Archiv für den Monat: Juli, 2017

Effektives Videomarketing mit Erklärvideos

Erklär mir die Welt! Erklärvideos als Instrument des Content Marketings

Marketing heißt längst mehr, als lediglich seine Produktinformationen an den passenden Kunden zu bringen. Den Begriff des Content Marketings und seine Relevanz haben wir hier im mi-marketing Blog schon einmal ausführlicher betrachtet.

Seit einiger Zeit rückt in diesem Bereich die Produktion von Erklärvideos immer stärker in den Fokus. Das mag im ersten Moment unspektakulär klingen, doch aus Marketingperspektive steckt in den kurzen Clips ein erhebliches Potenzial. Was genau sie so wertvoll macht, klären wir im heutigen Blogartikel.

Ein typisches Produktvideo – So wird’s gemacht!

Wie ein Erklärvideo im besten Fall aussieht, kann sehr divers sein und richtet sich stark nach dem beschriebenen Objekt.

  • Für physische Produkte, wie ein Küchengerät, aber teilweise auch bei Software, kann das bedeuten, dass sie schlicht und einfach in der Anwendung präsentiert werden. So können Funktionalitäten und der eigentliche Mehrwert für den Kunden praktisch vorgestellt werden.
  • Doch auch abstraktere Konzepte und Dienstleistungen lassen sich durchaus mit Videos vermitteln. Mit grafischen Designelementen sind Abläufe aufzeigbar oder Probleme und deren Lösung einfach darstellbar.

Ein gutes Beispiel für ein gelungenes Erklärvideo ist für uns das folgende…

Videos sind grundsätzlich ein hervorragender Informationsträger. Sie können eine große Menge an Informationen schnell, verständlich und vor allem bequem bereitstellen. Das menschliche Gehirn kann erwiesenermaßen visuelle Inhalte schneller verarbeiten als reinen Text. Nutzer klicken daher in der Regel lieber auf ein Video, anstatt den gleichen Inhalt in Textform aufzunehmen.

Spieldauer, Plattform, Inhalte und der virale Effekt

Wie muss ein gutes Erklärvideo aufgebaut sein?

Als wichtigste Handlungsempfehlung gilt: Videos sollten kurz und prägnant sein. Denn der Vorteil, dass Nutzer schnell und gern auf Videoinhalte klicken bringt den Nachteil mit sich, dass sie diese genauso schnell wieder schließen.

Als Richtwert geht man heute von einer Spieldauer von maximal zwei bis drei Minuten aus. Läuft ein Video länger, muss davon ausgegangen werden, dass es nicht bis zu Ende angesehen wird. Aber wie soll man dann alle Informationen in das Video bekommen? Die Antwort darauf: gar nicht.

Ein Erklärvideo hat nicht den Anspruch, ein Produkt oder Unternehmen vollständig zu beleuchten oder zu erklären. Es geht lediglich darum, den Kunden in komprimierter Form den Mehrwert näherzubringen.

Einen vollständigen Überblick erhalten Interessierte dann an anderer Stelle, zum Beispiel auf Ihrer Webseite, in Produktblättern oder im persönlichen Gespräch. Inhaltlich sollten Sie sich daher für einen Clip auf ein starkes Narrativ fokussieren. Zeigen Sie potenziellen Kunden die Probleme auf, für die Sie eine Lösung parat haben. Je nach Bedarf kann dies faktenbasiert oder auch persönlich-emotional geschehen – nur auf gar keinen Fall langweilig!

Ist das Video entsprechend produziert, kann es unter Umständen sogar mithilfe sozialer Medien eine virale Wirkung entfalten. Ziel ist es dabei, dass die Kunden den Clip selbst ohne weiteres Eingreifen des Produzenten verbreiten. Medium hierfür kann die eigene Seite auf einer Social Media Plattform sein. Besonders eignen sich YouTube und Facebook für solche Inhalte, die mit ihren extrem großen Reichweiten die virale Verbreitung fördern.

Schnell und günstig zum eigenen Erklärvideo

Alles in allem sind Erklärvideos ein hervorragendes Werkzeug im Content Marketing.

  • Sie bieten sowohl eine hohe Engagement Rate (Wie viele Nutzer reagieren auf einen Inhalt),
  • als auch eine hohe Conversion Rate (Wie viele Nutzer, die das Video gesehen haben, lösen eine gewünschte Aktion aus).

Das liegt daran, dass in guten Erklärvideos viele Inhalte in kurzer Form präsentiert und lösbare Probleme, also potenzieller Kundennutzen, dargestellt werden. Gemessen an ihrer Wirkung sind sie auch vergleichsweise schnell und günstig zu produzieren. Zudem ist ihr Erfolg sehr gut messbar, denn Klickverhalten ist mit Trackingtools bestens nachzuvollziehen.

Wenn Sie Unterstützung bei der Konzeption und Erstellung effektiver Erklärvideos benötigen, stehen Ihnen unsere Experten gern zur Verfügung. Erfahren Sie mehr zur Erklärvideo Produktion von mi-marketing und kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung.

Methoden der Namensfindung – Ein Ratgeber von mi-marketing

Methoden der Namensfindung – Ein Ratgeber von mi-marketing

Ein guter Name ist mehr wert als Reichtum.

Miguel de Cervantes, spanischer Schriftsteller

Schon im 16. Jahrhundert erkannte „Don Quijote“-Autor Miguel de Cervantes die Bedeutung eines guten Namens. Auch heute ist der Stellenwert des Namens, egal ob für den Nachwuchs oder innerhalb des Unternehmensumfelds, sehr hoch; sodass sich der Prozess der Namensfindung in den meisten Fällen langwierig und problematisch gestaltet.

Dieser Blogartikel soll Ihnen den Weg zu Ihrem Wunschnamen erleichtern und klärt außerdem die Frage, warum der Name eine hohe Bedeutung für den Erfolg Ihres Unternehmens, Ihrer Webseite oder Ihres Produkts haben kann.

Guter Name = Erfolg?

Unternehmer spielen die Bedeutung eines Namens gerne herunter, da die Qualität der Arbeit oder des Produktes bzw. der Dienstleistung im Vordergrund steht und auch für den Endnutzer  entscheidender ist als deren Bezeichung. Diesem Argument kann man nur schwer widersprechen. Ein guter Name wird nie alleine über den Erfolg oder Misserfolg einer Unternehmung entscheiden, doch er kann maßgeblich dazu beitragen.

Durch einen guten Namen bleiben Sie im Gedächtnis Ihrer Kunden.

Dies ist die Grundvoraussetzung für Erfolg. Der Kunde muss von Ihnen wissen, um Ihr Produkt und Ihr Unternehmen bewerten und ggf. weiterempfehlen zu können. Haben Sie diesen Zwischenschritt erreicht, kann der Name die Geschichte des Produktes oder Unternehmens erzählen. So können positive Assoziationen hergestellt und eine langfristige Bindung des Kunden an die Marke aufgebaut werden.

Als Beispiel soll der Taschentuchhersteller Tempo dienen. Der Markenname hat sich im Laufe der Zeit schon fast als Synonym für das eigentliche Produkt etabliert.  Eine stärkere Assoziation zwischen Produkt und Name kann man sich kaum vorstellen, oder anders: Fragen Sie Ihre Mitmenschen nach einem Taschentuch oder nach einem Tempo?

Anforderungen an den Namen

Die wichtige Rolle der Benennung ist geklärt, nun widmen wir uns den Merkmalen eines guten Namens. Beim Prozess der Namensfindung sollten zunächst die nachfolgenden Eigenschaften berücksichtigt werden, bevor weitere Anforderungen die Liste von möglichen Namen einkürzen:

  • Memorierbarkeit
  • Einfachheit
  • Klangästhetik
  • Innovation
  • Differenzierbarkeit

Das erste wichtige Merkmal bildet die Memorierbarkeit, d. h. der Name sollte im Gedächtnis der Kunden bleiben. Das ist bei Bezeichnungen, die einfach auszusprechen und schreiben sind, natürlich am leichtesten. Weiterhin sollte der Name eine gewisse Klangästhetik mit sich bringen und einen hohen Wiedererkennungswert haben. Zudem ist es vorteilhaft, wenn bei den Kunden positive Assoziationen auszulösen.

Von großer Bedeutung ist auch die Innovation bei der Namensfindung und damit verbunden die Unterscheidbarkeit zu Konkurrenzprodukten und -unternehmen. Sie sollten demnach nicht zu Namen greifen, welche Ähnlichkeiten zu bereits etablierten Unternehmen oder Marken haben. Dies hängt auch mit der Suche in Suchmaschinen zusammen, wodurch die Schreibweise ebenfalls eine wichtige Rolle spielt.

Der Weg zu Ihrem Unternehmens- oder Produktnamen

Nachdem die Grundlagen besprochenen sind, geben wir Ihnen Tipps zum Prozess der Namensfindung. Bevor auf die zahlreichen kreativen Methoden der Namensfindung zurrückgegriffen wird, sollte zunächst das Unternehmen oder das Produkt charakterisiert werden. Hierfür empfiehlt es sich, eine Liste mit Begriffen zu erstellen, die mit folgenden Attributen assoziiert werden können:

  • Produktmerkmale
  • Zielgruppe
  • Verwender
  • Nutzen
  • Unternehmenswerte
Einfachste Methode

Die einfachste Methode der Namensfindung ist verbunden mit der erstellten Liste zu den eben genannten Begriffen. Diese Kategorien beschreiben, was an dem Produkt, dem Unternehmen und den Kunden respektive der Zielgruppe besonders wichtig ist, diese einzigartig macht und charakterisiert. Durch Kombination der Wörter und die Verwendung von Anglizismen, Akronymen oder Buchstabenoperationen (Buchstaben hinzufügen oder weglassen) können so neue Namen entstehen, welche gleichzeitig die Geschichte hinter dem Produkt erzählen.

Ein gutes Beispiel für diese Methode liefert das Startup „tift“. Es stellt eine Software zur Personalplanung bereit, deren Hauptvorteil die Zeitersparnis ist. Aus Zeitersparnis wurde der Begriff „Zeit“ rausgefiltert und ins Englische „time“ übersetzt, wovon der Leitfaden „time is a gift“ abgeleitet wurde. Dieser wiederum ergab durch Buchstabenkombination den Produkt- und Unternehmensnamen „tift“.

Beliebte Methode

Eine weitere beliebte Methode ist das Erweitern von Ideen in der Gruppe. Dabei wird eine Tabelle mit den oben genannten Merkmalen oder Fragestellungen von jedem Teilnehmer mit Begriffen ausgefüllt. Diese können und sollten auch Bezug zu den Antworten der anderen Teammitglieder haben. Mögliche Fragestellungen sind beispielsweise.:

  • Welche Substantive stehen in Zusammenhang mit dem Produkt?

  • Welche Adjektive sollen das Gefühl beschreiben, wenn der Nutzer das Produkt verwendet?

  • Was ist der Produktnutzen?

Fragenreihe

Die Fragenreihe ist ebenfalls eine gute Möglichkeit, um neue Kernbegriffe mit Bezug zum Unternehmen oder Produkt zu erhalten. Dabei wird eine Ausgangsfrage gestellt und anschließend fünf Mal „Warum?“ gefragt. Eine Ausgangsfrage könnte zum Beispiel „Was macht unser Produkt besonders?“ sein.

Natürlich gibt es noch weitere Methoden zur Namensfindung, diese basieren jedoch alle auf demselben Prinzip. Das Unternehmen oder das Produkt wird so genau wie möglich mit Kernbegriffen charakterisiert. Diese werden dann genutzt, um sich im Team neue Namensvorschläge auszudenken.

Wie geht es nach der Namensfindung weiter?

Nehmen wir an, Sie haben auf Basis unseres Ratgebers eine Liste mit Namensvorschlägen ausgearbeitet. Nun folgt das Filtern dieser Ergebnisse.

Ein besonders wichtiges Kriterium ist mittlerweile die Verfügbarkeit von Domains. Dabei sollten für den deutschen Markt die Endungen „.de“ oder „.com“ angestrebt werden. Sind diese nicht verfügbar, ist es ratsam von dem Namen abzusehen. Auch rechtliche Aspekte sollten beachtet werden. Beispielsweise müssen Namen von Unternehmen, welche nicht in das Handelsregister eingetragen sind, den Eigennamen des Inhabers tragen. Die Kompatibilität von Produktnamen mit dem Unternehmensnamen und dessen Leitlinien sollte ebenfalls eine Rolle bei der Namensauswahl spielen.

Im Großen und Ganzen ist der Prozess der Namensfindung nicht einfach und erfordert viel Bedenkzeit sowie ein großes Maß an Hingabe. Wir von mi-marketing begleiten neue Unternehmen und Produkte im Bereich des Onlinemarketings von der Konzeptionierung bis zur Umsetzung. Kontaktieren Sie uns für Fragen zur Namensfindung.

Wer? Wie? Was? Fragen und Antworten im Social Media Marketing

Wer, Wie, Was? – Leitlinien für erfolgreiches Social Media Marketing

In sozialen Netzwerken will man kommunizieren, nicht Kühlschränke kaufen.

Eric Schmidt, Executive Chairman bei Google

Soziale Netzwerke bieten eine großartige Gelegenheit, mit seinen Kunden in Kontakt zu treten – ganz im Sinne des Relationship Marketings. Je nach Ausgestaltung können sie viele Funktionen einnehmen – Mittel zur Bekanntheitssteigerung, klassischer Verkaufskanal, Beschwerdeplattform und einiges mehr!

Viele Unternehmen haben diesen Mehrwert auch erkannt, gehen in ihrer Kommunikationsstrategie aber ohne Konzept vor. Niemand käme auf die Idee, ein Unternehmen ohne ausgearbeiteten Businessplan zu gründen. Genauso wichtig sind konzeptuelle Überlegungen, bevor ein Unternehmen ins Social Web aufbricht.

Was muss man also im Bereich der Sozialen Medien beachten?

Wo?

Wo platziere ich mich?

Konzeptuelle Vorüberlegungen sind zwingend notwendig, um als Unternehmen ins Social Web zu starten. An erster Stelle sollte dabei die Wahl der richtigen Plattform stehen.

Dazu muss das eigene Unternehmen und seine Kundenstruktur berücksichtigt werden, denn welche Gruppen welches Social Media-Angebot nutzen, ist sehr unterschiedlich. Mit der Frage der richtigen Auswahl von Kanälen haben wir uns im mi-marketing Blog schon einmal genauer befasst.

Was?

Was habe ich überhaupt mitzuteilen?

Soll regelmäßig Content veröffentlicht werden, muss klar sein, was man überhaupt kommunizieren möchte. Dieser Punkt ist dabei nicht so banal, wie er erscheint.

Sollen nur Angebote, Aktionen und Links auf die eigene Webseite gepostet werden – also eigene Inhalte – oder auch fremde? Werden eher Texte, Bilder oder Videos gepostet? Dabei hat natürlich auch die gewählte Social Media Plattform mit ihren jeweiligen technischen Möglichkeiten einen großen Einfluss.

Letztlich muss eine Abwägung getroffen werden zwischen dem Aufwand, regelmäßig neue Inhalte produzieren oder finden zu müssen, und dem Nutzen des besser besuchten und lebendigeren Auftritts im Sozialen Netz.

Für wen?

Wen möchte ich im Social Web erreichen?

Welche Inhalte in welcher Sprache und Ansprache verfasst werden, sollte auf die eigene Zielgruppe ausgerichtet sein. Zwar gibt es auch dabei zum Teil technische Plattformbeschränkungen wie die Längenbegrenzung einer Twitternachricht auf 140 Zeichen, wodurch Formatierung und Formulierung beeinflusst werden, aber alles in allem hat man hier große Freiheit und viele Möglichkeiten zur kreativen Nutzung der Gegebenheiten.

Wie im Offlinemarketing gilt es zu analysieren, welche Menschen warum erreicht werden, beziehungsweise erreicht werden sollen.

Wer?

Wer übernimmt die Betreuung meiner Social Media Kanäle?

Ein Auftritt in Sozialen Medien muss gepflegt werden und regelmäßigen Output erzeugen – aber wer soll das eigentlich tun? Eine Agentur? Der Geschäftsführer? Eine Gruppe, dafür eingeteilter Mitarbeiter?

Besonders wenn eigene Inhalte generiert werden oder mehrere Plattformen betreut werden müssen, wird dies schnell eine Aufgabe, die nicht mehr einfach nebenher erledigt werden kann. Ob intern oder extern – planen Sie genügend Arbeitsstunden ein!

Wann?

Wann veröffentliche ich meine Inhalte?

Das Internet vergisst nie! Das nützt aber nichts, wenn die Flut neuer Nachrichten eine eigene Veröffentlichung unaufhörlich „nach unten“ in die Bedeutungslosigkeit schiebt. Darum ist es wichtig, zu welcher Uhrzeit und an welchen Wochentagen kommuniziert wird.

Natürlich gibt es keinen allgemein gültigen richtigen Zeitpunkt, aber auch hier sollte man sich an seiner Zielgruppe orientieren. Ist es eher der Angestellte, der tagsüber immer einen Tab mit Facebook offen hat, aber am Wochenende offline ist, weil er mit der Familie unterwegs ist? Oder doch eher der Gymnasiast, der in der Freizeit in Sozialen Netzwerken unterwegs ist?

Über Voreinstellungen zur automatisierten Veröffentlichung von Beiträgen ist dies auch unabhängig von der Erstellung der Inhalte möglich.

Warum?

Warum eigentlich Social Media Marketing?

Die wohl wichtigste Frage zuletzt: Warum möchte ich überhaupt im Social Web präsent sein? Die Antworten darauf können vielfältig sein: Leadgenerierung, Informationsgewinnung über die eigene Zielgruppe, Markenpflege, Reputationsgewinn, Verkaufskanal…

Wer weiß, wohin er will, weiß auch, welchen Weg er geht.

Erschließen Sie die Potenziale im Social Media Marketing für Ihr Unternehmen. mi-marketing begleitet Sie von der Ausarbeitung eines Social Media Konzepts über die Auswahl und Einrichtung passender Kanäle bis zur regelmäßigen Erstellung von Inhalten.

Als Handreichung und kleine Orientierungshilfe gibt es den mi-marketing Redaktionsplan. Mit unserer Vorlage strukturieren, planen und überwachen Sie die Veröffentlichung von Inhalten im Social Media Bereich, auf der eigenen Webseite oder anderen Kanälen.