Archiv für das Jahr: 2016

Onlinemarketing vs. Print: Zahlen des Mittelstandes

Wie entscheidet sich der Mittelstand? Onlinemarketing oder Printwerbung?

Schnell bekommt man auf einer Firmenveranstaltung einen Flyer in die Hand gedrückt oder betrachtet im Vorbeigehen Plakate, Pappaufsteller und Banner. Doch wie effektiv ist diese Form der Werbung im Jahr 2016? Ist es nicht so, dass man das Plakat oder das Banner vergisst und der Flyer bei der nächsten Gelegenheit im Müll landet?

Die von TNS Infratest durchgeführte Marketingstudie des deutschen Mittelstandes beschäftigt sich mit herrschenden Trends im B2B-Marketing. Die Befragung von 960 Unternehmen in 11 verschiedenen Branchen liefert dabei interessante Ergebnisse über die Entwicklung und die wichtigsten Aufgaben sowie Maßnahmen zur Erreichung von Zielen im Marketing.

Die wichtigsten Marketingmaßnahmen

85% der befragten Unternehmen stimmten der Darstellung von Produkt- bzw. Servicequalität als wichtigster Marketingmaßnahme zu. Die Gewinnung von Interessenten und das Kommunizieren der eigenen Innovationsführerschaft sind zwei weitere Aufgaben, die als besonders bedeutend angesehen werden.

Balkendiagramm - Relevanz von Marketingaufgaben

Quelle: Marketingstudie im deutschen Mittelstand 2016 von TNS Infratest

Anteil der Online-Ausgaben am Marketingbudget

Bereits heute wird ca. ein Viertel der Marketingausgaben in Online-Maßnahmen investiert. Es wird kalkuliert, dass diese Ausgaben innerhalb der nächsten zwei Jahre sogar auf ein Drittel steigen werden. Die Größe des Unternehmens spielt dabei eine entscheidende Rolle, denn große Unternehmen mit etwa 200-500 Mitarbeitern geben derzeit weniger Marketingbudget für Online-Werbemaßnahmen aus als kleine Unternehmen, bei denen Streuverluste möglichst vermieden werden sollten. Die Bedeutung des Onlinemarketings wird immer wichtiger und das Budget dafür erhöht sich jährlich um 20%.

Die Unternehmenswebseite wird von 91% der Befragten mit Abstand als wichtigste Maßnahme zur Zielerreichung im Onlinemarketing gesehen. Unternehmen, welche sich als besonders profitabel eingeschätzt haben, bemessen Aktivitäten zur Suchmaschinenoptimierung mit einer Relevanz von 62% und Maßnahmen des E-Mail-Marketings mit 53%. Google-Anzeigen, Social Media und Blogs spielen eine untergeordnete Rolle, dürfen aber laut der Umfrage branchenabhängig ebenso wenig vernachlässigt werden.

Relevanz für Kunden – Vergleich der Marketingkanäle im Online- und Offline-Bereich

Im Vergleich der einzelnen Maßnahmen aus Online- und Offlinemarketing zeigt sich, dass die Unternehmenswebseite als wichtigster Kanal gesehen wird und somit das essenziellste Marketinginstrument darstellt. Nicht nur bei der Vermittlung von Wettbewerbsvorteilen, sondern auch bei der Kunden- und Interessentengewinnung liegt sie deutlich vorn. Im Onlinesegment sehen die Befragten nach dem Internetauftritt das E-Mail-Marketing als attraktivste Methode diese Marketingziele zu erreichen.

Flyer und Kataloge werden im Offline-Bereich noch vor Messeauftritten als relevantestes Mittel gesehen, um sich von der Konkurrenz abzuheben und die eigenen Stärken zu kommunizieren. Die Werbematerialien sollten inhaltlich und stilistisch stets auf die Webseite abgestimmt sein, damit die Wiedererkennung der eigenen Marke über alle Bereiche gewährleistet ist und das ganzheitliche Konzept stimmig ist. Nach wie vor ist Printwerbung ein populäres Element – die Unternehmenswebseite, als wichtigste Anlaufstelle für Kunden, ist als Marketingmaßnahme jedoch nicht mehr wegzudenken.

Handlungsempfehlungen

Was bedeutet das für Ihr Marketing? In der Studie werden Handlungsempfehlungen vorgeschlagen und Hinweise gegeben. Hier die wichtigsten zusammengefasst:

    • Finden Sie einen guten Mix und richten Sie Ihre Marketingaktivitäten nicht zu einseitig aus. Ein Patentrezept existiert nicht und je nach Branche und Unternehmensgröße liegen andere Anforderungen vor. Fakt ist jedoch, dass die Bedeutung des Onlinemarketings stetig steigt und dessen Relevanz daher nicht vernachlässigt werden darf.
    • Sorgen Sie für ein optimales Zusammenspiel aller Maßnahmen und eine konstistente Außendarstellung, damit sich ein einheitliches und für die Zielgruppe stimmiges Bild ergibt.
    • Differenzieren Sie sich von Ihren Wettbewerbern und stellen Sie Ihre Produkt- und Servicequalität in den Mittelpunkt.
    • Obwohl das Onlinemarketing-Budget jährlich um etwa 20% wächst, bleibt Offlinemarketing weiterhin relevant. Gerade große Unternehmen sollten klassische Druckwerbemittel nicht vernachlässigen.
    • Hauptaugenmerk sollte immer auf der eigenen Webseite liegen. Sie stellt das grundlegende Mittel dar, um Ihr Unternehmen zu präsentieren. Neben der Aktualität spielt die Auffindbarkeit eine entscheidende Rolle, wodurch auch weiterhin viel Wert auf Suchmaschinenoptimierung gelegt werden sollte.

Als Fazit lässt sich festhalten, dass die Bedeutung der Printwerbung auch im Jahr 2016 nicht vernachlässigt werden sollte, jedoch sind die Marketingtrends klar erkennbar. Die Studie zeigt, dass eine Unternehmenswebseite für die Wahrnehmung Ihrer Kunden essentiell und Onlinemarketing kein Trend ist.

Podcast - ein neuer Kanal im Marketingmix

Podcast – Der Geheimtipp im Marketing?

„Podcasting bezeichnet das Anbieten abonnierbarer Mediendateien über das Internet.“

So lautet die knappe Wikipedia-Definition. Das klingt zunächst unspektakulär, doch für Unternehmen könnte genau in dieser Einfachheit eine interessante Möglichkeit bestehen, Content zu erzeugen und/oder Zielgruppen anzusprechen.

Seit Jahren erleben Podcasts als Medium ein stetes Wachstum. Vorreiter sind wie bei vielen internetbezogenen Themen auch hier die USA. Fast die Hälfte der US-Bürger ab 12 Jahren kann mit dem „Internetradio“ etwas anfangen. Allein über iTunes sind mittlerweile mehr als 250.000 verschiedene Podcasts abrufbar. Der bisher erfolgreichste Podcast Serial wurde über 2,2 Millionen mal abonniert.

Aber auch in Deutschland nimmt die Bedeutung des Mediums zu, vor allem beim internetaffinen jüngeren Publikum. Immerhin fünf Prozent der 14- bis 29-Jährigen hören täglich Podcasts – Tendenz steigend. Dabei reicht die Bandbreite der Themen von Wirtschaftsnews über Podcasts rund ums Kochen bis hin zur regelmäßigen Videobotschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Zu ziemlich jedem Themengebiet lässt sich auch ein passender Podcast finden.

Wie können nun Unternehmen diesen Trend fürs eigene Marketing nutzen?

Ein Podcast als Werbeplattform

Die augenscheinliche Möglichkeit besteht darin, in fremden Podcasts eigene Werbung zu schalten. Während dies in den USA schon längst üblich ist, wird im werbekritischeren Deutschland bisher nur spärlich in Podcasts geworben. Dabei bietet dieses Medium viele Vorteile gegenüber den klassischen Medien.

  • Durch die große Bandbreite an Themen, kann man sehr gezielt ein ganz bestimmtes Publikum ansprechen und so die Streuverluste minimieren – wer einen Podcast zu aktuellen Entwicklungen auf dem Automobilmarkt hört, der wird sich auch sonst eher für Produkte rund ums Thema Kfz interessieren.
  • Allgemein ist hier die Werbeakzeptanz der Nutzer höher als in anderen Medien, denn üblicherweise ist Podcastwerbung eher kurz und inhaltlich eingebunden.
  • Ein weiterer Vorteil liegt in der guten Nachvollziehbarkeit bei der Frage, wie viele Nutzer tatsächlich erreicht werden konnten. Abonnenten- und Downloadzahlen sind deutlich realitätsnähere Indikatoren als beispielsweise die doch eher schwammigen Zuschauer- beziehungsweise Zuhörerquoten im Fernsehen und im Radio.

Podcasts gibt es mit verschiedenster Reichweite oder auch mit regionalem Bezug – so findet auch der Mittelständler eine passende und vor allem bezahlbare Werbeplattform.

Unternehmenspodcast als eigener Contentkanal

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, selbst Podcasts als eigenen Content zu produzieren oder produzieren zu lassen und so einen weiteren Kanal für die Kundenkommunikation zu nutzen. In Deutschland produziert beispielsweise die Helmholtz-Gemeinschaft den „Resonator“ oder der Freistaat Bayern „#hockdiher“.

Wichtig ist dabei: Ein Podcast sollte nicht nur als ausgedehnte Dauerwerbesendung begriffen werden, sondern wie immer im Content-Marketing für den Kunden tatsächlich interessante Inhalte übermitteln. Der Vorteil ist, dass Kunden, die einen Podcast abonnieren, eine proaktive Hörerschaft und damit auch sehr marketingrelevant sind.

Die Unternehmensgröße muss dabei nicht unbedingt eine Rolle spielen. Auch wenn große Unternehmen natürlich bessere Möglichkeiten haben, etwa Fremdproduktionen zu bezahlen, ist das Medium gut skalierbar und grundlegend wird nur ein Mikrofon beziehungsweise eine Kamera und natürlich Kreativität beim Inhalt zur Produktion benötigt.

Denkbar ist darüber hinaus auch ein interner Einsatz von Podcasts zur Mitarbeiterschulung, um Neuerungen gut zugänglich ans eigene Personal zu kommunizieren. Statt im schnöden Schulungsraum können Inhalte auf dem Arbeitsweg gehört werden. Notfalls kann man den Podcast immer unterbrechen oder etwas erneut anhören.

Podcasting – Ist das auch was für mich?

Vieles spricht also für den verstärkten Einsatz von Podcasts im Marketing. Der Markt ist wachsend, aber in Deutschland dafür relativ unerschlossen und die mobile Mediennutzung setzt sich zunehmend durch. Hier kann sich ein Unternehmen wirklich von der Konkurrenz abgrenzen. Wie immer im Marketing sollte man bei der Entscheidungsfindung sein Unternehmen und seine Zielgruppe gut kennen. Sowohl als Werbeträger, als auch als eigener Content eignen sich Podcasts vor allem, wenn…

  • Kunden eher jung sind („Digital Natives“) und
  • das Unternehmen einen thematisch klar definierten Kompetenzbereich hat.

Ist dies gegeben, können Podcasts für Unternehmen jeder Größe eine interessante Möglichkeit darstellen, den eigenen Marketing-Mix zu erweitern. Wir von mi-marketing unterstützen Sie gern bei der Konzipierung eines passenden Angebots für Ihr Unternehmen.

Befindet sich Google+ auf dem absterbenden Ast?

Das Ende eines sozialen Netzwerks – Wann stirbt Google+?

Ein guter ausgewogener Marketing-Mix bedient verschiedene Kanäle, soviel ist klar. Bedeutet das auch zwangsläufig die Nutzung diverser Profile auf allen verfügbaren sozialen Medien? Die Frage stellt sich insbesondere im Hinblick auf Google+, das soziale Netzwerk des kalifornischen Internetgiganten. Denn nach einem großen Hype zum Start Mitte 2011, wurde es immer ruhiger um Googles Facebookkonkurrenten. Trotz hoher Nutzerzahlen verlor das Netzwerk zunehmend an Relevanz. Lohnt es sich für Unternehmen noch, diesen Kanal zu nutzen? Ist ein Comeback von Google+ überhaupt denkbar?

Kleiner Einstieg zu Google+

Online ist der Dienst seit dem 28. Juni 2011, zunächst lediglich auf Einladung anderer Nutzer, kurz darauf völlig frei zugänglich. Als Features wurde zum einen die Möglichkeit genannt, Beziehungen auch nur einseitig anzulegen und zum anderen die Existenz sogenannter Circles, also das Einteilen von Kontakten in Gruppen, um so die Kommunikation nach außen besser steuern zu können. Ansonsten stellt Google+ ein typisches soziales Netzwerk dar, mit der Möglichkeit Profilinformationen anzulegen, Bilder hochzuladen und in Alben zu organisieren usw. Indirekt kann sicher auch die Verknüpfung in die restliche Google-Infrastruktur als Feature betrachtet werden, also die Integration anderer Dienste wie etwa Google Hangout oder YouTube.

Seit dem Start ist die Zahl der Accounts stetig wachsend, von 170 Millionen in 2012 bis zu drei Milliarden im Jahr 2016. Ob diese Zahlen aussagekräftig für die Relevanz des Dienstes sind, ist allerdings zu bezweifeln, denn inaktive Nutzer löschen in der Regel nicht ihren alten Account und viele User, etwa Android-Nutzer, sind automatisch angemeldet, ohne Google+ aktiv zu nutzen. Nur neun Prozent der registrierten haben überhaupt jemals etwas gepostet. Insofern täuschen Nutzerzahlen hier nur über die tatsächliche allgemeine Inaktivität hinweg. Insgesamt fällt die Zahl der Alleinstellungsmerkmale eher dürftig aus. Keins der angebotenen Features konnte große Nutzerzahlen von den bereits bestehenden Angeboten abwerben. Nach einer belebten Frühphase wurde es daher nach und nach ruhiger um Google+.

Die Nachteile aus Marketingsicht

Kommunikation kann nur gelingen, wenn es auch ausreichend Empfänger gibt. Die geringe Aktivität auf Google+ macht den Dienst daher auch aus Marketingsicht uninteressanter. Es gibt weder ein eigenes Anzeigenformat, noch tauchen Anzeigen von Adwords (im Juli 2018 in Google Ads umbenannt) auf. Auch das lokale Branchenbuch Google+ Local wurde auf Grund geringer Nutzung schrittweise zurückgefahren. Viele Features, etwa die Integration von Beiträgen des sozialen Netzwerks in passende Suchanfragen, böten theoretisch gute Kommunikationswege. Nutzer könnten mit einem Angebot konfrontiert werden, wenn sie sich ohnehin mit dem Themengebiet beschäftigen und entsprechende Suchanfragen stellen. Die dazu notwendige aktive und gut vernetzte Community konnte Google+ aber bisher nicht wirklich generieren. Entsprechend gering fällt daher auch die bisherige Nutzung für Marketingzwecke aus.

Stirbt das soziale Netzwerk Google+?

Kann Google+ innerhalb der sozialen Netzwerke bestehen?

Weniger ist mehr

Tatsache ist trotz allem: Noch ist der Dienst online. Zwar erscheint es angesichts des Zustands von Google+ nicht sinnvoll, in die Nutzung dieses Kanals einzusteigen, doch falls bereits ein laufendes Profil mit einigen Followern besteht, kann es durchaus sinnvoll sein, auch weiterhin Google+ zu nutzen. In der Regel gilt dies wohl aber hauptsächlich für einzelne Personen mit individuellen Kommunikationswegen, zum Beispiel Blogger, und weniger für Unternehmen.

Google scheitert maßgeblich daran, dass es keine passende Nische für sein soziales Netzwerk gefunden hat. Als Unternehmensnetzwerke sind Konkurrenzprodukte wie LinkedIn oder Xing und für private Nutzer zusätzlich der Allrounder Facebook üblicher. Zu dieser Ansicht scheint Google auch selbst gelangt zu sein. Anstatt seinen Nutzern den Dienst aufzuzwängen, wird Google+ zunehmend als optionales Angebot aufgestellt. Beispielsweise ist kein Konto von Google+ mehr erforderlich, um YouTube-Videos zu kommentieren. Es wären noch einige Anpassungen nötig, um Google+ einen gleichberechtigten Platz unter den anderen sozialen Netzwerken zu sichern.

Ein Ende mit Schrecken?

Bedeutet das, dass der kalifornische Internetriese sein Netzwerk bald komplett einstellen wird? Das Zurückfahren von Integration und Features oder das Ausscheiden des ursprünglich für Google+ zuständigen Managers Vic Gundotra deuten zumindest in diese Richtung. Die Unternehmensführung selbst kommuniziert dagegen, dass das Projekt Google+ nicht eingestellt wird. Vermutlich werden weiterhin wenig genutzte Features nach und nach zurückgefahren und beliebtere, etwa die Bildverwaltung, stärker in den Fokus gerückt. Möglicherweise findet das sonst für Innovativität stehende Unternehmen auch neue Ansätze für sein soziales Netzwerk.

Als Fazit lässt sich festhalten, dass Google+ daher voraussichtlich erst einmal nicht komplett eingestellt wird. In seinem jetzigen Zustand ist es allerdings kaum von Bedeutung. Besitzt man bereits einen laufenden Account, kann es sich durchaus lohnen, diesen auch weiterzuführen. Ist dies aber nicht der Fall, erscheint die Nutzung von Google+ als zusätzlichem Kommunikationsweg momentan nicht sinnvoll.

Sie möchten wissen, welche sozialen Netzwerke für Ihr Unternehmen interessant sind? Dann kontaktieren Sie das Onlinemarketing Team von mi-marketing.

Inhalt, Form und Kanal, entscheidende Eckpunkte im Content Marketing

Viele Wege führen nach Rom – ein kurzes Howto für’s Content Marketing

Die Zeiten, in denen Webauftritte von Unternehmen lediglich aus ein paar allgemeinen Informationen, dem Produktkatalog und einem Impressum bestanden, liegen längst hinter uns. Content Marketing als neuer ganzheitlicher Ansatz setzt sich immer stärker durch. Worum es sich dabei handelt und welche Vorteile es bietet, haben wir schon einmal in einem Blogartikel beschrieben.

Kurz zusammengefasst ist Content Marketing auf den Kundennutzen ausgerichtetes Erzeugen zusätzlicher Inhalte, etwa in Form von Blogbeiträgen, Newslettern, Infografiken, aber auch Videos, Tests und Spielen.

Content Marketing kann also so ziemlich alles sein. Heißt das, dass ich auch alle möglichen Mittel und Wege nutzen sollte? Die Antwort ist natürlich: Kommt darauf an. Heute soll es daher um die strategischen Unternehmensentscheidungen im Bezug aufs Content Marketing gehen.

Wer bin ich und was sage ich?

Content Marketing sollte sich immer an der Unternehmensausrichtung beziehungsweise -identität orientieren. Im B2B-Bereich sind harte Fakten und zusätzliche Informationen durch Fallstudien und Infografiken wichtig. Das heißt aber nicht, dass nicht auch hier eine direkte Kommunikation über Newsletter und Blogbeiträge sinnvoll sein kann.

Der Ansatz, zum Beispiel über Humor in Form eines lustigen Videos die eigene Marke mit Emotionen aufzuladen, ist dementsprechend eher für den B2C-Bereich geeignet. Der Unterschied besteht eher in der Art der Ansprache als der Wahl der Wege. Ob Informationen über grafisch aufbereitete Texte, Videoclips oder sogar per Podcast übermittelt werden, ist gar nicht so wichtig, solange Inhalte gut aufeinander abgestimmt sind und der Kommunikationsweg vom Kunden akzeptiert wird.

Ein Webauftritt ist kein Roman

Grundlegendes Ziel des Content Marketings ist es, Nutzer bei Laune zu halten. Zwar sind natürlich die textlichen Inhalte extrem wichtig, um Informationen zu übermitteln, aber dazu müssen sie eben auch gelesen werden.

  • Bunte Grafiken steigern die Leselust,
  • Content mit passenden Bildern wird häufiger betrachtet
  • und ein angenehmer Ersteindruck erhöht die Verweildauer auf einer Webseite.

Generell sollte man sich fragen, welche Inhalte man selbst generieren kann oder ob das Involvieren externer Dienstleister sinnvoll sein könnte. Zentrale Frage muss immer sein, woran die eigenen Kunden überhaupt interessiert sind. Hierzu sollte man beobachten, wie Besucher auf die eigene Webseite kommen beziehungsweise über welche Suchbegriffe Kunden auf die Seite aufmerksam werden. Alternativ können kleine Umfragen, oder einfach das direkte Gespräch weiterhelfen.

Der Weise nutzt Verweise

Werden mehrere Kommunikationswege genutzt, dann ist es sinnvoll, sie auch zu verknüpfen. So kann in einem Facebookpost auch auf einen Blogartikel auf der eigenen Seite hingewiesen werden, falls diese thematisch zusammenpassen. Auch Links auf externe Inhalte sind grundsätzlich verwendbar, wenn sie weiterführende Informationen enthalten. Dabei sollte allerdings darauf geachtet werden, dass ein Beitrag nicht zur reinen „Linkschleuder“ verkommt, sondern auch eigenen Content vermittelt.

Grundsätzlich ist die Verwendung möglichst vieler Kommunikationswege für den Aufbau einer relevanten Reichweite immer sinnvoll. Das entscheidende Kriterium ist hierbei eher die Akzeptanz beziehungsweise das Ausmaß der Nutzung durch die Kunden und damit letztlich die Wirtschaftlichkeit einzelner Kanäle.

Fazit: Content Marketing – Was ist richtig?

Es muss klar sein, dass es nicht die eine perfekte Content-Marketing-Strategie gibt. Man sollte sich nicht davor scheuen, verschiedene Ansätze auszutesten. Unternehmenskommunikation muss keine einseitige Sache sein. Wenn unklar ist, welche Inhalte Kunden interessieren und wie verschiedene Kommunikationswege ankommen, kann es helfen sie einfach zu fragen beziehungsweise deren Reaktion auf verschiedene Ansätze zu erfassen. Zwar benötigt zum Beispiel der Aufbau einer gut besuchten Facebookseite etwas Zeit, aber trotzdem lohnt es sich, regelmäßig die Erfüllung der eigenen strategischen Ziele zu überprüfen.

Falls Sie Unterstützung bei der Konzeptionierung und Umsetzung Ihrer Content-Marketing-Strategie suchen, nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf. Wir helfen Ihnen gern weiter.

Affiliate Marketing - Ein Kanal im Onlinemarketing

Affiliate Marketing – Ein Geschäftsmodell dank Amazon

Auf einer Cocktailparty 1997 sprach eine junge Frau mit Jeff Bezos, dem Gründer von Amazon, über ihre Webseite. Sie wollte in Erfahrung bringen, ob es eine Möglichkeit gibt, Bücher gegen Provision auf Amazon zu vertreiben – die Idee des Affiliate Marketings war geboren. Bis heute ist es ausschlaggebend für Amazons Erfolg und Popularität.

Was ist Affiliate Marketing?

Den Grundgedanken des Affiliate-Prinzips gab es schon vor 1997 im traditionellen Offlinemarketing. Aufgegriffen wurde es von bekannten Strukturen der Vertriebs- und Netzwerkpartner. Der Partner oder auch Affiliate vermarktet Produkte eines anderen Unternehmens, auch Merchant genannt, auf seiner Webseite. Für jede Transaktion oder Verkauf, welcher durch seine Werbemaßnahmen hervorgerufen wurde, erhält der Affiliate eine Provision. Die Höhe der Provision ist individuell verhandelbar.

Amazon als Beispiel ist sowohl ein Affiliate als auch ein Merchant. Zum einen erhält Amazon Provisionen von verlinkten Produkten anderer Händler und gleichzeitig bietet der eCommerce Riese die Möglichkeit Produkte auf der eigenen Webseite zu vermarkten. Affiliate Netzwerke wie zanox oder affili.net helfen bei der Vermittlung zwischen Merchants und Affiliates. Unternehmen bieten Partnerprogramme für verschiedene Produktkategorien an und Partner registrieren sich über das Netzwerk als Teilnehmer.

Nicht alle Händler, die Affiliate Partnerschaften anbieten, sind über solche Netzwerke registriert. Viele Unternehmen pflegen diese Verbindungen in vollständiger Eigenregie. Die Teilnahme an einem Affiliateprogramm ist, anders als bei Reseller- oder Franchise-Programmen, in der Regel kostenlos und wird auf Erfolgsbasis vergütet.

Was ist Tracking und welche Rolle spielen Cookies dabei?

Wer als Affiliate erfolgreich Geld verdienen will, sollte für seine Webseite eine Suchmaschinenoptimierung durchführen lassen und nachhaltiges Onlinemarketing betreiben. Nur so können Besucher auf eine Webseite gelockt und deren Aufmerksamkeit auf die Angebote der Merchants gelenkt werden.

Um die Angebote zu vertreiben, werden durch die Affiliate Anbieter häufig Werbemittel zur Verfügung gestellt. Diese gibt es in den verschiedensten Arten und Formen. Alle haben sie eins gemeinsam – den Link, welcher zum Produkt auf der Webseite des Händlers führt. Dieser Link enthält einen Partnercode. Gelangt nun ein Besucher der Webseite so auf die Webseite des Merchants und tätigt dort die gewünschte Handlung, wie z. B. einen Kauf oder das Hinterlassen seiner Adresse, so wird der Affiliate mit der vereinbarten Provision vergütet. Nichts anderes bedeutet Tracking.

Cookietracking wird beim Affiliate Marketing am häufigsten verwendet. Ein Cookie ist eine Datei, die entweder permanent oder nur über einen bestimmten Zeitraum vom Browser des Besuchers gespeichert wird. Hinter den Angeboten eines Merchants auf der Webseite des Affiliates wird also ein Cookie mit der ID des Affiliates hinterlegt. Nach einem erfolgten Kauf kann der Merchant also nachvollziehen durch welchen Link der Kunde zum Produkt gelangt ist.

Vermittelte Nutzer werden mittels Cookies getrackt

Zur Zuordnung eines vermittelten Nutzers muss ein Cookie angelegt werden

Da Cookies über einen längeren Zeitraum existieren kann bei einem erneuten Besuch der Webseite, der Kunde wieder identifiziert werden. Auf diese Weise können auch Transaktionen oder Wiederholungskäufe, die erst zu einem späteren Zeitpunkt ausgelöst werden, dem Affiliate zugeordnet werden. Anders als bei Amazon, das eine Cookie-Lebenszeit von wenigen Stunden vorgibt, pendelt sich der Durchschnitt bei zwanzig Tagen ein.

Welche Provisionsmodelle gibt es?

Provisionen zu erhalten ist der ausschlaggebende Anreiz, Affiliate Marketing überhaupt erst zu betreiben und die Produkte des Merchants zu bewerben. Im Folgenden werden die gängigsten Methoden kurz beschrieben.

Pay per Sale

Pay per Sale ist die klassische Form der Vergütung im Affiliate Marketing. Hierbei erhält der Partner für jeden Verkauf, welcher durch seine Werbeaktivität abgeschlossen wurde, die vereinbarte Provision. Die Höhe der Vergütung ist von der Produktart abhängig. So liegt die Provision bei den meisten Produkten, wie z. B. Bücher, Kleidung, Nahrungsergänzungsmittel, zwischen 5 und 15% des Verkaufspreises.

Pay per Lead

Mit einem Lead ist aus Marketingsicht ein potenzieller Kunde gemeint. Im Affiliate Kontext versteht man je nach Branche des Merchants auch darunter die Herbeiführung eines Vertrags – oder anderweitig gearteten Abschlusses. So werden zum Beispiel bei einer Bank 4€ dafür gezahlt, wenn die Vermittlung durch den Affiliate einen Kunden dazu veranlasst, ein Konto zu eröffnen. Im Gegensatz dazu bezahlt ein Versicherungsunternehmen 4€ für jede Adresse von Interessenten die bereit waren, diese persönlichen Angaben dem Merchant zur Verfügung zu stellen.

Pay per Click

Bei dieser Form der Vergütung wird jeder Klick auf einen Banner oder Textlink  honoriert. Hierfür liegt die Höhe zwischen 0,03€ und 0,25€. Dieses Provisionsmodell ist im Affiliate Marketing eher selten anzutreffen.

Pay per E-Mail

Beim Pay per E-Mail, ähnlich zum Pay per Lead, erhält der Affiliate für jeden Besucher, der seine E-Mail Adresse beim Merchant hinterlässt, ein Entgelt. E-Mail Adressen können durch Anmeldungen zu einem Newsletter oder aber durch das Eintragen in Verteilerlisten abgegeben werden.

Lifetime-Provision

Diese Form der Provision erhält der Affiliate für alle Folgekäufe eines einmalig vermittelten Kunden. Beim Erstkauf wird dabei die Partner ID des Affiliate beim Kunden in der Kundendatenbank oder aber eine Cookie ohne begrenzte Lebenszeit hinterlegt. So kann in den meisten Fällen bei jedem Folgekauf eindeutig zugeordnet werden, durch wen der Kunde anfangs geworben wurde.

Trotz, dass ein Affiliate abhängig von Provisionshöhe und –änderungen der Merchants ist oder den Bedingungen der Affiliate Netzwerke untersteht, ist es eine lukrative Methode, Geld mit dem Betrieb einer Webseite zu verdienen. Der vollständigen Abhängigkeit zu Merchants kann man mit der Teilnahme an mehreren Partnerprogrammen größtenteils aus dem Weg gehen. Wie viel Erfolg sich mit diesem Geschäftsmodell erreichen lässt, zeigt uns Amazon. Dazu sollte die eigene Webseite jedoch informativ, ansprechend und suchmaschinenoptimiert sein.

 

Analyse und Ausblick klassischer Weisheiten im Marketing

Klassische Marketingweisheiten auf dem Prüfstand

„Ich weiß, die Hälfte meiner Werbung ist herausgeworfenes Geld. Ich weiß nur nicht, welche Hälfte.“

Dieser berühmten Weisheit des US-amerikanischen Unternehmers Henry Ford werden wohl die meisten Studenten des Marketings an den Universitäten dieser Welt irgendwann einmal begegnen. Die Aussage ist klar: Marketing ist wichtig, aber es ist kaum möglich nachzuvollziehen, welche Maßnahme welche Wirkung entfaltet. Für Fords Zeit zum Jahrhundertwechsel um 1900 war das sicher richtig, aber gilt diese Aussage auch heute noch?

Ebenso spannend ist die Betrachtung eines zweiten bekannten Ausspruchs von Ford im Wandel der Zeit:

„Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso die Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.“

Stimmt, aber muss Marketing denn immer teuer sein? In einhundert Jahren hat sich das Bild in Theorie und Praxis doch sehr verändert.

TV, Radio, Print – Warum nicht einfach offline werben?

Auch im Informationszeitalter sind klassische Marketinginstrumente noch präsent, ob Spots in Radio und TV, Anzeigen in Printmedien oder die klassische Plakatwand auf der Straße. In bestimmten Situationen erfüllen eben auch die „alten“ Methoden noch ihren Zweck (zum Beispiel wenn eine breite Streuung zur Markenbildung – dem Branding – das Ziel ist).

Pauschal für jedes Unternehmen und in jedem Fall funktionieren sie aus diversen Gründen dann aber doch nicht:

  • TV-Werbung hat sehr große Reichweiten, aber sowohl die Produktion als auch das Senden verursachen hohe Kosten – nicht jeder verfügt über das Werbebudget von VW und co.
  • Viele Menschen hören auch heute noch regelmäßig Radio, vor allem natürlich im Auto. Aber nehmen sie die Inhalte auch wirklich wahr? Und selbst wenn – hören überhaupt die richtigen Personen zu?
  • Ähnliches gilt für Plakatwände oder Anzeigen in Zeitschriften und Magazinen: Diese kann man zwar regional oder bezogen auf die Kundengruppe sehr gezielt steuern, aber wie viele Menschen wirklich darauf reagieren, ist nicht messbar.

Onlinemarketing – die Lösung?

Vielen dieser Probleme kann man mit dem Onlinemarketing begegnen. Im Netz kann sowohl gezielt als auch vergleichsweise kostengünstig Marketing betrieben werden.

Dabei sind die Aktionszeiten von der Idee bis zur fertigen Umsetzung oft deutlich kürzer als offline und die Wirkung der Maßnahmen kann mittels tief schürfender Analysetools schnell und effizient nachvollzogen werden. Das haben mittlerweile auch Unternehmen erkannt. 2015 überstiegen europaweit die Ausgaben für Onlinemarketing erstmals die Budgets für TV-Werbung.

Ist Onlinemarketing also die perfekte Lösung? Fast – denn auch hier gilt: Nicht jede Kampagne ist eine gute Kampagne. Auch im Internet muss klar sein, was man wem wie mitteilen möchte. Im Vorteil ist, wer seine Kunden kennt und kreativ vorgeht. Denn so manche alte Marketingweisheit gilt noch immer:

„Wenn ich Hundefutter verkaufen will, muss ich erst einmal die Rolle des Hundes übernehmen; denn nur der Hund allein weiß ganz genau, was Hunde wollen.“ – Ernest Dichter

Wir sind offizieller Google Partner

mi-marketing ist offizieller Google Partner

Nachdem wir bereits seit längerer Zeit im Google Partner Programm aktiv sind, haben wir uns in der vergangenen Woche nun auch offiziell für den Status „Google Partner“ qualifiziert. Wir sind stolz auf diese Auszeichnung und dürfen jetzt offiziell das Google Partnerlogo auf unserer Webseite präsentieren und damit zeigen, dass wir als vertrauenswürdige Agentur in den Bereichen AdWords (im Juli 2018 in Google Ads unbenannt) und Suchmaschinenoptimierung gelten.

Aber blicken wir noch einmal zurück: Wie haben wir es geschafft, den Partnerstatus zu erreichen und was bringt er uns und unseren Kunden überhaupt?

Voraussetzungen für den Partnerstatus

Um den Status zu erhalten, mussten wir vier Punkte erfüllen:

  1. Es war ein umfassendes Unternehmensprofil auszufüllen, in welchem diverse Angaben über unsere Firma hinterlegt wurden und das einer Prüfung standhalten musste.
  2. Wir haben uns für Googles Anzeigendienst AdWords (mittlerweile Google Ads) zertifizieren lassen, um nachzuweisen, dass wir über umfassende Kenntnisse verfügen (über Ablauf und Ziele der Zertifizierung haben wir bereits im vergangenen September berichtet).
  3. In den durch uns verwalteten AdWords- bzw. Google Ads-Konten hatten wir bestimmte Mindestumsätze zu erfüllen. Wir konnten die erforderlichen Ausgaben in Höhe von 10.000 USD  innerhalb der vergangenen 90 Tage nachweisen und damit aufzeigen, dass wir unser AdWords-/Google Ads-Wissen auch tatsächlich praktisch anwenden.
  4. Außerdem haben wir Best Practices, also verschiedene Ausrichtungs- und Optimierungsmethoden, für unsere Kundenkonten umgesetzt und erfolgreich in AdWords-Kampagnen bzw. Google Ads-Kampagnen angewendet.

Vorteile als Google Partner

Durch Erfüllen all dieser Punkte, haben wir uns einen Eintrag in der Google Partnersuche gesichert. Durch die Listung als zertifizierte Agentur erschließt sich für uns ein großer neuer Kreis potenzieller Kunden, die auf der Suche nach einer Betreuung im Bereich Onlinewerbung sowie Aufbau und Pflege von Internetpräsenzen sind.

Außerdem haben wir die Möglichkeit erhalten, unseren Status in Form des Google Partnerlogos öffentlich auf unserer eigenen Webseite darzustellen. Unseren Kunden können wir damit zeigen, dass wir bestens mit den Google Produkten vertraut sind. Da wir jetzt noch direkter mit Google verbunden sind, können wir an exklusiven Veranstaltungen und Schulungen teilnehmen. Zusätzlich erhalten wir Zugriff auf neuste Informationen über Produktaktualisierungen des Unternehmens und Forschungsergebnisse aus eigens in Auftrag gegebenen Studien und anderen themenrelevanten Untersuchungen.

Fazit

Unsere zertifizierte Google Partnerschaft ist der beste Beweis für unsere Kompetenz in der Konzeption und Betreuung von Google Ads- bzw. AdWords-Kampagnen sowie auf dem Feld der Suchmaschinenoptimierung. Zukünftig haben wir dadurch noch mehr Möglichkeiten unser Know-how auszubauen, um unseren Kunden bei der erfolgreichen Umsetzung von Werbemaßnahmen im Onlinemarketing beiseitezustehen.

Alternativen zu E-Mail, Newsletter und Co. - Direkte Kundenansprache im Onlinemarketing

Erfolgreiche Infoveranstaltung zum Onlinemarketing

Wir von mi-marketing, damals noch die Onlinemarketingabteilung von kreITiv, begrüßten am 10. März 2016 – gemeinsam mit unseren Partnern datarea und dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft BVMW – in unseren Räumlichkeiten interessierte Gäste zu einer weiteren Infoveranstaltung. Der Vormittag stand unter dem Motto „Alternativen zu E-Mail, Newsletter und Co.“ und informierte über die Möglichkeiten der direkten Kundenansprache im Web 2.0.

Direkte Kundenansprache im Onlinemarketing

Ziel des Events war es im besonderen, über die Aspekte des Datenschutzes aufzuklären und den Teilnehmern effektive Wege aufzuzeigen, mit denen Kunden gezielt erreicht und angesprochen werden können. Nachdem sich die Besucher am Frühstücksbuffet gestärkt hatten, eröffnete kreITiv-Geschäftsführer Rainer Witt die Veranstaltung mit ein paar kurzen, einleitenden Worten.

Den Vortragsteil begann Mike Rasch, IT-Rechtsanwalt und Datenschutzbeauftragter von datarea, mit seinen Ausführungen über Grundlagen, Anforderungen und ausgewählte Problemstellungen der Kundenansprache unter Berücksichtigung der datenschutzrechtlichen Perspektive. Neben dem Umgang mit personenbezogenen Daten, waren es insbesondere die rechtlichen Fallstricke und Anforderungen bei der Kundenansprache, die die Zuhörer staunen ließen. Mike Rasch ordnete die einzelnen Kanäle des Onlinemarketings ein und erläuterte wichtige datenschutzrechtliche Problemstellungen an konkreten Beispielen.

Wie (potenzielle) Kunden mit geschicktem Onlinemarketing angesprochen werden können, stellte im Anschluss Markus Schumann als mi-marketing Projektleiter vor. Er brachte den Zuhörern die vielseitigen Möglichkeiten näher, die die einzelnen Disziplinen des Onlinemarketings bieten, um Kunden effektiv und effizient anzusprechen. Von der Notwendigkeit der Suchmaschinenoptimierung über die Mittel des Content und Social Media Marketings bis hin zu den Potenzialen der Suchmaschinenwerbung via Google AdWords (Umbenennung im Juli 2017 in Google Ads) wurden alle Aspekte dargelegt, die auch mi-marketing bei einer Onlinemarketingbetreuung für seine Kunden zum Einsatz bringt.

Information, Austausch und Netzwerken – Die mi-marketing Infoveranstaltungen

Zeit für Informationsaustausch und interessante Gespräche unter den Gästen konnte bei Snacks und Getränken in den auflockernden Pausen gefunden werden. Die Veranstaltung fand großen Zuspruch bei den Teilnehmern und ließ sie mit neuen Erkenntnissen und Anregungen für ihr eigenes Business den Heimweg antreten.

mi-marketing, kreITiv und ihre Partner bedanken sich bei allen teilnehmenden Gästen und Referenten und hoffen, Sie vielleicht auch bei der nächsten Veranstaltung begrüßen zu dürfen. Aktuelle Termine und weitere Informationen finden Sie auf unserer Veranstaltungsseite.

Suchmaschinenmarketing mit SEA und SEO als wichtigste Disziplinen des Onlinemarketings

Begriffslabyrinth im Suchmaschinenmarketing

Suchmaschinenmarketing, Search Engine Marketing (SEM) ist ein Begriff, der aus dem Onlinemarketing nicht mehr wegzudenken ist und für Webseitenbetreiber eine essentielle Bedeutung aufweist. Doch was ist damit genau gemeint? Wofür stehen die vielen Abkürzungen, die einem ständig über den Weg laufen? Damit Sie bei dem Wirrwarr den Überblick behalten, wollen wir Sie über die wichtigsten Begrifflichkeiten aufklären.

Suchmaschinenmarketing (SEM) einfach erklärt

Jeder, der sich heute auf die Suche nach Informationen, Angeboten, Produkten oder Ähnlichem macht, beschafft sich diese in erster Linie über Suchmaschinen – sprich er googelt. Selbstverständlich gibt es neben Google weitere Suchmaschinen wie Bing oder Yahoo. Da der Marktanteil von Google in Deutschland jedoch bei fast 95% liegt, wollen wir uns hierauf beschränken.

Die Bedeutung von Suchmaschinen hat seit der Entstehung des Internets immer weiter zugenommen, wodurch sie auch als Marketingkanal über die Jahre immer interessanter wurden. Heute ist Suchmaschinenmarketing eine der bedeutendsten Disziplinen im Onlinemarketing. Fälschlicherweise wird Suchmaschinenmarketing oft mit Suchmaschinenwerbung gleich gesetzt. Aber egal ob online oder offline – Marketing ist NICHT gleich Werbung, folglich gilt es hier zu differenzieren. SEM, also Suchmaschinenmarketing, ist der Überbegriff, der sich auf das Marketing innerhalb von Suchmaschinen bezieht. Dieser Bereich teilt sich in die Gebiete Suchmaschinenwerbung (Search Engine Advertising, SEA) und Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO) auf.

SEA – der Sprint des Suchmaschinenmarketings

SEA, also die Suchmaschinenwerbung, befasst sich – wie der Name schon sagt – mit der Werbung innerhalb von Suchmaschinen. User, die bei Google einen Begriff eingeben, bekommen neben den natürlichen Suchergebnissen in aller Regel auch Werbeanzeigen (Google AdWords Anzeigen, seit Juli 2018 Google Ads Anzeigen) zu sehen. Diese werden ganz oben und/oder unten angezeigt und sind mit dem Hinweis „Anzeige“ versehen.

Mit SEM bei Google gefunden werden

Durch Suchmaschinenmarketing ganz oben bei Google

Bei Google AdWords bzw. Google Ads werden die Begriffe, unter denen man gefunden werden will, selbst eingegeben und auch über die Texte und zahlreiche weitere Einstellungen hat jeder Werbetreibende die volle Kontrolle. Sobald die erste AdWords / Google Ads Anzeige erstellt wurde, kann sie aktiviert werden und man wird in der Suchmaschine „sichtbar“. Aufgrund der Schnelligkeit und sofortigen Auffindbarkeit, wird Suchmaschinenwerbung oft als Sprint des Suchmaschinenmarketings bezeichnet.

SEO – im Suchmaschinenmarketing der Marathon

Der Begriff SEO, sprich die Suchmaschinenoptimierung, hat mit bezahlter Werbung nichts zu tun. Er bezieht sich auf die Optimierung von Webseiten, damit diese bei Google besser gefunden werden. Sicher haben Sie nicht nur einmal nach Ihrer Kerndienstleistung oder einem Ihrer wichtigsten Produkte gegoogelt, oder? Glückwunsch, wenn Sie sich dabei auf der ersten Suchergebnisseite wiedergefunden haben! Das gelingt im hart umkämpften Geschäft um gute Platzierungen leider nicht vielen.

Fast alle Webseitenbetreiber haben das Ziel, bei Suchanfragen nach ihren Produkten oder Dienstleistungen auf der ersten Seite von Google zu erscheinen. Das schaffen sie durch erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung. Da SEO allerdings ein langwieriger Prozess ist und viele kleine Teilschritte beachtet und optimiert werden müssen, sind Ergebnisse nicht direkt sichtbar. Im Gegensatz zur Schaltung von AdWords Anzeigen (bzw. Google Ads Anzeigen), dauert es einige Zeit bis man bei Google bessere Platzierungen erreicht. Da hier Ausdauer gefragt ist, handelt es sich bei der Suchmaschinenoptimierung um den Marathon des Suchmaschinenmarketings.

SERP – eine weitere wichtige Abkürzung im Suchmaschinenmarketing

Die Suchergebnisseiten oder Suchmaschinenergebnisseiten werden im Fachjargon als Search Engine Result Pages, kurz SERPs, bezeichnet. Pro SERP werden etwa zehn Treffer angezeigt, die sog. Seite-1-Treffer. Wie Sie sicher von Ihrem eigenen Suchverhalten her wissen, sind die vordersten Positionen innerhalb der SERPs die entscheidendsten. Oder wie viele Suchergebnisseiten blättern Sie durch, bevor Sie einen neuen Suchbegriff eingeben?

Im Suchmaschinenmarketing – also bei SEA und SEO – ist es demnach wichtig möglichst weit oben zu stehen, um von den Suchenden gefunden zu werden und sie auf die eigene Webseite zu locken. Wir von mi-marketing wissen allerdings wie schwierig das sein kann. Die Konkurrenz ist hoch und es wird immer schwerer im Wettbewerb zu bestehen. Daher gibt es unzählige Regeln, Tricks und Kniffe, die es zu beachten gilt, um erfolgreiches Suchmaschinenmarketing zu betreiben.

Wir hoffen, wir konnten etwas Klarheit schaffen und Ihnen die Unterschiede der einzelnen Disziplinen und Abkürzungen des Suchmaschinenmarketings verdeutlichen. Sie sind neugierig geworden und interessieren sich für weitere Informationen oder eine Betreuung im Onlinemarketing? Kontaktieren Sie uns, wir von mi-marketing helfen Ihnen gerne weiter!