate mit der vereinbarten Provision vergütet. Nichts anderes bedeutet Tracking.

Cookietracking wird beim Affiliate Marketing am häufigsten verwendet. Ein Cookie ist eine Datei, die entweder permanent oder nur über einen bestimmten Zeitraum vom Browser des Besuchers gespeichert wird. Hinter den Angeboten eines Merchants auf der Webseite des Affiliates wird also ein Cookie mit der ID des Affiliates hinterlegt. Nach einem erfolgten Kauf kann der Merchant also nachvollziehen durch welchen Link der Kunde zum Produkt gelangt ist.

Vermittelte Nutzer werden mittels Cookies getrackt

Zur Zuordnung eines vermittelten Nutzers muss ein Cookie angelegt werden

Da Cookies über einen längeren Zeitraum existieren kann bei einem erneuten Besuch der Webseite, der Kunde wieder identifiziert werden. Auf diese Weise können auch Transaktionen oder Wiederholungskäufe, die erst zu einem späteren Zeitpunkt ausgelöst werden, dem Affiliate zugeordnet werden. Anders als bei Amazon, das eine Cookie-Lebenszeit von wenigen Stunden vorgibt, pendelt sich der Durchschnitt bei zwanzig Tagen ein.

Welche Provisionsmodelle gibt es?

Provisionen zu erhalten ist der ausschlaggebende Anreiz, Affiliate Marketing überhaupt erst zu betreiben und die Produkte des Merchants zu bewerben. Im Folgenden werden die gängigsten Methoden kurz beschrieben.

Pay per Sale

Pay per Sale ist die klassische Form der Vergütung im Affiliate Marketing. Hierbei erhält der Partner für jeden Verkauf, welcher durch seine Werbeaktivität abgeschlossen wurde, die vereinbarte Provision. Die Höhe der Vergütung ist von der Produktart abhängig. So liegt die Provision bei den meisten Produkten, wie z. B. Bücher, Kleidung, Nahrungsergänzungsmittel, zwischen 5 und 15% des Verkaufspreises.

Pay per Lead

Mit einem Lead ist aus Marketingsicht ein potenzieller Kunde gemeint. Im Affiliate Kontext versteht man je nach Branche des Merchants auch darunter die Herbeiführung eines Vertrags – oder anderweitig gearteten Abschlusses. So werden zum Beispiel bei einer Bank 4€ dafür gezahlt, wenn die Vermittlung durch den Affiliate einen Kunden dazu veranlasst, ein Konto zu eröffnen. Im Gegensatz dazu bezahlt ein Versicherungsunternehmen 4€ für jede Adresse von Interessenten die bereit waren, diese persönlichen Angaben dem Merchant zur Verfügung zu stellen.

Pay per Click

Bei dieser Form der Vergütung wird jeder Klick auf einen Banner oder Textlink  honoriert. Hierfür liegt die Höhe zwischen 0,03€ und 0,25€. Dieses Provisionsmodell ist im Affiliate Marketing eher selten anzutreffen.

Pay per E-Mail

Beim Pay per E-Mail, ähnlich zum Pay per Lead, erhält der Affiliate für jeden Besucher, der seine E-Mail Adresse beim Merchant hinterlässt, ein Entgelt. E-Mail Adressen können durch Anmeldungen zu einem Newsletter oder aber durch das Eintragen in Verteilerlisten abgegeben werden.

Lifetime-Provision

Diese Form der Provision erhält der Affiliate für alle Folgekäufe eines einmalig vermittelten Kunden. Beim Erstkauf wird dabei die Partner ID des Affiliate beim Kunden in der Kundendatenbank oder aber eine Cookie ohne begrenzte Lebenszeit hinterlegt. So kann in den meisten Fällen bei jedem Folgekauf eindeutig zugeordnet werden, durch wen der Kunde anfangs geworben wurde.

Trotz, dass ein Affiliate abhängig von Provisionshöhe und –änderungen der Merchants ist oder den Bedingungen der Affiliate Netzwerke untersteht, ist es eine lukrative Methode, Geld mit dem Betrieb einer Webseite zu verdienen. Der vollständigen Abhängigkeit zu Merchants kann man mit der Teilnahme an mehreren Partnerprogrammen größtenteils aus dem Weg gehen. Wie viel Erfolg sich mit diesem Geschäftsmodell erreichen lässt, zeigt uns Amazon. Dazu sollte die eigene Webseite jedoch informativ, ansprechend und suchmaschinenoptimiert sein.