Archiv für das Jahr: 2018

Erkenntnisse der Mediennutzung fürs Onlinemarketing

Mediennutzung verdeutlicht die Bedeutung von Onlinemarketing

Heute betrachten wir einen kleinen Exkurs zur Mediennutzungsforschung und zeigen einige Zahlen zur Online-Kommunikation, die gute Aussichten für’s Onlinemarketing versprechen. Die Basis unserer Interpretation bilden die Zahlen und Fakten über die deutschen Bundesbürger aus der ARD/ZDF-Onlinestudie 2017.

 

Mediennutzung online vs. offline

Studien zur Mediennutzung stammen aus dem Bereich der Medienwissenschaften. Sie haben meist das Ziel die gesamte Mediennutzung online und offline zu erfassen. Deswegen werden sie überwiegend anhand von Befragungen erhoben. Eine technische Messung von personenbezogenen Nutzungsdaten ist nur schwer möglich, da einzelne Personen einerseits mehrere Endgeräte im Einsatz haben und andererseits einige Geräte von mehreren Personen verwendet werden.

Die aktuellen Zahlen sprechen deutlich für einen weiteren Vormarsch der Online-Mediennutzung.

Demnach nutzten im Jahr 2017 fast 90 Prozent das Internet. Davon sind 72 Prozent bereits täglich online. Die durchschnittliche Nutzungsdauer beläuft sich auf 2 Stunden 29 Minuten pro Tag.

Online-Mediennutzung verschiedener Altersgruppen

Beim Vergleich des Nutzungsverhaltens der jungen und älteren Altersgruppen zeigen sich online (aber auch offline) deutliche Unterschiede.

Die jüngere Zielgruppe zwischen 14 bis 29 Jahren nutzt Online-Medien mittlerweile zu 100 Prozent und mit einer durchschnittlichen täglichen Dauer von 4 Stunden 34 Minuten. Mit zunehmendem Alter nimmt diese Kennzahl immer weiter ab.

Das heißt aber auch, man kann insgesamt in den folgenden Jahren mit einer weiter wachsenden Online-Nutzung rechnen – insbesondere mit einem Anstieg bei Personen des mittleren Alters, da die aktuell jüngere Zielgruppe dann zu dieser heranwächst.

Welche Inhalte werden genutzt

Die jüngere Zielgruppe verbringt die meiste Zeit mit der medialen Internetnutzung, d. h. sie konsumiert Videos, Musik oder Artikel auf verschiedenen Plattformen und Webseiten. Die ältere Zielgruppe nimmt dagegen kaum mediale Angebote über das Internet wahr, sondern verwendet das World Wide Web für individuelle Kommunikation und sonstige Erledigungen.

Altersübergreifend ist im Durchschnitt die folgende Verteilung ermittelt worden:

  • eine 3/4 Stunde für Mediennutzung (Bewegtbild, Audio, Text; hierbei sind besonders Video-Streamingdienste und das Musikhören via Spotify oder YouTube beliebt),
  • rund 1 Stunde für Individualkommunikation (E-Mail, Messenger usw.) und
  • 1 Stunde 11 Minuten für sonstige Internetnutzung (u. a. Shoppen, Surfen, Spielen).

Mobile Internetnutzung steigt

Einen nicht unerheblichen und immer größeren Anteil nimmt der Gebrauch des mobilen Internets ein.

Rund 30 Prozent greifen auch unterwegs auf das Internet zu. Derzeit liegt die mobile Nutzung des World Wide Web bei täglich bis zu 3 Stunden 29 Minuten pro Anwender.

Auch hier kann mit einem weiteren Anstieg in den kommenden Jahren gerechnet werden, da insbesondere die junge Zielgruppe eine verstärkte mobile Internetnutzung aufweist.

Social Media als wichtiger Medienkanal

Spitzenreiter unter den sozialen Netzwerken ist Facebook, welches von 33 Prozent der Deutschen mindestens einmal wöchentlich und von 21 Prozent sogar täglich aufgesucht wird. Die weiteren Social Media Kanäle (WhatsApp ausgenommen) haben bei Betrachtung der Gesamtbevölkerung einen geringen Nutzungsanteil.

Die jüngste Zielgruppe stellt hier eine Ausnahme dar. Jeder zweite Teenager loggt sich mindestens wöchentlich bei Instagram ein. Und auch Snapchat wird von 43 Prozent der Jugendlichen einmal pro Woche verwendet.

Nutzung von WhatsApp und Online-Communities 2016 und 2017

 

Als Fazit bedeutet dies für das Onlinemarketing: Es ist auch in Zukunft mit einer weiter steigenden Reichweite zu rechnen! Und besonders die mobile Nutzung wird weiter an Relevanz gewinnen. An den Themen Online und Mobile kommt also künftig kein Unternehmen mehr vorbei.

Sie wollen für Gegenwart und Zukunft in puncto Onlinemarketing gut vorbereitet sein? Dann wenden Sie sich an uns.

Snapchat als Marketingtool für Unternehmen

Snapchat erfolgreich für Ihr Unternehmen nutzen

Soziale Netzwerke kommen und gehen – dieser Tage hat Google das Ende seiner Plattform Google+ verkündet. Als Unternehmen lohnt sich daher der regelmäßige Blick auf die Social Media Landschaft und die sich bietenden Marketingpotenziale. Im Fokus der Öffentlichkeit stand in jüngster Vergangenheit Snapchat.

Die Plattform funktioniert ähnlich wie Instagram oder Pinterest und ermöglicht das Teilen von Fotos oder Videos sowie das Chatten mit Freunden. Hier sind die sogenannten „Snaps“, also die Schnappschüsse, allerdings nur für eine begrenzte Zeit sichtbar und das auch nur für Freunde. Nach dem Öffnen sind sie also maximal 24 Stunden sichtbar und zerstören sich danach automatisch selbst.

Ist Snapchat für Unternehmen sinnvoll?

Die App ist schon seit 2011 am Markt und hält sich seitdem wacker unter den meist genutzten Social Media Plattformen.

In Deutschland zählt Snapchat laut MonitoringMatcher fünf Millionen Nutzer im Jahr 2018 und steht damit im nationalen Vergleich auf Platz sechs nach WhatsApp, Facebook und Co. Das Potenzial für Unternehmen in Punkto Reichweite ist also klar erkennbar.

Doch wie sieht eine geeignete Marketingstrategie für die optimale Nutzung von Snapchat aus? Dazu ist es wichtig, sich die App, ihre Funktionen und die Nutzer genauer zu betrachten. Wer hier nicht authentisch und mit wohlüberlegtem Content agiert, wird bei den Usern keinen Erfolg haben.

B2B oder B2C – Die richtige Zielgruppe

In Deutschland liegt der Anteil der Snapchat-Nutzerinnen mit knapp 57% über dem der männlichen Nutzer. Laut Futurebiz ist die Hauptzielgruppe unter 24 Jahren alt. Lediglich 29% der deutschen Nutzer sind über 25 Jahre.

Für den B2C-Bereich mit einer jüngeren, technikaffinen Zielgruppe bis 24 Jahren ist Snapchat also prädestiniert. Im B2B-Umfeld ist die App-Nutzung eher unüblich. Obwohl die Plattform natürlich auch hier nicht beim Personal Recruiting vernachlässigt werden sollte, wenn eher junge Mitarbeiter gesucht werden.

Snapchat für Unternehmen

Und welche Vorteile bringt der Einsatz von Snapchat für Unternehmen?

  • Direkte Ansprache – Bei Snapchat können Benachrichtigungen zielgerichtet adressiert werden, ohne dass sie im Newsfeed verloren gehen
  • Content ohne Konkurrenz – Snaps müssen einzeln angesehen werden und stehen daher in keiner direkten Konkurrenz zu anderen Anzeigen
  • Volle Aufmerksamkeit – Durch die kurze Anzeigedauer und der vollen Sichtbarkeit der Snaps schenken User ihnen ihre ungeteilte Aufmerksamkeit
  • Glaubwürdigkeit – Durch die begrenzte Lebensdauer der Snaps können Sie an Authentizität gewinnen, mithilfe von kurzen Live-Videos oder Spielereien und Effekten der App

7 Tipps für die erfolgreiche Snapchat-Nutzung

Konkurrenz beobachten

» Analysieren Sie Ihre Konkurrenten.

» Sind Sie bei Snapchat vertreten?

» Wie häufig posten sie etwas?

» Vielleicht können Sie sich etwas von der Konkurrenz abschauen.

Anreize schaffen

Wie überall im Marketing dreht es sich auch hier um Anreize für die Nutzer.

Starten Sie doch einen Wettbewerb oder bieten Sie Angebote an, um Follower zu Interaktionen zu bewegen. Beispielsweise erhalten User, die einen Snap mit Ihrem Produkt an sie schicken, einen Rabatt oder Gewinn. Nutzer bei Snapchat sind erfahrungsgemäß eher für Gewinnspiele bereit, da sie wissen, dass ihr Foto nur für eine kurze Zeit sichtbar sein wird.

Großer Beliebtheit erfreuen sich auch Trailer, Aktionen, ein „hinter die Kulisse“ schauen oder Mitarbeiter, die sich vorstellen.

Ihnen und Ihrer Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt!

Influencer-Marketing

Nutzen Sie die Kraft von Influencern für Ihr Unternehmen. So werden Ihre Follower möglicherweise auf Ihr Produkt aufmerksam und Sie erhöhen Ihre Reichweite in kurzer Zeit.

Dabei gilt auch hier, möglichst authentisch und auf Augenhöhe mit der Zielgruppe zu kommunizieren.

Wählen Sie aber gezielte Influencer aus, die zu Ihrem Unternehmen passen.

Content-Seeding

Verknüpfen Sie Ihre Social Media Kanäle und erhöhen Sie so die Aufmerksamkeit zusätzlich.

So können Sie zum Beispiel auf Facebook eine Aktion ankündigen und diese dann auf Snapchat ausführen oder Stories auf anderen Plattformen nachbereiten. So wird die Lebensdauer Ihrer Snaps deutlich gesteigert.

Live-Streaming

In der Welt der Social Media ist Live-Streaming nichts Neues und erfreut sich immer größerer Beliebtheit und Viewerzahlen. Facebook, Instagram und Periscope setzten schon länger auf den Trend.

Nutzen Sie diese Funktion auch für Ihre Marketingstrategie auf Snapchat.

Werbung schalten

Mittlerweile gibt es vielfältige Formen der Werbeschaltung auf Snapchat, ob witzige Snap Ad, gesponserte, individuelle Filter und Lenses oder exklusive Anzeigen im Unternehmens-Discover-Bereich.

Hierzulande sind die Möglichkeiten zwar etwas begrenzter als in den USA, jedoch wird den deutschen Unternehmen eine große Auswahl an Werbemöglichkeiten geboten, die Snapchat immer weiter ausbaut.

Tracking nicht vergessen!

Um die Resonanz der Follower zu überprüfen ist natürlich auch das Tracking überaus wichtig.

Analysieren und bewerten Sie Ihre Kennzahlen mit dem Snapchat Werbeanzeigenmanager.

Zusätzlich können Sie auch täglich überprüfen, wie viele User die Snaps ansehen, speichern oder Sie persönlich anschreiben.

 

Wenn Sie Snapchat aktiv für Ihr Unternehmen nutzen möchten, sollte Sie sich also eine langfristige Marketingstrategie mit regelmäßigem, authentischem und vor allem qualitativem Content überlegen. Nur wer attraktive Anreize schafft, ein gewisses Budget in die Hand nimmt und fortlaufend kreative Geschichten erzählt, kann Snapchat optimal für sein Branding oder Verkäufe nutzen.

Sie möchten gern Snapchat oder andere Social Media Plattformen für Ihr Unternehmen nutzen? Wir beraten und unterstützen Sie gern!

Warum und wie sich klassisches Marketing auch heute noch lohnt

Warum sich klassisches Marketing manchmal doch noch lohnt

Heutzutage kann man sich das Geld für klassisches Marketing sparen und sollte stattdessen ausschließlich Onlinemarketing betreiben.

Stimmt! Also… fast zumindest. Denn Binsenweisheiten treffen immer nur solange zu, bis sie falsch sind. Selbst aus Sicht einer Onlinemarketing Agentur gibt es nämlich Situationen, in denen das klassische Marketing – also Print, Radio, TV u. a. – noch immer seine Berechtigung hat.

Ein Auftritt im Netz ist in den allermeisten Fällen natürlich unersetzlich, doch es gibt Situationen, in denen dieser durch geschickt eingesetzte traditionelle Werbemittel sinnvoll ergänzt werden kann. Denn nach wie vor gilt: Der Marketing-Mix macht’s! Wann und für wen also lohnt es sich, auch klassische Werkzeuge in Erwägung zu ziehen? Wir geben einen Überblick und leiten daraus ein paar neue Binsenweisheiten ab.

In diesem Sinne freuen wir uns, wenn wir Sie rund ums Thema Onlinemarketing beraten können, ob nun in Verbindung mit klassischen Kampagnen oder mit rein digitalen Maßnahmen. Die wichtigste Weisheit kommt natürlich zum Schluss:

Für einen erfolgreichen Marketing-Mix ist Onlinemarketing ein MUSS, klassisches Marketing ein KANN.

Wenn Sie Interesse an weiteren Informationen oder Unterstützung bei Ihren Marketingmaßnahmen benötigen, freuen wir uns, wenn Sie sich melden.

Thematische Schwerpunkte bei der Online-Nutzung in Deutschland 2018

Thematische Schwerpunkte bei der Online-Nutzung in Deutschland 2018
Laut einer Auswertung im Mai 2018 nutzen knapp 94% der Deutschen im Netz regelmäßig Suchmaschinen, was die enorme Bedeutung von SEO und SEA für Webseitenbetreiber unterstreicht. Es folgen die E-Mail-Kommunikation, der Konsum von Content unterschiedlichster Art und das Online-Shopping. Ausgewertet wurden mehr als 130.000 Falldaten deutscher Nutzer mit mobilen und stationären Endgeräten.

Social Media Marktanteile nach Seitenaufrufen weltweit 2018

Marktanteile Social Media weltweit
Gemessen an den Seitenaufrufen liegt Facebook auch zur Jahresmitte 2018 weltweit noch immer weit vor allen anderen Social Media Kanälen. Es bestätigt sich also die Anforderung für die meisten Unternehmen, hier in irgendeiner Form präsent zu sein, zu kommunizieren oder zu informieren. Auch Branchen- oder Nischennetzwerke sind jedoch aus Sicht der Vermarktung nicht zu vernachlässigen.

Vergleich Social Media Nutzung von B2C- und B2B-Unternehmen weltweit 2018

Vergleich Social Media von B2B- und B2C-Unternehmen 2018 weltweit
Die überwiegende Mehrheit der befragten Marketingentscheider aus B2C- (75%) und B2B-Unternehmen (54%) setzt 2018 auf Facebook als erste Wahl im Social Media Bereich. Als internationales Unternehmensnetzwerk folgt im Businessbereich LinkedIn. Für private Anwender verteilt sich der Fokus von Unternehmen auf diverse Plattformen. Befragt wurden weltweit knapp 6.000 Marketingverantwortliche im Januar 2018.

Umsatzverteilung in Kanälen digitaler Werbung 2016 bis 2022 weltweit

Vergleich Social Media von B2B- und B2C-Unternehmen 2018 weltweit
Die überwiegende Mehrheit der befragten Marketingentscheider aus B2C- (75%) und B2B-Unternehmen (54%) setzt 2018 auf Facebook als erste Wahl im Social Media Bereich. Als internationales Unternehmensnetzwerk folgt im Businessbereich LinkedIn. Für private Anwender verteilt sich der Fokus von Unternehmen auf diverse Plattformen. Befragt wurden weltweit knapp 6.000 Marketingverantwortliche im Januar 2018.

Umsätze mobiler Onlinewerbung in Deutschland in den Jahren 2005 bis 2021


Laut Prognose des Netzwerks PwC setzt sich die rasante Entwicklung im Bereich der mobilen Werbeumsätze weiter fort und wird bis zum Jahr 2021 auf ca. 1,4 Milliarden Euro anwachsen. In nur 4 Jahren hätte sich der Umsatz von 2017 an damit fast verdoppelt. Große Chancen also weiterhin für SEA, mobilen Content und die Suchmaschinenoptimierung.

Online- und Offline-Volumen des Werbemarktes in Deutschland in den Jahren 2013 bis 2018

Vergleich Social Media von B2B- und B2C-Unternehmen 2018 weltweit
Die überwiegende Mehrheit der befragten Marketingentscheider aus B2C- (75%) und B2B-Unternehmen (54%) setzt 2018 auf Facebook als erste Wahl im Social Media Bereich. Als internationales Unternehmensnetzwerk folgt im Businessbereich LinkedIn. Für private Anwender verteilt sich der Fokus von Unternehmen auf diverse Plattformen. Befragt wurden weltweit knapp 6.000 Marketingverantwortliche im Januar 2018.

Gründe für das Abmelden von Newslettern 2017 in Deutschland

Gründe für das Abmelden von Newslettern in Deutschland 2017

Abmelden von Newslettern in Deutschland - Gründe 2017
Die häufigsten Gründe für das Abbestellen von Newslettern sind für deutsche Nutzer das fehlende Interesse für die Inhalte, das vermeintliche Abo und die Frequenz der Zusendungen. Wichtig ist für Unternehmen also die Klarstellung, was die Empfänger im Newsletter konkret erwartet. Befragt wurden insgesamt 937 Personen.