Inhalt, Form und Kanal, entscheidende Eckpunkte im Content Marketing

Viele Wege führen nach Rom – ein kurzes Howto für’s Content Marketing

Die Zeiten, in denen Webauftritte von Unternehmen lediglich aus ein paar allgemeinen Informationen, dem Produktkatalog und einem Impressum bestanden, liegen längst hinter uns. Content Marketing als neuer ganzheitlicher Ansatz setzt sich immer stärker durch. Worum es sich dabei handelt und welche Vorteile es bietet, haben wir schon einmal in einem Blogartikel beschrieben.

Kurz zusammengefasst ist Content Marketing auf den Kundennutzen ausgerichtetes Erzeugen zusätzlicher Inhalte, etwa in Form von Blogbeiträgen, Newslettern, Infografiken, aber auch Videos, Tests und Spielen.

Content Marketing kann also so ziemlich alles sein. Heißt das, dass ich auch alle möglichen Mittel und Wege nutzen sollte? Die Antwort ist natürlich: Kommt darauf an. Heute soll es daher um die strategischen Unternehmensentscheidungen im Bezug aufs Content Marketing gehen.

Wer bin ich und was sage ich?

Content Marketing sollte sich immer an der Unternehmensausrichtung beziehungsweise -identität orientieren. Im B2B-Bereich sind harte Fakten und zusätzliche Informationen durch Fallstudien und Infografiken wichtig. Das heißt aber nicht, dass nicht auch hier eine direkte Kommunikation über Newsletter und Blogbeiträge sinnvoll sein kann.

Der Ansatz, zum Beispiel über Humor in Form eines lustigen Videos die eigene Marke mit Emotionen aufzuladen, ist dementsprechend eher für den B2C-Bereich geeignet. Der Unterschied besteht eher in der Art der Ansprache als der Wahl der Wege. Ob Informationen über grafisch aufbereitete Texte, Videoclips oder sogar per Podcast übermittelt werden, ist gar nicht so wichtig, solange Inhalte gut aufeinander abgestimmt sind und der Kommunikationsweg vom Kunden akzeptiert wird.

Ein Webauftritt ist kein Roman

Grundlegendes Ziel des Content Marketings ist es, Nutzer bei Laune zu halten. Zwar sind natürlich die textlichen Inhalte extrem wichtig, um Informationen zu übermitteln, aber dazu müssen sie eben auch gelesen werden.

  • Bunte Grafiken steigern die Leselust,
  • Content mit passenden Bildern wird häufiger betrachtet
  • und ein angenehmer Ersteindruck erhöht die Verweildauer auf einer Webseite.

Generell sollte man sich fragen, welche Inhalte man selbst generieren kann oder ob das Involvieren externer Dienstleister sinnvoll sein könnte. Zentrale Frage muss immer sein, woran die eigenen Kunden überhaupt interessiert sind. Hierzu sollte man beobachten, wie Besucher auf die eigene Webseite kommen beziehungsweise über welche Suchbegriffe Kunden auf die Seite aufmerksam werden. Alternativ können kleine Umfragen, oder einfach das direkte Gespräch weiterhelfen.

Der Weise nutzt Verweise

Werden mehrere Kommunikationswege genutzt, dann ist es sinnvoll, sie auch zu verknüpfen. So kann in einem Facebookpost auch auf einen Blogartikel auf der eigenen Seite hingewiesen werden, falls diese thematisch zusammenpassen. Auch Links auf externe Inhalte sind grundsätzlich verwendbar, wenn sie weiterführende Informationen enthalten. Dabei sollte allerdings darauf geachtet werden, dass ein Beitrag nicht zur reinen „Linkschleuder“ verkommt, sondern auch eigenen Content vermittelt.

Grundsätzlich ist die Verwendung möglichst vieler Kommunikationswege für den Aufbau einer relevanten Reichweite immer sinnvoll. Das entscheidende Kriterium ist hierbei eher die Akzeptanz beziehungsweise das Ausmaß der Nutzung durch die Kunden und damit letztlich die Wirtschaftlichkeit einzelner Kanäle.

Fazit: Content Marketing – Was ist richtig?

Es muss klar sein, dass es nicht die eine perfekte Content-Marketing-Strategie gibt. Man sollte sich nicht davor scheuen, verschiedene Ansätze auszutesten. Unternehmenskommunikation muss keine einseitige Sache sein. Wenn unklar ist, welche Inhalte Kunden interessieren und wie verschiedene Kommunikationswege ankommen, kann es helfen sie einfach zu fragen beziehungsweise deren Reaktion auf verschiedene Ansätze zu erfassen. Zwar benötigt zum Beispiel der Aufbau einer gut besuchten Facebookseite etwas Zeit, aber trotzdem lohnt es sich, regelmäßig die Erfüllung der eigenen strategischen Ziele zu überprüfen.

Falls Sie Unterstützung bei der Konzeptionierung und Umsetzung Ihrer Content-Marketing-Strategie suchen, nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf. Wir helfen Ihnen gern weiter.

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